(openPR) Experte für Plastische und Ästhetische Chirurgie arbeitet mit spezieller Methode bei Schamlippenkorrekturen
Gut versteckt gibt es einen Bereich, mit dem frau in bestimmten Situationen reizen möchte, die Vulva. Viele Frauen leiden unter der Erscheinung ihrer inneren Schamlippen, den sogenannten kleinen Labien. Schauen diese unter den großen Labien hervor, kann sich das auf Gesundheit und Psyche auswirken. „Oft ist die körperliche Veränderung durch eine oder mehrere Geburten verantwortlich für die Vergrößerung der inneren Schamlippen. Jedoch spielen ebenso genetische Veranlagungen eine entscheidende Rolle“, erklärt Dr. med. Wolf-Gunter Steinmetz aus Würzburg. Betroffene fühlen sich bei körperlichen Aktivitäten wie Sport oder Fahrradfahren beeinträchtigt und auch engere Kleidung ruft bisweilen Probleme hervor. Hinzu kommen seelische Leiden und Verunsicherung, die sowohl aus den Beschwerden als auch aus Schamgefühlen entstehen, wie beispielsweise beim Tragen eines Bikinis. Chirurgische Korrekturen helfen an dieser Stelle, Körper und Seele in Einklang zu bringen. Als Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie arbeitet Dr. Steinmetz mit differenzierten Methoden, die besonders an die individuelle Situation dieser empfindlichen Körperstelle angepasst sind.
Stufenschnitt für den Intimbereich
Bei der allgemeinen Labien-Reduktions-Plastik verändern Fachärzte durch eine Operation die kleinen Schamlippen so, dass sie nicht mehr über die großen Schamlippen hinausragen. Dabei entfernen sie im gängigen Verfahren ein dreieckig geformtes Stück aus der Mitte der Labien. Bei dieser Technik entsteht eine kleine Narbe, die senkrecht zur Längsachse der Labien von außen nach innen verläuft. Diese Methode entwickelten Experten, um die Probleme einer auf der höchsten Stelle der Labien verlaufenden Längs-Narbe zu vermeiden, die bei alten Techniken entstand. Leider führt sie in vielen Fällen dennoch nicht zu einem ästhetisch optimalen Ergebnis. Dr. Steinmetz arbeitet deshalb mit einer modernen Modifikation der vorherrschenden Methode, die er „longitudonalen Stufenschnitt“ nennt. Der Eingriff findet meist ambulant unter Vollnarkose statt. Mit einem speziellen elektrochirurgischen Instrument durchtrennt Dr. Steinmetz zunächst nur die Haut auf der Außenseite der kleinen Labien, entlang einer zuvor geplanten Linie. Dann schneidet er zwischen der äußeren und inneren Schleimhaut ein Stück weit nach oben und durchtrennt erst die Schleimhaut auf der Innenseite. So entsteht eine kleine Stufe, bei der die Schleimhaut innen länger ist als außen. Wenn der Chirurg nun diese Stufe nach außen umlegt, sitzt die Narbe nahe der Falte zwischen den kleinen und großen Schamlippen. „So verhindern wir Reibung und Missempfindungen an der behandelten Stelle“, erklärt Dr. Steinmetz.
Zeichen der Zeit
In den letzten zwanzig Jahren hat sich im Bereich der Schamlippenästhetik ein Trend entwickelt. Operationen in diesem Bereich finden immer häufiger statt. Dies liegt einerseits an der häufigeren Abbildung nur leicht oder unbekleideter Frauen in den Medien, andererseits ist die Intimrasur heute eher die Norm, während sie vor 20 Jahren noch eine Ausnahme war. „Heutzutage erstrecken sich Schönheitsideale auf den gesamten Körper. Dazu zählen schöne Haare, Zähne und eine schlanke Figur genauso wie ein ästhetisch makelloser Intimbereich“, verrät Dr. Steinmetz und gibt zu bedenken: „Viele Ideale, die wir in den Medien sehen, bestehen in der Realität gar nicht. Bauch oder Beine erscheinen durch mehr oder weniger dezente Bildbearbeitung schlanker, als sie sind“, sagt Dr. Steinmetz und erläutert weiter: „Ein interessanter Aspekt in Bezug auf das Schönheitsideal Intimbereich ist die Tatsache, dass es in bestimmten Ländern, wie den USA, gesetzlich verboten ist, die inneren Schamlippen in den Medien zu zeigen, sonst gilt es sofort als Pornografie. Grafiker entfernen sie deshalb nachträglich aus Bildern in entsprechenden Zeitschriften, wie z. B. dem „Playboy“. Dadurch entsteht der Eindruck eines natürlichen Ideals, das es so gar nicht gibt.“
Auf jede Patientin individuell eingehen
Gründe für eine Labienkorrektur überschneiden sich bei betroffenen Patientinnen häufig. Von einem rein kosmetischen Problem über ein unangenehmes Körpergefühl und Schmerzen geht es bis hin zum psychischen Leiden, das zu einer Sexualangst führen kann. Am häufigsten sind dennoch rein ästhetische Anliegen. „Bereits im Beratungsgespräch muss der Facharzt auf jede Patientin individuell eingehen. In meiner Funktion kann es durchaus auch öfter vorkommen, dass ich von einem Eingriff abrate. Allerdings erhalte ich von Patientinnen, die ich in der Vergangenheit behandelt habe, Rückmeldungen, dass die Veränderung der Labien erheblich zu einem stimmigeren Selbstwertgefühl und einer Verbesserung des Sexuallebens beigetragen hat “, bemerkt Dr. Steinmetz abschließend.
Weitere Informationen unter www.dr-steinmetz.net







