(openPR) Eröffnung in der Galerie Schwind | Leipzig am
Samstag, den 1. Juni um 19 Uhr
Ausstellungsdauer bis 20. Juli 2013
Anlässlich des 70. Geburtstags des Leipziger Malers und Grafikers Ulrich Hachulla, zeigt die Galerie Schwind parallel in allen drei Dependancen umfangreiche Ausstellungen zum druckgrafischen Werk. Erstmalig wird das mehr als 700 Radierungen umfassende grafische Oeuvre in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt.
Die Ausstellung präsentiert sich in retrospektivem Charakter, beginnend mit den ersten Radierungen von 1964 bis hin zu den jüngsten Arbeiten aus dem Jahr 2011. Motivisch zeigen Hachullas Sujets einen schier unerschöpflichen Reichtum. Besonders intensiv hat sich der Künstler mit der Bildwelt der antik-christlichen Mythologie beschäftigt (Salome, Phönix, Jason, Kassandra, Medea, Odysseus), aber auch mit zeitgenössischen Heldenfiguren, namentlich den Berühmtheiten aus Theater, Film und Revue (L. Harvey, H. Albers, M. Dietrich, M. Rökk, F. Astaire, G. Rogers). Als bedeutende Aufgabe der Druckgrafik gilt zudem seit jeher die Illustration literarischer Vorlagen, wie sie auch im Werk Ulrich Hachullas zahlreich zu finden ist (Dostojewski, Puschkin, Heine, Bobrowski, Neruda).
Ulrich Hachulla (* 1943) gehört zur mittleren Generation der Leipziger Schule. Durch seine langjährige Lehrtätigkeit von 1974 bis 2008 an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst wirkte er prägend auf eine ganze Schülergeneration. Besonders in seiner Funktion als Leiter der Werkstatt für Radierungen und später als Leiter der Grafikklasse ist es ihm gelungen seine einzigartigen Fähigkeiten an seine Studenten weiterzugeben.
Begleitend zu den Ausstellungen erscheint das „Werkverzeichnis der Radierungen. 1964-2011“ mit einem Beitrag von Michael Triegel.
Parallel zeigt der Kunstverein Coburg die Ausstellung „Ulrich Hachulla und Michael Triegel – Arbeiten auf Papier“ (22. Juni – 11. Oktober 2013)
Galerie Schwind
Leipzig | Springerstraße 5
Ansprechpartner: Michaela Hofmann, Stefanie Michels
Tel.: 0341-2539880
Mail:

Über das Unternehmen
Die Galerie Schwind wurde 1989 in Frankfurt am Main gegründet. Der Geschäftsführer, Karl Schwind, pflegte bereits zuvor Kontakt zur jungen Kunstszene in Leipzig und Dresden, weshalb von Beginn an Leipziger Künstler durch die Galerie vertreten sind.
Nach der Wende intensivierte sich dieser Austausch, besonders im Hinblick auf die ältere Künstler-Generation der sogenannten Leipziger Schule, wobei vor allem die Freundschaft mit Wolfgang Mattheuer (1927-2004) 1994 prägend gewesen ist. Im Jahr 2000 kam mit Werner Tübke (1929-2004) der zweite Protagonist der Leipziger Schule hinzu und verdichtete mit seinem künstlerischen Beitrag das Programm der Galerie.
Der enge Kontakt mit der Stadt und der lebendige Dialog mit ihren Künstlern ließen schon früh die Idee reifen, auch in Leipzig Geschäftsräume einzurichten - so dass Karl Schwind, als sich nach dem Tod Werner Tübkes die Möglichkeit ergab, dessen Villa zu erwerben, kurzerhand den Hauptsitz der Galerie Schwind nach Leipzig verlegte. Damit platzierte er den eigenen Handels- und Wirkungsraum im unmittelbaren Entstehungsumfeld der Kunst, die er vertritt. Heute beherbergt das geschichtsträchtige Künstlerhaus in der Springerstraße 5 die Ausstellungsräume der Galerie im Erdgeschoss, die Sammlung Fritz P. Mayer - Leipziger Schule in der 1. Etage und im Dachgeschoss die Tübke-Stiftung.
Die Räumlichkeiten in Frankfurt am Main bleiben als Dependance bestehen und sind erweitert worden. Schließlich wurde 2011 die dritte Galerie in Berlin-Mitte eröffnet.
Neben der Betreuung der künstlerischen Nachlässe von Werner Tübke und Wolfgang Mattheuer werden auch weitere bedeutende Leipziger Künstler wie Arno Rink, Ulrich Hachulla, Michael Triegel, Erich Kissing, Wolfgang Peuker, Günter Thiele, Gero Künzel und Markus Matthias Krüger durch die Galerie Schwind in Leipzig und Frankfurt am Main vertreten. Überregionale Künstler wie Werner Stötzer, Willi Sitte, Fritz Cremer, Volker Blumkowski, Rolf Händler und Shinji Himeno ergänzen mit ihren Arbeiten das Programm um den kritischen Realismus.