(openPR) Rolf Handler
Eroffnung am Samstag, den 17. Dezember 2016 um 15 Uhr Ausstellungsdauer: 17. Dezember 2016 – 11. Februar 2017
Die Galerie Schwind Berlin zeigt vom 17. Dezember 2016 bis zum 11. Februar 2017 Gemalde aus dem Oeuvre des Berliner Kunstlers Rolf Handler (*1938, Halle an der Saale).
Rolf Handlers Werk besteht aus meist kleinformatigen
Motiven mit biografischen Zugen. Da sind die Portrats,
die Menschen seines Umfelds zeigen, meist in
Frontalansicht, den Betrachter zur Auseinandersetzung
zwingend. Zum anderen sind da die Stilleben, arrangierte
Blumen- oder Obststilleben bestehend aus Gegen-
standen die dem Kunstler immer verfugbar sind und deren erdige Farben das Naturliche betonen.
Inspiration findet er auch im eigenen Kunstleratelier – welches er in vielfaltiger Weise in seinen Gemalden erforscht und darstellt. Zuletzt spielen die Landschaften in Handlers Werk eine bedeutende Rolle. Zumeist sieht der Betrachter flache Landschaften der nahen markischen Umgebung oder der Ostsee, strukturiert durch Alleen und Waldchen, Ufer und Kusten, Boote oder Felsen. Wieder unterstutzt die impressive Malweise ein atmospharisches Flimmern.
Sein malerisches Mittel ist die Aufgabe der Perspektive zugunsten einer seriellen Aneinanderreihung der Farbflachen auf der Leinwand; die Aufgabe der Kontur, zugunsten der Vorherrschaft der Farbe uber die Linie; die Sinnlichkeit der Farbwirkung durch ihre reliefartige Oberflachenstruktur und die zuruckhaltende Tonigkeit der eingesetzten Braun, Grau und Rottone. Dies verbindet ihn auch mit der Berliner Schule und ihren Kunstlern wie Harald Metzkes, Manfred Bottcher oder Hans Vent. Handlers Gemalde sind in hochstem Maße sinnlich ansprechend, sie beruhren und zielen auf den emotiven Diskurs mit dem Betrachter.
Handler wurde 1938 in Halle an der Saale geboren und studierte von 1961 bis 1966 Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, mit anschließendem Meisterschulerstudium an der Akademie der Kunste Berlin. Die Ausstellung in der Galerie Schwind vereint 25 Gemalde des in Berlin lebenden Kunstlers, aus den Jahren 1978 bis 2010.
BERLIN
Galerie Schwind GmbH
Große Hamburger Straße 1
10115 Berlin
Telefon: 030-24724052
Fax: 030-25760975
Öffnungszeiten
Di - Sa 12 - 18 Uhr
Über das Unternehmen
Die Galerie Schwind wurde 1989 in Frankfurt am Main gegründet. Der Geschäftsführer, Karl Schwind, pflegte bereits zuvor Kontakt zur jungen Kunstszene in Leipzig und Dresden, weshalb von Beginn an Leipziger Künstler durch die Galerie vertreten sind.
Nach der Wende intensivierte sich dieser Austausch, besonders im Hinblick auf die ältere Künstler-Generation der sogenannten Leipziger Schule, wobei vor allem die Freundschaft mit Wolfgang Mattheuer (1927-2004) 1994 prägend gewesen ist. Im Jahr 2000 kam mit Werner Tübke (1929-2004) der zweite Protagonist der Leipziger Schule hinzu und verdichtete mit seinem künstlerischen Beitrag das Programm der Galerie.
Der enge Kontakt mit der Stadt und der lebendige Dialog mit ihren Künstlern ließen schon früh die Idee reifen, auch in Leipzig Geschäftsräume einzurichten - so dass Karl Schwind, als sich nach dem Tod Werner Tübkes die Möglichkeit ergab, dessen Villa zu erwerben, kurzerhand den Hauptsitz der Galerie Schwind nach Leipzig verlegte. Damit platzierte er den eigenen Handels- und Wirkungsraum im unmittelbaren Entstehungsumfeld der Kunst, die er vertritt. Heute beherbergt das geschichtsträchtige Künstlerhaus in der Springerstraße 5 die Ausstellungsräume der Galerie im Erdgeschoss, die Sammlung Fritz P. Mayer - Leipziger Schule in der 1. Etage und im Dachgeschoss die Tübke-Stiftung.
Die Räumlichkeiten in Frankfurt am Main bleiben als Dependance bestehen und sind erweitert worden. Schließlich wurde 2011 die dritte Galerie in Berlin-Mitte eröffnet.
Neben der Betreuung der künstlerischen Nachlässe von Werner Tübke und Wolfgang Mattheuer werden auch weitere bedeutende Leipziger Künstler wie Arno Rink, Ulrich Hachulla, Michael Triegel, Erich Kissing, Wolfgang Peuker, Günter Thiele, Gero Künzel und Markus Matthias Krüger durch die Galerie Schwind in Leipzig und Frankfurt am Main vertreten. Überregionale Künstler wie Werner Stötzer, Willi Sitte, Fritz Cremer, Volker Blumkowski, Rolf Händler und Shinji Himeno ergänzen mit ihren Arbeiten das Programm um den kritischen Realismus.