(openPR) Eröffnung in der Galerie Schwind Berlin.
Freitag, den 31. August 2012 um 19 Uhr.
Der Künstler wird zur Eröffnung anwesend sein.
Ausstellungsdauer: 31. August – 19. Oktober 2012.
Vom 31. August bis zum 19. Oktober 2012 zeigt die Galerie Schwind in Berlin eine umfassende Ausstellung mit Gemälden des Leipziger Malers und Grafikers Ulrich Hachulla. Die Schau vereint in retrospektivem Charakter Bilder aus allen Schaffensphasen des Künstlers, beginnend in den 60er Jahren bis heute.
Nachdem Ulrich Hachulla 1963-68 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig u.a. bei Bernhard Heisig und Werner Tübke studierte, wurde er 1972 Meisterschüler von letzterem. Bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2008, wirkte Hachulla an der Leipziger Hochschule über 30 Jahre als Dozent und Professor prägend auf die nachfolgenden Künstlergenerationen – heute bekannt als Neue Leipziger Schule.
Er selbst vertritt in der Strömung der Leipziger Schule die neusachliche Tendenz. Kennzeichnend dafür sind ein spröder, unbeschönigender Figurenstil, klar definierte Linien, kühl-distanzierte Farben und der unbedingte Bezug zur Gegenwart. Im Fokus der Ausstellung stehen insbesondere die Porträts und Stilleben, zwei zentrale Bildgattungen in Hachullas Oeuvre. Seine Bildnisse sind oft als Milieuporträts angelegt und weisen durch die Verortung der Dargestellten in ihrem spezifischen Umfeld über eine reine Abbildhaftigkeit hinaus. Auch in den Stillleben finden sich neben zeitgenössischen Alltagsgegenständen, sinnbildhafte Elemente wie Masken, Gliederpuppen oder Vanitasmotive wie welkende Früchte und Blumen oder Sanduhren.
Die Ausstellung ermöglicht darüber hinaus auch die Sichtbarmachung der künstlerisch-stilistischen Entwicklung. So ist bis zur Mitte der 70er Jahre ein härterer, linearer Stil prägend, der sich in den folgenden Jahren zu einem weicheren, modulierenden Umgang mit Farbe und Form wandelt.
Galerie Schwind | Berlin
Auguststraße 19
10117
Berlin
Ansprechpartner:
Sabine Kahra
Tel.:
030-24724052
Mail:
info@galerie-schwind.de
Galerie Schwind | Berlin
Auguststraße 19
10117 Berlin
Ansprechpartner: Sabine Kahra
Tel.: 030-24724052
Mail:

Über das Unternehmen
Die Galerie Schwind wurde 1989 in Frankfurt am Main gegründet. Der Geschäftsführer, Karl Schwind, pflegte bereits zuvor Kontakt zur jungen Kunstszene in Leipzig und Dresden, weshalb von Beginn an Leipziger Künstler durch die Galerie vertreten sind.
Nach der Wende intensivierte sich dieser Austausch, besonders im Hinblick auf die ältere Künstler-Generation der sogenannten Leipziger Schule, wobei vor allem die Freundschaft mit Wolfgang Mattheuer (1927-2004) 1994 prägend gewesen ist. Im Jahr 2000 kam mit Werner Tübke (1929-2004) der zweite Protagonist der Leipziger Schule hinzu und verdichtete mit seinem künstlerischen Beitrag das Programm der Galerie.
Der enge Kontakt mit der Stadt und der lebendige Dialog mit ihren Künstlern ließen schon früh die Idee reifen, auch in Leipzig Geschäftsräume einzurichten - so dass Karl Schwind, als sich nach dem Tod Werner Tübkes die Möglichkeit ergab, dessen Villa zu erwerben, kurzerhand den Hauptsitz der Galerie Schwind nach Leipzig verlegte. Damit platzierte er den eigenen Handels- und Wirkungsraum im unmittelbaren Entstehungsumfeld der Kunst, die er vertritt. Heute beherbergt das geschichtsträchtige Künstlerhaus in der Springerstraße 5 die Ausstellungsräume der Galerie im Erdgeschoss, die Sammlung Fritz P. Mayer - Leipziger Schule in der 1. Etage und im Dachgeschoss die Tübke-Stiftung.
Die Räumlichkeiten in Frankfurt am Main bleiben als Dependance bestehen und sind erweitert worden. Schließlich wurde 2011 die dritte Galerie in Berlin-Mitte eröffnet.
Neben der Betreuung der künstlerischen Nachlässe von Werner Tübke und Wolfgang Mattheuer werden auch weitere bedeutende Leipziger Künstler wie Arno Rink, Ulrich Hachulla, Michael Triegel, Erich Kissing, Wolfgang Peuker, Günter Thiele, Gero Künzel und Markus Matthias Krüger durch die Galerie Schwind in Leipzig und Frankfurt am Main vertreten. Überregionale Künstler wie Werner Stötzer, Willi Sitte, Fritz Cremer, Volker Blumkowski und Shinji Himeno ergänzen mit ihren Arbeiten das Programm um den kritischen Realismus.