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Privat krankenversichern trotz drohender Bürgerversicherung oder Gesundheitsprämie?

22.05.201308:25 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Auf politischer Ebene wird bereits seit Jahren diskutiert, ob und wie das Krankenversicherungssystem in Deutschland umstrukturiert werden soll oder nicht. Angesichts immer fortschrittlicherer und teurerer Medizin sowie steigender Lebenserwartung drängt die Lösung, wie Top Medizin für alle gewährleistet werden kann. Hierbei steht vor allem das zweigeteilte System mit den privaten Kassen auf der einen und der gesetzlichen Krankenversicherung auf der anderen immer wieder im Fokus. Die Ideen reichen vom Erhalt des Status Quo bis hin zur Bürgerversicherung oder Gesundheitsprämie. Unabhängig von der Frage der gesellschaftlichen Gerechtigkeit können gerade junge, gesunde, gutverdienende und kinderlose Versicherte durch einen Wechsel in die private Krankenversicherung bei einem mehr an Leistungen oft ganz erhebliche Summen sparen.



Dazu Eberhard Huber, der Redaktionsleiter von privatekrankenversicherungenvergleichen.net (http://www.privatekrankenversicherungenvergleichen.net): "Auch wenn bei der PKV nicht alles Gold ist, was glänzt, ist sie für viele eine lohnende Alternative zur gesetzlichen Versicherung. Was vor einem Wechsel abgeklärt werden sollte, sind allerdings die Fragen zur Familienplanung und Einkommensentwicklung, ein späterer Wechsel zurück in den GKV ist in vielen Fällen kaum möglich, die eigentlich als private Alternative zur gesetzlichen Versicherung gedachten Basistarife für den Leistungsumfang vergleichsweise teuer und nicht erstrebenswert. Wer sich privat versichert, ist gut beraten, die Ersparnis in jungen Jahren trotz Altersrückstellungen der Versicherer zusätzlich in eine solide Kapitalanlage zu investieren, die zusätzliche Beiträge für einzeln zu versichernde Kinder und steigende Beiträge im Alter abfedern kann. Ein Tipp: unbedingt auch vergleichen, wie sich die Tarife der einzelnen Gesellschaften in der Vergangenheit entwickelt haben. Die Versicherer, die am nachhaltigsten und solidesten kalkulieren, sind nicht automatisch die, die den günstigsten neuen Tarif anbieten. Historische Werte sind zwar nie eine Garantie für zukünftige Entwicklungen, sie geben aber zumindest einen gewissen Hinweis, wie der jeweilige Versicherer wirtschaftet."

Eines steht fest: Egal wie die Änderungen im Gesundheitssystem aussehen, ein Umbau wird langfristig unausweichlich sein, um den rasant steigenden Kosten der modernen Medizin zu begegnen. Ob dabei die Tage der privaten Krankenversicherung gezählt sind oder ob künftig jeder abseits einen sehr begrenzten Grundversorgung Gesundheitskosten selbst tragen oder privat versichern muss, steht noch in den Sternen. Bis dahin bleibt die PKV aber für die stark umworbene Zielgruppe die am Anfang eines erfolgreichen Berufslebens steht, in vielen Fällen die beste Wahl.

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