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Zahnunfälle bei Kindern

29.04.201308:16 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Beim Sport oder wenn Kinder spielen geht es manchmal ganz schön zur Sache. Nicht selten so sehr, dass Kinder sich Zähne ausschlagen. Laut einer Statistik der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung hatte schon etwa ein Drittel der Kindern hierzulande eine Verletzung an den Zähnen. Geht ein Zahn durch einen Unfall bei Kindern verloren, sollten ein paar Regel beachten werden, damit dieser gerettet und wieder eingesetzt werden kann. Zunächst gilt es die Zahnlücke bzw. die normalerweise im Kiefer befindliche Zahnwurzel nicht anzufassen, damit diese nicht verunreinigt wird. Auch ein Säubern oder gar Desinfizieren des Zahns ist nicht ratsam. Direkt nach dem Unfall ist Schnelligkeit gefragt. Denn innerhalb weniger Minuten trocknet ein Zahn aus und dadurch sterben wichtige Zellen an der Wurzeloberfläche ab. Sind diese Zellen erst einmal abgestorben, ist ein Anwachsen des Zahns nicht mehr möglich. Deshalb ist es sehr wichtig, den Zahn feucht zu halten. Vom Einwickeln in ein Taschentuch ist daher abzuraten, weil dieses Taschentuch dem Zahn die Feuchtigkeit entzieht. Wesentlich besser ist es, den Zahn in Frischhaltefolie zu verpacken. Darin hält er sich zu bis 30 Minuten. Noch besser ist die Aufbewahrung in H-Milch, wo sich der Zahn bis zu vier Stunden hält. Optimal ist der Verwendung ein sogenannten Zahnrettungsbox. Solche Boxen sind in jeder Apotheke zu erwerben und enthalten eine Nährlösung. Dadurch kann der Zahn bis zu 48 Stunden transportiert werden.

Brücken und Implantate keine Lösung für Kinder

Wächst der verlorene Zahn nicht mehr richtig an, weil möglicherweise zu viel Zeit verstrichen ist oder durch falsche Handhabe wichtige Zellen zerstört wurden, muss über eine Versorgung der Zahnlücke nachgedacht werden. Im Gegensatz zu Erwachsenen sind aber Brücken oder Implantate keine Option. "In der Wachstumsphase der Kinder ist weder der Zahnstand noch der Kiefer voll ausgebildet", erläutert Dr. Martin Kaminsky, Ihr Zahnarzt Waidmannslust (http://www.dentaltotal.de). Brücken oder Implantate würden das Wachstum der Zähne und des Kiefers hemmen. Möglich wäre eine Art Ersatzzahn, der an den die Lücke begrenzenden Nachbarzähne festgeklammert wird. Allerdings muss dann dieser Ersatzzahn immer wieder an die wachsenden Zähne angepasst werden.

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