(openPR) In einer Auftaktveranstaltung am 27.04.2009 in der Landesportschule Hessen erhielten der hessische Schwimmverband sowie der Landesverband der Schwimmmeister das Zahnrettungskonzept durch die Unfallkasse Hessen und Zahnexperten24.
In Ergänzung zu der Aktion in allen hessischen Schulen sind somit alle hessischen Bäder im Besitz der neuen miradent SOS Zahnbox, damit bei auftretenden Zahnunfällen eine optimale Einlagerung des Zahnes gewährleistet ist.
Nach einer offiziellen Eröffnung der Veranstaltung durch Jörg Knieper (Zahnexperten24) erläuterten Bernd Fuhrländer und Alex Pistauer (Unfallkasse Hessen) die Gründe für das Engagement in den Bädern. „…den betroffenen Kindern wird viel Leid und Schmerz erspart, wenn ein ausgeschlagener Zahn wieder eingesetzt werden kann. … und schließlich lautet unser gesetzlicher Auftrag die Gesundheit der uns anvertrauten Menschen wiederherzustellen...
Fachlich wurde die Veranstaltung von PD Dr. Yango Pohl (Poliklinik für chirurgische Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde – Bonn) durch die entsprechenden Informationen zum Thema Zahntrauma unterstützt und im Gespräch wurden auch die möglichen Unfallstellen in Bädern erörtert, um alle Eventualitäten bei einem Zahnunfall zu berücksichtigen.
Dr. Werner Freitag (Hessischer Schwimmverband) und Horst Lothar Knötig (Landesverband der Schwimmmeister) betrachten das Zahnrettungskonzept als einen wichtigen Baustein in den Schwimmbädern, da die Zahl der Zähne die durch Badunfälle „verloren“ sehr hoch sind. Das Ausrutschen auf den Beckenrändern oder missglückte Absprünge ins Wasser dürften die Hauptursache dafür sein, dass Kinder und Jugendliche Zahnunfälle und Zahnverluste erleiden. In den Ausbildungen der angehenden Trainer im Leistungs- und Breitensport sowie dem Fachpersonal vor Ort wird nun auch das Thema Zahnunfall entsprechende Berücksichtigung finden.
Für Jörg Knieper (Zahnexperten24) ist mit der Einführung des Zahnrettungskonzeptes in den Schwimmbädern ein weiterer wichtiger Meilenstein in der bundesweiten Kampagne Zähne retten & schützen gesetzt und analog zu den Schulen werden auch hier alle eintretenden Zahnunfälle sorgfältig ausgewertet.












