(openPR) Die Schere zwischen arm und reich geht nicht nur in Griechenland oder Spanien weit auseinander. Auch die Jugend in Deutschland ist betroffen. Armut ist bei Jugendlichen schon lange kein Randphänomen mehr. Welche Einzelschicksale verbergen sich hinter diesen Zahlen? Was zeichnet die Armut junger Leute besonders aus? Welche politischen Instrumente sind denkbar, um diesem Problem gerecht zu werden? Wie kann Jugendlichen wieder eine Zukunft eröffnet werden? Das neue Buch „Jugendarmut“ (Verlag Barbara Budrich) herausgegeben von der Politikwissenschaftlerin Yvonne Ploetz diskutiert das Thema Jugendarmut in Deutschland.
Zum einen ist die Jugendgeneration eine der reichsten, die es in Deutschland je gab. 17,7 Milliarden Euro geben die 15- bis 20-Jährigen vorwiegend für Telefonieren, Kleidung und Party aus. Zum anderen meldet das Statistische Bundesamt, dass das Armutsrisiko junger Menschen gestiegen ist.
Die Altersgruppe der 15- bis 24-Jähringen ist quantitativ die am stärksten von Armut betroffene Bevölkerungsgruppe. Fachleute und Personen des öffentlichen Lebens setzen sich in dem Sammelband „Jugendarmut“ mit den Ursachen und Auswirkungen von Jugendarmut in der Bundesrepublik auseinander und diskutieren Auswege aus der Armut junger Menschen. Sie nehmen die verschiedenen Dimensionen von Jugendarmut in Augenschein und stellen sie in den Kontext der ökonomischen, sozialen und politischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte. Intention ist dabei, zu einer größeren Sensibilität für die Problematik in Politik und Wissenschaft beizutragen.
Die Herausgeberin:
Yvonne Ploetz
Politikwissenschaftlerin, MdB













