(openPR) Petition gegen unechte Flatrate gestartet
Berlin/Düsseldorf 24. April. Gegen die neuesten Pläne der Telekom, das Datenvolumen ihrer Internetkunden zu begrenzen, regt sich Widerstand im Netz. Malte Götz, ein 18-jähriger Abiturient aus Düsseldorf warnt: auf diese Weise könne die Telekom ihre Marktmacht missbrauchen, um unliebige Konkurrenz im Netz auszuschalten.
Malte Götz ist selbst Kunde bei der Telekom. Er programmiert selbst Anwendungen und ist u.a. Autor einer erfolgreichen Erweiterung des Webbrowsers Firefox. Die Auswirkungen der neuen Tarifgestaltung durch die Telekom könnten künftig jeden Internetnutzer betreffen, wenn sich dieses Modell durchsetzt, argumentiert er. Beispiel: Die Telekom nimmt eigene Angebote, wie Entertain, von der Volumendrosselung bewusst aus. So sind „Kunden anderer Streaminganbieter im Nachteil, da die Bandbreite ab einem gewissen Zeitpunkt nicht ausreicht. Dies ist ein Einschnitt in die Netzneutralität", schreibt Malte Götz in seiner Petition auf Change.org.
Mit dem Begriff “Netzneutralität” beschreibt man die wertneutrale Datenübertragung im Internet. Ein netzneutraler Internetdienstanbieter überträgt Datenpakete unverändert und in gleicher Qualität von und an seine Kunden, unabhängig davon, woher diese stammen und zu welchem Ziel sie transportiert werden sollen. Viele Internetexperten sehen bei Einschnitten in die Netzneutralität die Innovationskraft und Freiheit des Internets bedroht.
Die Petition unter www.change.org/drosseldsl wurde am Montag gestartet und verbreitet sich derzeit rasant. Innerhalb von 48 Stunden unterschrieben bereits über 8.000 Menschen.













