(openPR) Haben Sie sich nicht auch schon immer wieder gefragt, was bei den Reichen und Schönen hinter verschlossenen Türen wirklich passiert?
In ihrer neuen Serie "My Passions VIP" tauchen die beiden Autorinnen Greta Behrens und Lila Andersen ein in die Welt des Glamours und der Prominenten, und erzählen Geschichten, die allen vielleicht ein kleines bisschen bekannt vorkommen.
In "Die Spielerfrau" erzählen sie die Geschichte der Spielerfrau Sophie van den Boom, selbst erfolgreiches Model und Moderatorin, die plötzlich vor dem Ruin ihrer Ehe steht. Ihr Mann, der erfolgreiche Fußballer Gabriel van den Boom, betrügt sie mit ihrer besten Freundin Fabia Ramirouz! Die ganze Medienwelt steht Kopf, täglich fluten neue Skandalgeschichten die Klatschspalten und VIP-TV-Sendungen. Doch Sophie wäre nicht Sophie, wenn sie nicht auch diese Krise meistern würde!
Leseprobe: „Jetzt komm schon, du lahme Schnecke!“, rief Cathy, die wie von der Tarantel gestochen durch die Flughafenhalle des Charles-de-Gaulle hetzte, „die Limo wartet nicht ewig.“
„Ich komm ja, ich komm ja“, gab Sophie ein wenig schnippisch zurück.
Sie wusste wirklich nicht, warum ihre Managerin so hetzen musste, sie lagen prima in der Zeit, aber wohl ahnend, dass Cathy stets lieber zu früh als zu spät bei Terminen erschien, beeilte sie sich, den Anschluss nicht zu verlieren. Längst jedoch hatte man Sophie natürlich auch in Paris erkannt, kleine Mädchen baten sie freudestrahlend um ein Autogramm und natürlich wollte sie auch die Wünsche für ein gemeinsames Foto erfüllen.
„Wetten, dass wir wieder viel zu früh da sind?“, rief sie Cathy hinterher. Lachend warf sie ihre Walle-Mähne zurück und schaltete einen Gang höher, sie spürte irgendwie, dass das genau ihr Tag werden würde.
„Oh, ich bin mir sicher, dass ich mich noch heute in diese Stadt verlieben werde“, sagte sie, als sie neben Cathy in der Limousine Platz genommen hatte.
Im Wagen lag eine süßliche Duft-Mischung aus Honig und Lavendel, der Geruch des Parfüms war so intensiv, dass er nicht nur Sophie in die Nase strömte, sondern sogar der leicht verschnupften Cathy auffiel.
Übermütig sagte diese: „Oh Gott, hier riecht es ja wie im Moulin Rouge!“
Sophie lachte laut auf: „Als wüsstet du, wie es im Moulin Rouge riecht!“
Der Fahrer, der die beiden Frauen im Rückspiegel beobachtet hatte, konnte sich ein Lachen nicht verkneifen. Überschwänglich sagte er: „Ella Kende a atterri ce matin à Paris. J'ai conduit à l'hôtel.“
„Aaaaaaaaaahhhhhhh, nous comprenons“, sagten Sophie und Cathy gleichzeitig und mussten erneut laut los prusten. Offensichtlich hatte auch der Chauffeur ein sehr, sehr feines Näschen. Und Ella Kendes ein ziemlich eindringliches Parfüm!
„Wusstest du eigentlich, dass der Geruch ein ganz entscheidendes Kriterium bei der Partnerwahl ist?“, fragte Cathy Sophie, „bei Tieren ist das ja jedem bekannt, aber bei den Menschen spielt der Duft des anderen wirklich eine enorm wichtige Rolle. Er ist nämlich tatsächlich ausschlaggebend, ob man sich für jemanden entscheidet oder eben nicht.“
„Willst du wissen, was meiner erster Eindruck bei Gabriel war?“, grunzte Sophie, „Schweiß!“












