(openPR) In weiser Voraussicht bauten die Bauherren Doris Henke-Happ und Conrad Happ ein barrierefreies Bad im Erdgeschoss ihres Hauses ein. Dafür mussten die Garderobe und ein Gäste-WC weichen. Glas und Design setzen markante Blickfänge.
Als das Ehepaar Happ das schmucke Haus aus den 1950er-Jahren kaufte, wandelten sie die ehemalige Zahnarztpraxis im Erdgeschoss in einen Arbeitsbereich um, Wohnen findet zum großen Teil in der oberen Etage statt. Auslöser für die Idee eines neuen Bades war eine anstehende Kanalsanierung. Nach mehreren Planungsphasen entstand die Idee eines Bades anstelle der Garderobe und des danebenliegenden Gäste-WCs.
Seit seinem Unfall vor vielen Jahren hat Rentner Conrad Happ zwar Probleme mit dem Rücken, schaut jedoch realistisch in die Zukunft: „Noch geht’s mir gut und ich fühle mich mit meinen 65 Jahren fit, aber es gibt keine Garantie, dass das so bleiben wird. Also haben wir ein barrierefreies Bad eingebaut, und zwar eines, das als solches auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist.“ Tatsächlich fällt erst bei genauem Hinschauen auf, dass die beiden Duschflügel der Walk-in-Dusche doppelt um 180 ° nach innen wie außen zu klappen sind, so dass ein Rollstuhl bequem hinein passt. Im Stangensystem der Dusche ist ein Haltegriff integriert, der auch den Brausekopf trägt. Der mit Leuchten versehene Spiegel ist so groß, dass sich auch ein Rollstuhlfahrer im Sitzen gut sehen kann. Der Waschtisch ist unterfahrbar, der extra hohe Toilettensitz hat einen neutralen Haltegriff und reinigt sich selbst nach jeder Benutzung.
Ein echter Hingucker: die gläserne Heizung. „Wir haben durch Zufall einen Flyer des Glas nach Maß-Partners Kinon-Porz in der örtlichen Zeitung entdeckt und sind dann spontan mal in die Ausstellung gefahren. Die gläserne Schiebetür mit ihrem markanten Design hat uns sofort gefallen. Auch der gläserne Heizkörper, der dort stand, nur dessen grünes Design nicht. Kundenberater Christoph Baier hat dann vorgeschlagen, die Heizung von den Designern von Kepka Art im selben Design wie die Schiebetür gestalten zu lassen. Jetzt haben wir zwei zueinander passende gestalterische Elemente, die uns sehr gut gefallen und sich wunderbar in die gesamte Badgestaltung einfügen“, sagt Conrad Happ. Die Glasschiebetür verdeckt mit 98 cm Breite den rollstuhlgeeigneten Durchgang um 5 cm an jeder Seite und ist leicht zu öffnen. Beide Glaselemente, Heizung und Tür, sind in drei Stufen bearbeitet: sandgestrahlt, gehämmert und bemalt.
Das moderne Bad ist der erste Schritt zum möglichen Umzug des Ehepaars ins Erdgeschoss, sollte Conrad Happ das Treppensteigen irgendwann einmal schwerfallen. Dann wird aus dem jetzigen Arbeitszimmer das Schlafzimmer, direkt daneben kann ein WC eingebaut werden- Platz ist genug in der ehemaligen Zahnarztpraxis. „Ich schaue positiv ins Leben“, sagt Conrad Happ. Dazu gehört für ihn eben auch, rechtzeitig vorzusorgen, um auch im Rollstuhl das Leben entspannt genießen zu können.










