(openPR) Zwei Auszeichnungen in zwei Monaten: Lillis Ballroom erhält den „Preis der Vielfalt“ und den Bezirks Business Award für Barrierefreiheit
Das inklusive Wiener Tanzstudio Lillis Ballroom freut sich über gleich zwei bedeutende Auszeichnungen innerhalb von nur zwei Monaten. Nach dem Gewinn des Preises der Vielfalt im September wurde das Studio nun auch mit dem Bezirks Business Award in der Kategorie „Besondere Leistungen im Bereich der Barrierefreiheit“ geehrt.
Diese doppelte Anerkennung unterstreicht die zentrale Rolle, die Barrierefreiheit und Inklusion in der Arbeit von Lillis Ballroom spielen. Das Tanzstudio wurde von Lilli Kahane, einer sehbeeinträchtigten Sängerin und leidenschaftlichen Tango-Tänzerin, gegründet. Ihr Ziel war es von Beginn an, einen Raum zu schaffen, der Menschen – unabhängig von körperlichen Voraussetzungen oder Sehvermögen – den Zugang zur Welt des Tanzes ermöglicht.
Barrierefreiheit als Haltung
Barrierefreiheit ist bei Lillis Ballroom kein Zusatz, sondern eine grundlegende Haltung. Das Studio arbeitet mit vielfältigen inklusiven Methoden, darunter die sogenannten Tanzbrillen, die Tänzer*innen dabei unterstützen, visuelle Dominanz loszulassen und ihre anderen Sinne – insbesondere Hören und Spüren – bewusster einzusetzen. Die Räume des Studios in den Spittelauer Stadtbahnbögen sind weitgehend barrierefrei adaptiert.
„Für uns bedeutet Barrierefreiheit, Begegnungen zu ermöglichen, die sonst nicht stattfinden würden“, sagt Petra Schön, die Leiterin Lillis Ballroom. „Diese Haltung begleitet uns seit der Gründung und prägt unseren Unterricht, unsere Kursstruktur und unsere tägliche Arbeit.”
Ein wichtiges Signal für eine inklusive Gesellschaft
Die Auszeichnung im Bereich Barrierefreiheit ist ein deutliches Zeichen dafür, wie wichtig Inklusion in Kunst und Kultur ist. Lillis Ballroom sieht den Preis daher als Auftrag, die damit verbundene Sichtbarkeit zu nutzen, um das Bewusstsein für Barrierefreiheit weiter zu stärken.
„Barrierefreiheit ist eine Grundvoraussetzung für eine inklusive Gesellschaft – und damit ein gesamtgesellschaftliches Thema“, so Schön. „Wir freuen uns, dass diese Arbeit gesehen und wertgeschätzt wird.“
Lillis Ballroom bedankt sich herzlich beim Wiener Bezirksblatt, der Bezirksvorsteherin von Alsergrund Saya Ahmad, Vera Schmitz von der Wirtschaftskammer, die den Award überreicht haben, sowie bei Rudolf Kravanja vom ÖZIV Bundesverband für die Initiative zu diesem neuen Preis.










