(openPR) Investmentsparen
In Zeiten der Bankenkrise fragt man sich ja häufig, wo ist das eigene Geld noch sicher und wo bekomme ich wenigstens noch Kapitalerträge über Inflation.
Stichwort Finanzrepression
Dass die Flucht ins Ausland nur bedingt eine Option ist, habe ich ja bereits in meinem letzten Beitrag erläutert.
Heute möchte ich eine Variante erklären, die Risiken kalkulierbar macht und Renditen, nicht astronomisch, aber real ermöglicht, das Investmentsparen.
Wer als Privatanleger und Branchenfremder sein Geld investieren will, stellt sich schnell die Frage, wie ist das eigene Kapital am besten bzw. am sichersten angelegt.
Es gibt unterschiedliche Laufzeiten, unterschiedliche Renditen, also Gewinne, unterschiedliche Risikoklassen und Unmengen an Anlagefonds. Da kann man schon mal den Überblick verlieren.
Und hier kommen Investmentfonds ins Spiel. Sie sind kurzgesagt Pakete aus unterschiedlichsten Anlageformen, wie Aktien und Anleihen, die von Fondmanager geschnürt werden. Die Fondmanager achten darauf, dass in einem Fond immer möglichst vielversprechende Papiere enthalten sind, damit der Kunde eine attraktive Rendite erzielen kann.
Je nachdem um welche Wertpapiere es sich handelt, gibt es ganz unterschiedliche Fonds. Beispiel Aktienfonds, Rentenfonds oder Immobilienfonds. So besteht zum Beispiel ein Aktienfonds aus Aktien vieler einzelner Unternehmen, damit ein Risikoausgleich stattfindet. Es gibt aber auch die Möglichkeit Fonds regional. Z.B. auf ausschließlich deutsche Unternehmen oder nach bestimmten Themen, wie zum Beispiel Wertpapiere aus dem Segment der erneuerbaren Energien, zu schnüren.
Eine besonders interessante Form des Investmentsparens ist die sogenannte „fondgebundene Lebensversicherung“.
Hier profitiert der Kunde in einem Produkt von zwei Effekten.
Über die Lebensversicherung von der Alters- und Hinterbliebenenversorgung und über die Anlage der Beiträge in Fonds von den Chancen der Wertpapiermärkte.
Anteile an Investmentfonds können über die Hausbank gekauft werden und zwar in Form eines Sparplans mit regelmäßigen, meist monatlichen Anlagebeträgen oder mit Einmalanlagen.
Die Anzahl und Arten von Investmentfonds sind unüberschaubar groß, deshalb sollte man immer gut überlegen, welche Ziele einem wichtig sind. Mehr Sicherheit, Rendite oder schnelle Verfügbarkeit.
Entstanden sind die ersten Investmentfonds im 19. Jahrhundert in Schottland. Ihnen lag die Idee zugrunde, auch privaten Kleinanlegern die Möglichkeit zu eröffnen, ihr Geld an der Börse anzulegen. Einzelne Aktien mit sehr hohen Kurswerten kamen hierfür, auch wegen des damit verbundenen Risikos, meist nicht in Frage. Über Investmentfonds hingegen, ist es möglich schon mit geringen Beiträgen und reduziertem Risiko, von den Chancen der Börse zu profitieren.
Jetzt wissen wir also, eigentlich kann jeder auch schon mit wenig Geld an der Börse investieren.
Aber Vorsicht, es gibt nicht nur Chancen, sondern auch Risiken.
Ich kenne mich gut aus und helfe Ihnen gerne, wenn Sie mehr wissen wollen.
Ihr Markus Windrath










