(openPR) Die Anlagepalette hat sich in den letzten Jahren stetig ausgeweitet. Zwar bevorzugen die Bundesbürger nach wie vor das Sparbuch, aber bereits 16 Prozent sparen schon mit Investmentfonds. Die Investmentkultur hat in Deutschland lange auf sich warten lassen, erst als sich die Börse mit immer neuen Rekorden bis zum Jahr 2000 profilierten konnte und die Renditen des konventionellen Sparens immer Kleiner wurden, wurden die Deutschen auch für Börsenereignisse und Aktienfonds hellhörig. Die Zahl der Haushalte, in denen Investmentfonds vorhanden sind, steigt seitdem unaufhaltsam. Daran hat auch der mehr als dreijährige Kursrückgang an den Aktienbörsen 2000 bis 2003 überraschend wenig geändert. Weitere Selbstläufereffekte werden durch die Notwendigkeit einer privaten Altersvorsorge erwartet.
Nach den aktuellen Befragungen verfolgt knapp die Hälfte der Anleger derzeit eine Anlagepolitik der „ruhigen“ Hand mit Vertragsabschlüssen, die einen sicheren Zinssatz garantieren. Die andere Hälfte ist jedoch zu „größeren“ Risiken bereit. Dementsprechend wird auch die Nachfrage nach Investmentanteilen zukünftig weiter wachsen. Immer mehr Anleger kaufen heute statt Aktien, festverzinslichen Wertpapieren und Immobilien eher Anteile an professionell verwalteten Wertpapier- und Immobilienvermögen. Aktuell besitzen 15,3 Millionen Sparer Fondsanteile in ihren Wertpapierdepots, bis zum Jahr 2011 wird sich die Zahl der Fondsbesitzer auf 20 Millionen, bis zum Jahr 2016 sogar um zwei Drittel auf rund 26 Millionen erhöhen. Die für die Investmentsparer verwalteten Anlagegelder dürften sich von durchschnittlich knapp 37.000 Euro auf rund 43.000 Euro je Fondsbesitzer im Jahr 2011 erhöhen.
Vor allem vom Aufbau des privaten Vorsorgekapitals wird der deutsche Fondsmarkt profitieren. Um die Vorsorgelücke zu schließen bevorzugen die Sparer sachwertorientierte und rentierliche Anlageformen wie Aktien oder Aktienfonds, die auf lange Sicht eine überdurchschnittliche Wertsteigerung bei vertretbarem Risiko erwarten lassen. Im Frühjahr 2006 (Ende März) verwaltete die deutsche Investmentbranche ein Publikumsfondsvermögen in Höhe von mehr als 560 Milliarden Euro. Bis zum Jahr 2011 wird das Investmentvermögen (Publikumsfonds einschließlich Auslandsfonds deutscher Provenienz) von derzeit rund 6.800 Euro pro Kopf auf über 10.000 Euro klettern. Damit wäre allerdings erst rund die Hälfte des heutigen französischen Niveaus (19.316 Euro) erreicht.
Die Verbreiterung der Vermögensstruktur und die Veränderung der Altersstruktur der deutschen Bevölkerung bedingen künftig noch ein Mehr an Portefeuillemanagement. Während beim einzelnen Anleger in jüngeren Jahren zunächst die Vermögensansammlung und das Vermögenswachstum bei einer noch geringen steuerlichen Belastung im Vordergrund stehen, rücken in der Folgezeit Ziele der Zukunftsvorsorge und schließlich der Substanzerhaltung sowie der Erbschaftsplanung in den Vordergrund.
Mit der „Alterung“ der deutschen Bevölkerung verstärkt sich diese Tendenz. Die Fondsanlage hat vor diesem Hintergrund gute Aussichten, ihren Stellenwert in der deutschen Anlagelandschaft signifikant auszubauen. Neun von zehn befragten Entscheidungsträgern in Kapitalanlagegesellschaften schätzen den Einfluss der privaten Altersvorsorge auf den Investmentfondsmarkt als sehr hoch (38 Prozent) beziehungsweise hoch (51 Prozent) ein. Nur 9 Prozent der Befragten stufen den Einfluss mittel stark ein. Von der zunehmenden Bereitschaft für das Alter privat vorzusorgen wird die Fondsanlage überdurchschnittlich profitieren. Ausgehend von einem aktuellen (Ende März 2006) Anlagevolumen von rund 180 Milliarden Euro in Publikumsfonds, das für die private Alterssicherung angelegt ist, könnte dieses Volumen bis zum Jahr 2011 auf fast 340 Milliarden Euro ansteigen.
Unabhängig von künftigen Produkt-Innovationen der Investment-Gesellschaften werden Aktienfonds ihre Bedeutung für die Kapitalanlage noch erheblich steigern können. Dafür dürfte zum einen ein gestiegenes Renditebewusstsein der Anleger sorgen. Die jüngeren Generationen sind von ihrer Mentalität her risikobereiter, auch bei der Geldanlage. Schließlich wird der Aspekt einer in Zukunft immer entscheidender werdenden effizienten Eigenvorsorge einen erheblichen Schub für die Aktienfondsanlage bringen. Für den Aufbau einer privaten Zusatzversorgung für die Zeit des Ruhestands erweisen sich Aktienanlagen als überlegen. Bis zum Jahresende 2011 wird der Aktienfondsanteil am Fondsvermögen der Publikumsfonds bei 42 Prozent liegen. Aktuell sind rund ein Drittel Prozent der Publikumsfondsvermögen in Aktienfonds investiert. Nach der Befragung von Entscheidungsträgern in Kapitalanlagegesellschaften können ausgehend von einem aktuell niedrigen Niveau Hedgefonds in den nächsten fünf Jahren mit der höchsten durchschnittlichen Wachstumsrate rechnen. In der Mittelwertberechnung der prognostizierten durchschnittlichen Jahresraten folgen Aktienfonds mit einem jährlich erwarteten Zuwachs von 16,3 Prozent. Auch wertgesicherte Fonds können nach der Expertenbefragung mit überdurchschnittlichen Zuwachsraten kalkulieren.
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? Persönlicher Besitz und Kaufpotenzial von Fonds
? Fondserfahrung und Wissen
? Kaufmotive und Kriterien
? Kauforte und Vertriebswege
? Investmentsparen und Wertpapierdepots
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Die bbw Finanzstudie „Trends im Fondsmarkt 2006“ kostet 790,- €.
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