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Finanzrepression, oder die Frage: wie viel Geld verliere ich auf meinem Sparbuch

Bild: Finanzrepression, oder die Frage: wie viel Geld verliere ich auf meinem Sparbuch
Agentur für DVAG Markus Windrath
Agentur für DVAG Markus Windrath

(openPR) Ist eine Geldanlage noch sicher und was kann man noch für Renditen erwarten?

Wer weiß ob wir den Euro noch lange haben? Diesen Satz hört man sicherlich öfters in der letzten Zeit.

In der Medienlandschaft bestimmen Euroschuldenkrise, Staatsverschuldung und Einlagensicherungsfond wie auch ESM Rettungsschirm die Schlagzeilen.


Doch was bedeutet das für uns als Bürger und unser Geld, ist unser Geld noch sicher und wenn ja, wo lege ich es am besten an und bekomme ich, bei maximaler Sicherheit meiner Geldanlage, noch eine Rendite von plus minus Inflation?

Die Antwort auf diese Frage lautet NEIN und die Begründung dazu nennt sich Finanzrepression. Ca 61% aller Anleger legen Wert auf Sicherheit bei Ihrer Geldanlage. Dabei geht die Sicherheit nicht nur auf Kosten der Rendite, sondern kostet bares Geld.

Ein Beispiel: Die 10 jährige Rendite einer Bundesanleihe bringt dem Anleger 1,22% Rendite. Bei einer momentanen Inflationsrate im Euroraum von ca. 2,6%, erwirtschaftet man eine Realrendite von -1,38%. In Euro bedeutet das: 10.000,- € in Bundesanleihen über einen Zeitraum von 10 Jahren angelegt, bleiben nach den 10 Jahren noch 8.702,- € übrig.

Wer legt denn so sein Geld an?

Schätzungen belaufen sich auf ein „bedrohtes“ Vermögen deutscher Bundesbürger von vier Billionen siebenhundertfünfzehn Millarden Euro ( 4.715.000.000.000,- € ).

Knapp 50% liegen als „sichere Geldanlage“ in Girokonten, Termingeld, Spareinlagen, Sparbriefe, Bundesanleihen, etc.. Durch die negative Realrendite entsteht ein Vermögensverlust von rund 40 Mrd. € pro Jahr.

Grund für die negative Realrendite ist die massiv gestiegene Staatsverschuldung.
Da die Möglichkeiten der Eindämmung sehr unpopulär sind, Stichwort große Einsparungen im Staatshaushalt oder Schuldenschnitt, greift der Schuldenabbau durch die Hintertür, sprich durch die Finanzrepression.

Und so funktioniert es genau: Regulierung des Kapitaltransfers und künstlich niedrige Zinsen. Ausgelöst durch die Finanzspritzen der EZB die zum Kauf von „Peripherie-Staatsanleihen“ animieren.

Das die Finanzrepression wirkt und erfolgreich ist, zeigt ein Blick in die Vergangenheit. Schaut man auf die Jahre 1945-1955, so haben die USA und Großbritannien Ihre Schuldenquote dadurch um ca. 40% senken können.

Zwischen 1945 und 1955 herrschte in Großbritannien eine Inflationsrate von 6,3 % bei einer Realrendite von -1,4% in den USA 4,6% Inflation bei einer Realrendite von -0,8%

Gibt es Auswege für heutige Geldanlagen?

Fakt ist, ohne Risiko kein Kapitalerhalt. Um noch attraktive und kaufkrafthaltende Renditen zu erwirtschaften sind Anleihen mit Zinsaufschlag ein probates Mittel. Pfandbriefe und Unternehmensanleihen zum Beispiel. Attraktive Realrenditen liefern sog. Spreadprodukte und Aktien. Auch hier zeigt ein Blick in die Vergangenheit, dass in Finanzrepressionsphasen ( 1945-1980 ) mit dieser Art der Geldanlage gute Renditen erwirtschaftet wurden.
Was ist nun mit ausländischen Banken und Ihren Tagesgeldkonten mit guten Zinsen?

Ist es nicht paradox, dass die deutschen Bundesbürger Ihr Geld ins Ausland schaffen, obwohl Deutschland als sicherstes Euroland gilt? Warum bekommen wir zum Beispiel bei schottischen Banken höhere Zinsen als bei der heimischen Sparkasse? Die Antwort ist so simpel wie erschreckend, viel Geldhäuser haben enorme Probleme, sich am Kapitalmarkt zu refinanzieren. Zu groß ist die Angst der Anleiheninvestoren vor weiteren Bankenpleiten. Auch untereinander leihen sich manche Institute nichts mehr. Der deutsche Tages- und Festgeldmarkt ist für die Branche so eine der wenigen Möglichkeiten, überhaupt noch an Liquidität zu kommen. Es wäre für die Institute zwar günstiger, sich Geld bei der EZB zu leihen. Die aber verlangt zu hohe Sicherheiten. Außerdem müssen diese Mittel zu festen Terminen zurückgezahlt werden.

Fazit, Sicherheit kostet Geld und es gilt das Risiko zu benennen und auf die Ziele eines jeden Sparers abzustimmen, um diesem Verlust entgegenzuwirken und Kapital aufzubauen.

Markus Windrath

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