(openPR) Im Jahre seiner Einführung 2002 erhielt der Euro den Karlspreis, der alljährlich in Aachen für Verdienste um die Europäische Einigung verliehen wird. Aus Anlaß des historischen Ereignisses wurde damals eine Kassette mit sämtlichen 12 Kursmünzensätzen der Gründerstaaten der Währungsunion hergestellt. Jeder Kursmünzensatz ist auf einer eigenen Karte untergebracht, auf der auch interessante Informationen zu dem betreffenden Land zu lesen sind. Die Auflage dieser Gedenk-Kassette betrug nur 2002 Exemplare. So entstand eine Rarität ersten Ranges.
Jetzt steckt der Euro in großen Schwierigkeiten, weil Banken ein zu großes Rad gedreht haben. Nur mit Staatsgarantien vor der Pleite gerettete Banken und infolge Bankenrettung zerrüttete Staatsfinanzen treiben die Realwirtschaft in den betroffenen Südländern der Währungsunion in die Rezession. Die negativen Wirkungen strahlen auf die soliden Länder der Währungsunion und die Weltwirtschaft aus.
Zypern mit nicht einmal 800.000 Einwohnern und seinem gewaltig aufgebähten Bankensektor ist faktisch Bankrott. Eine (vorläufige?) Rettung scheint mittlerweile erstmals auf eine Weise gelungen zu sein, die nicht nur Unbeteiligte, sondern auch Profiteure der – immer noch bestehenden –unsoliden Verhältnisse im internationalen Finanzsystem an den Kosten von Rettungsmaßnahmen beteiligt. Das sollte ein Signal sein. Allerdings müssen wir erst einmal abwarten, was denn nun von den Versprechungen auch umgesetzt wird. Griechenland beweist uns ja, daß in dieser Beziehung keinerlei Optimismus angebracht ist.
Das miserable Krisenmanagement der Politiker im Falle Zypern hat das Vertrauen in ihre ohnehin nicht überzeugende Problemlösungskompetenz jedoch noch stärker erschüttert. Die Bankenkrise, die auch die staatlichen Haushalte fast aller Industrieländer ruiniert hat, hält weiter an; eine Lösung, die diesen Namen verdient, weil sie die Ursachen bseitigt, ist noch lange nicht in Sicht.
Schwierige Zeiten also, und sie werden anhalten. Möglicherweise steht uns das Schlimmste noch bevor. Wir können nur hoffen, daß uns wenigstens eine Weltwirtschaftskrise erspart wird. Tatsache ist, daß die immensen Schulden, die nicht nur EU-Staaten, sondern auch die USA und Japan angehäuft haben und noch weiter anhäufen, nur durch Geldentwertung abgebaut werden können. Inflation ist also sicher. Offen ist nur, ob sie mit oder ohne einen vorausgehenden deflationären Schock kommt, der im Falle großer Bankenpleiten durch einen Run der Sparer auf die Banken ausgelöst werden könnte. Und offen ist auch, ob die Geldentwertung einigermaßen beherrscht werden kann, und wie intelligent die Politik mit den unvermeidlichen sozialen Folgen umgeht.
Abgründe tun sich also vor uns auf. So gut wie sicher ist nur, daß die seltene Euro-Kassette ihren Wert behalten und langfristig wohl erheblich steigern wird. Was die Währungsunion betrifft, ist dagegen die Ungewißheit groß. In solchen unsicheren Zeiten wendet sich der Mensch gern Dingen zu, die ihm vertraut und lieb sind.
„Das Steckenpferd ist das einzige Pferd, das über jeden Abgrund trägt“ lesen wir bei Christian Friedrich Hebbel. Tröstliche Worte. Aber vielleicht wirklich wahr. Prof. Querulix meint: „Großes Glück erfährt, wen kleine Dinge glücklich machen.“ Dieses Glück ist den Sammlern eigen, die sich an ihren Beutestückchen erfreuen, denen sie oft lange Zeit nachgestellt und die sie oft mühsam errungen haben. Frei nach Goethe ergänzt Prof. Querulix: „An Zerstreuung läßt es die Welt nicht fehlen, wenn ich sammle, vergesse ich die Welt.“
Sammlerfreund ist eine private WebSite für Menschen, die schöne, kuriose, besondere, seltene Gegenstände suchen, um ihre Sammlungen zu erweitern oder zu komplettieren, aus Spaß an der Freude, als Ergänzung einer schönen Sammlung, als Geschenk für Freunde, aus wissenschaftlichem Interesse, oder auch für dekorative Zwecke. Von Absenderfreistempeln über Automodelle, Bierdeckel und -krüge, Briefmarken, Computergrafik, Euro-Testgeld, Geldscheine, Hotelbriefpapier, Münzen, Postkarten, Seifenverpackungen, Weinflaschen-Etiketten, Zigarettenbilderalben bis Zündholzschachteln reicht das der Artenreichtum dieses Reviers für Jäger und Sammler, und es gibt dort noch sehr viel mehr. Stöbern auf dieser umfangreichen WebSite lohnt sich deshalb bestimmt.
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„Wer schöne Dinge sammelt, findet sein Glück, indem er auf harmlose Weise dem natürlichen Beutetrieb des Menschen folgt.“ (Prof. Querulix, Volksmund tut Weis- und Wahrheit kund, eBook, ISBN 978-3-943788-20-4, 393 S., 24,95 Euro, erhältlich in jeder guten (Internet-)Buchhandlung oder beim Verlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital, www.read.ruedenauer.de . Beim Sammlerfreund findet er dazu sein artenreiches Revier. Die Suchseite (mit dem Fernglas-Abbild) führt die Besucher auf der umfangreichen WebSite www.sammlerfreund.de schnell zu dem, was sie suchen.
„Das größte Glück dieser Erde sitzt auf dem Rücken der Steckenpferde.“ (Prof. Querulix, Volksmund)
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