(openPR) Seit Jahresbeginn sieht man sich wieder vermehrt mit dem Thema „Fremdwährungskredit“ konfrontiert. Ständig liest oder hört man von teils drängenden „Umstiegsangeboten“ von Banken. Die Kreditnehmer sind zunehmend verunsichert und wissen nicht, wem sie nun Glauben schenken und was sie nun tun sollten.
Rund 200.000 Bankkunden in Österreich haben noch endfällige Fremdwährungskredite in Schweizer Franken laufen und sitzen Großteils auf beträchtlichen Verlusten. Das Modell endfälliger Fremdwährungskredite hat sich für viele in zweifacher Hinsicht unangenehm entwickelt: zum einen hat der Euro stark an Wert verloren und der Wechselkurs sich somit enorm verschlechtert, zum anderen entsprechen die Entwicklungen der hinterlegten Tilgungsträger aufgrund des äußerst volatilen Kapitalmarktes in den vergangenen Jahren bei weitem nicht den Erwartungen.
Laut dem Verein für Konsumenteninformation (VKI) sollte man bevor man eine Entscheidung trifft, sein Budget durchleuchten und festlegen, welche monatliche Belastung (zusätzlich) überhaupt möglich wäre, um den Fremdwährungskredit zu „optimieren“.
Entsprechendes Budget vorausgesetzt gibt es nun mehrere Möglichkeiten tätig zu werden. Ob es sich nun z.B. um eine Konvertierung in den Euro handelt, eine Zusatzzahlung zum Tilgungsträger, eine Umstellung auf einen Abstattungskredit oder um Sondertilgungen handelt, wichtig ist die eigene Situation genau zu durchleuchten. Standardlösungen gibt es nicht, da sich die einzelnen Verträge hinsichtlich Laufzeit, Tilgungsträger, Einstiegszeitpunkt, etc. stark unterscheiden.
Auf jeden Fall sollte man sich über alle möglichen Optionen genau aufklären lassen und alle Möglichkeiten genau prüfen. Abwarten und Tee trinken ist in diesem Fall keine adäquate Alternative!
Unter www.blog.ihr-finanzierungs-check.at geht es immer wieder auch um das Thema „Fremdwährungskredit“.










