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Konferenz der Deutschen Breitbandinitiative auf der CeBIT

06.03.201315:14 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) Breitband 2013 – Strategien und Herausforderungen auf dem Weg zu den schnellen Netzen

D21-Präsident Schwaderer: „Wir müssen weg kommen von der Diskussion, ob wir überhaupt breitbandige Infrastrukturen brauchen.“

Berlin – 6. März 2013 Breitbandige Infrastrukturen brauchen die Menschen heute in nahezu allen Lebensbereichen: Angefangen von der einfachen Internetnutzung zu Hause oder im Büro bis hin zu hochkomplexen Anwendungsfeldern in der Telematik oder der Machine-to-Machine-Kommunikation. Am 5. März 2013 lud die Deutsche Breitbandinitiative der Partner D21, BITKOM und BMWi auf der CeBIT ein zur Podiumsdiskussion zum Thema „Breitband 2013 – Strategien und Herausforderungen auf dem Weg zu den schnellen Netzen“. Ziel der Veranstaltung war es, gemeinsam zu diskutieren, wie diese notwendigen Infrastrukturen in der Fläche realisiert werden können und wie sich die Umsetzung konkret voran bringen lässt.



Intelligente digitale Infrastrukturen sind die Voraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft des Standorts Deutschland und für einen nachhaltigen Weg in die vernetzte Gesellschaft. Wo aber gibt es schon heute die sogenannten „intelligenten Netze“ und welchen volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Mehrwert bringen sie mit sich? Was können wir von diesen Best Practices lernen? Lassen sich die Ansätze auch auf andere Branchen und Anwendungen übertragen? Und was sind die hierfür notwendigen politischen Rahmenbedingungen? Diese und weitere Fragen diskutierten Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft auf der Broadband & Communications Plaza 2013.

Der Präsident der Initiative D21 Hannes Schwaderer verdeutlichte in seiner Begrüßung die Relevanz des Themas: „Wir müssen weg kommen von der Diskussion, ob wir überhaupt breitbandige Infrastrukturen brauchen: Wie sollen wir Digital Health Services, Smart Grid, Car-to-X-Communication oder Digital Factory auf den Weg bringen, ohne diese Infrastrukturen? Wie sollen wir etwa älteren Menschen erklären: Ihr könntet trotz ärztlichen Überwachungsbedarfs zwar in eurem Haus – in womöglich auch noch ländlicher Umgebung – wohnen bleiben, denn die Technologien, die dies unterstützen, gibt es schon. Nur leider steht aber das Netz noch nicht zur Verfügung.“

Im Anschluss an die KeyNote von Anne Ruth Herkes, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, stimmte Prof. Dr. Gernot Marx vom Universitätsklinikum Aachen mit seinem Impulsvortrag über Intelligente Gesundheitsnetze die rund 150 Gäste auf das erste Panel ein. Marx verdeutlichte an konkreten Beispielen aus seiner Praxis die innovativen Anwendungen, die durch Intelligente Netze etwa im Gesundheitssystem möglich werden. Dazu gehört die Telekonsultation ebenso wie die Unterstützung bei der Notfallrettung.

Die wenigsten Unfälle passieren direkt neben dem Telefon. Gefragt sind daher Anwendungen, die dort zum Einsatz kommen können, wo sich der Nutzer gerade befindet – die also auch mobil funktionieren. Wie Mobiles Breitband und erschwingliche Mobile Dienste in Deutschland für alle Wirklichkeit werden können, darüber diskutierten die Teilnehmer des zweiten Panels „Mobile Dienste“. Dr. Iris Henseler-Unger, Vizepräsidentin der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, betonte

die Bedeutung einer langfristig angelegten Frequenzpolitik, damit die mobile Gesellschaft und mobiles Breitband in Deutschland flächendeckend möglich sind. Wichtig sei auch die Wahrung der Verbraucherinteressen nach einer flächendeckenden Versorgung mit Mobilfunk.

Damit die Menschen das mobile Internet annehmen und nutzen müssen auch die technologischen Voraussetzungen stimmen. Die Breitband-auslastung steigt durch datenintensive Anwendungen stark an. Laut der aktuellen D21-Studie „Mobile Internetnutzung: Entwicklungsschub für die digitale Gesellschaft!“ nutzen bereits elf Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung derartige Dienste. Unter mobilem Internet wird der Internetzugang über das Datennetz eines Mobilfunkproviders verstanden, etwa der Zugang via 3G, UMTS oder LTE. Mit Blick auf LTE gaben die Befragten Auskunft, inwieweit ihnen diese neue Technologie bereits bekannt ist. 27 Prozent aller Befragten kennen den Begriff LTE. Bereits 41 Prozent der mobilen Internetnutzer und der Nutzungsplaner sind mit dem Begriff vertraut. Die tatsächliche Nutzung unter den mobilen Internetnutzern, die LTE kennen, ist aber mit sieben Prozent bisher relativ niedrig. Immerhin 18 Prozent dieser mobilen Internetnutzer planen eine entsprechende Nutzung.

Fotos von der Konferenz der Deutschen Breitbandinitiative stehen online zur Verfügung: http://flic.kr/s/aHsjEeC6z8

Ansprechpartner:
Martin Falenski
RA / Recht & Organisation Initiative D21
T. 030 – 526 87 22 50
E-Mail

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