(openPR) Oppenheim / Rhein (mxp) - Schnee kann bereits bei plus 5 Grad fallen, wenn die Luft darüber sehr kalt ist. Bei kräftigem Niederschlag in Schauerform kühlt sie sich dabei um 2-3 Grad und mehr ab (typisches Aprilwetter). Bei intensivem Niederschlag kühlt sich die Luft durch die Verdunstungsabkühlung merklich ab. Darauf weisen die Meteorologen des privaten Wetterdienstes meteoXpress Ltd. hin.
Schnee fällt aber auch bei tiefen Temperaturen von minus 20 Grad und darunter. Wo sollte auch sonst der Schnee auf den hohen Bergen herkommen. Oder der Schnee in Sibirien...
Mit zunehmender Temperatur kann die Luft exponentiell mehr Feuchte als unsichtbaren Wasserdampf aufnehmen. Daher kann sehr kalte Luft zwar weit weniger Feuchte absolut aufnehmen, doch schneien kann es genauso - wenn auch meist dünner.
Entscheidend sind die vertikalen Luftbewegungen. Dabei wird immer die relativ wärmere und daher leichtere Luft an einer Front gehoben. Wichtig ist deswegen ein ausreichender Wasserdampfgehalt der wärmeren Luftmasse. Dieser ist bei einem langen Weg über das Meer in jedem Fall gewährleistet.
Beim Aufsteigen kondensiert der Wasserdampf dieser Luftmasse zu Wolken. Ist diese Luftmasse feucht genug und wird stark genug gehoben, dann kann es heftige und länger anhaltende Niederschläge geben - sowohl als Schnee als auch als Regen.
Die stärksten Schneefälle mit den dicksten Flocken gibt es im Flachland allerdings in der Tat bei Werten um den Gefrierpunkt.
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Herr Florian Hirschmann
meteoXpress Ltd.
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