(openPR) Internationaler Wissenschafts-Wettbewerb für Schüler und Lehrer startet im Dezember. Das Projekt soll den naturwissenschaftlichen Unterricht an Schulen verbessern und den Nachwuchs fördern.
„Null Bock“ haben die Schüler sieben nordrhein-westfälischer Schulen gänzlich aus ihrem Vokabular gestrichen. Anstatt vor dem PC abzuhängen, widmen sie ihre Freizeit dem Wettbewerb „Innovative Technologien bewegen Europa". Ein von Science on Stage Deutschland e.V. in Kooperation mit dem Oberhausener Unternehmen Lenord+Bauer neu initiiertes Projekt, mit dem sowohl wissen-schaftlicher Nachwuchs gefördert als auch der naturwissenschaftliche Unterricht an Schulen verbessert werden soll. Am 8. Dezember 2005 stellen die Schüler bei der Auftaktveranstaltung in Oberhausen zwischen 15.00 und 18.30 Uhr ihre Entwicklungen und ersten Ergebnisse. Dazu sind alle Pressevertreter herzlich eingeladen.
Die Teilnehmer des Wettbewerbs, zu denen neben den Schulen aus NRW auch jeweils eine Schule aus Belgien und aus der Tschechischen Republik gehört, hatten die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Aufgabenstellungen: Entweder basteln sie einen elektronischen Hampelmann aus Leuchtdioden, kreieren ein eigenes Projekt zum Thema „Was man mit dem Rad bewegen kann" oder bauen ein Modell eines Rasterkraftmikroskops, wie es in der Realität beispielsweise in der zukunftsweisenden Nano-Technologie eingesetzt wird. Für welche Aufgabe sie sich entschieden haben, erläutern die Schüler am 8. Dezember in etwa drei-minütigen Kurzvorträgen. Und das sogar in englischer Sprache, damit auch die per Videokonferenz zugeschalteten ausländischen Teilnehmer nichts verpassen.
Bereits in zahlreichen anderen Schüler-Lehrer-Projekten verfolgte Science on Stage Deutschland e.V. das Ziel, die Beteiligten für einen realitätsnahen und praktischen Unterricht zu begeistern. Ein Konzept, das auch diesmal wieder funktioniert. „Ich finde es toll, dass meine zehn Projekt-Schüler neben dem Schulunterricht die Naturwissenschaften auch mal anders erleben können", sagt Günter Niehues, Lehrer für Physik, Mathematik und Informatik am teilnehmenden Gymnasium Remigianum in Borken. „Und ich trete dabei endlich mal nicht nur als beurteilender Lehrer auf, der den Lösungsweg vorgibt, sondern bin eher Mode-rator. Das ermöglicht mal ein ganz anderes Lehrer-Schüler-Verhältnis."
Lernen fürs Leben
Der Hauptsitz des Unternehmens Lenord+Bauer, einem internationalen Spezia-listen für Automatisierungstechnik (Sensorik und Steuerung), bildet das ideale Ambiente für die Auftaktveranstaltung. Hier erfahren die Gäste beispielsweise, wie der ICE eine Geschwindigkeit von bis zu 400 Kilometern pro Stunde erreicht. Auch bei der anschließenden Unternehmensbesichtigung gewinnen Schüler und Lehrer einen Eindruck von der Arbeit des Unternehmens, dessen Mitarbeiter die Schüler während des gesamten Projekts bei praktischen technischen Fragen beraten. „Die Auftaktveranstaltung bietet den Arbeitsgruppen die Gelegenheit, ihre Ansprechpartner auch mal persönlich kennen zu lernen", sagt Stefanie Zweifel, Geschäftsführerin von Science on Stage Deutschland e.V. „Und unser Partner Lenord+Bauer wiederum erhält über das Projekt Gelegenheit, den Technik-Nachwuchs auf das Ausbildungsangebot des Unternehmens aufmerksam zu machen."
Die Borkener Schüler haben sich übrigens bereits für ein Thema entschieden: Seit Wochen schon beschäftigen sie sich intensiv mit der Frage, wie man eine Münze mit dem Rasterkraftmikroskop „abbilden“ kann. Und was das genau bedeutet, erfährt man ebenfalls am 8. Dezember. Oder spätestens im Mai 2006. Dann nämlich kürt Science on Stage Deutschland e.V. das Gewinner-Team, das 2007 an der europäischen Endausscheidung in Grenoble teilnimmt.
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