(openPR) Wie es ist, wenn man als Psychotherapeutin in der Psychiatrie landet — das beschreibt die Ärztin Margret Osterfeld in der neuen Ausgabe der Frankfurter Psychiatrie-Zeitschrift »Treffpunkte«. Am eigenen Leib erlebte sie — »auf der anderen Seite« — die Macht des Medizinbetriebs. Als junge Ärztin, selbst in der Psychiatrie tätig, sollte sie für unzurechnungsfähig erklärt werden. Dahinter steckten ihre Familie und teils missgünstige, teils überforderte Kollegen. Man fand für sie eine »passende« Diagnose und brachte sie mit Zwang in eine Klinik.
Margret Osterfeld hat Jahre kämpfen müssen, um zu beweisen, dass sie aufgrund falscher Diagnosen und inkompetenter oder voreingenommener Gutachter um ihr Recht gebracht worden war. Ihren Leidensweg erzählte sie in diesem Jahr bei der Frankfurter Psychiatriewoche, über deren Veranstaltungen nun die Zeitschrift »Treffpunkte« ausführlich berichten. Weitere Themen dieser Ausgabe sind das neue Betreuungsgesetz (»Sparen bei den Schwachen«), die Einstellung der klinischen Sozialarbeit am Zentrum der Psychiatrie der Frankfurter Unikliniken sowie Möglichkeiten der Suizidprävention im Alter.


















