Die Wohngemeinschaft erscheint als attraktive Alternative zum Alleinleben. Mehr als jeder Dritte wünscht sich, gemeinsam mit Freunden alt zu werden. Als überzeugteste Befürworter der Wohngemeinschaft zeigten sich in einer Studie die Menschen ab Mitte Vierzig, von denen viele in ihrer Jugend diese Lebensform erprobt haben.
Die Blätter der Wohlfahrtspflege widmen sich in ihrem aktuellem Themenheft dieser Wohnform, deren pädagogisches, therapeutisches und wirtschaftliches Potenzial bereits seit Langem in sozialen Einrichtungen genutzt wird. Von…
Wie es ist, wenn man als Psychotherapeutin in der Psychiatrie landet — das beschreibt die Ärztin Margret Osterfeld in der neuen Ausgabe der Frankfurter Psychiatrie-Zeitschrift »Treffpunkte«. Am eigenen Leib erlebte sie — »auf der anderen Seite« — die Macht des Medizinbetriebs. Als junge Ärztin, selbst in der Psychiatrie tätig, sollte sie für unzurechnungsfähig erklärt werden. Dahinter steckten ihre Familie und teils missgünstige, teils überforderte Kollegen. Man fand für sie eine »passende« Diagnose und brachte sie mit Zwang in eine Klinik.
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Wissen, was man tut, und zeigen, was man leistet
Welchen Nutzen stiften soziale Dienste und Einrichtungen? Was tut Soziale Arbeit und wie stellt sie das, was sie tut, nach außen dar? Darum geht es bei der Frage nach der Performanz professioneller Sozialarbeit. Es geht also sowohl um die Leistung selbst als auch um deren Darstellung.
Industriebetriebe können den Ausstoß ihrer Produkte zählen und »das Ergebnis nach Steuern« an die Anteilseigner abführen. Das Erkennen und die Vermittlung dessen, was im Alltag sozialer Dienste und Einrichtungen…
04.11.2005
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