(openPR) Eine vegane Ernährung liefert in der Schwangerschaft alle wichtigen Nährstoffe und entlastet den Organismus.
Berlin, 31.01.2013 – Der Bund für Vegane Lebensweise (BVL) tritt der Aussage entgegen, dass eine vegane Ernährung während einer Schwangerschaft zu Nährstoffmängeln führt. In einer Meldung zitiert die dpa den Frauenarzt Achim Wöckel mit dieser Meinung. „Warum es zu einem Nährstoffmangel kommen sollte, begründet Herr Wöckel hingegen nicht.“, sagt Frau Girus-Nowoczyn. Sie ist Heilpraktikerin und Gesundheitsexpertin des BVL. „Herr Wöckel empfiehlt sogar ausdrücklich, dass Schwangere genug Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte wie Bohnen und Linsen sowie frisches Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. All diese Produkte sind vegan. Pflanzliche Lebensmittel liefern alle wichtigen Nährstoffe, die der Organismus der Mutter und der des entstehenden neuen Lebens braucht“, so Girus-Nowoczyn weiter. „Schwangere sollten jedoch grundsätzlich auf eine ausreichende Versorgung mit B12 und D achten.“ Die American Academy for Nutrition and Dietetics empfiehlt bereits seit 2005 eine vegane Ernährung als gesundheitsfördernd und das auch in der Schwangerschaft. „Milch oder Eier sind unnötig. Sie liefern aber genug Zusatzgefahren wie Cholesterin, gesättigte Fettsäuren und Rückstände von Wachstumshormonen sowie Medikamenten, die in der Massentierhaltung eingesetzt werden.“ betont die Heilpraktikerin. Sie ergänzt: „Viele Veganerinnen erleben eine Musterschwangerschaft ohne den gefürchteten Diabetes, starker Gewichtszunahme und Wassereinlagerungen. Es ist nicht nachvollziehbar, worauf die Vermutungen Herrn Wöckels gründen.“ Vegan lebende Schwangere, die durch die Meldung verunsichert sind, finden Austausch mit anderen veganen Eltern und Informationen zu den Vorteilen einer rein pflanzlichen Schwangerschaft unter: tofufamily.de









