openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Ärzte für das Leben kritisieren Herstellung von Schwein-Schwangerschaften mit Mensch-Schwein-Mischwesen

30.01.201716:42 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Ärzte für das Leben kritisieren Herstellung von Schwein-Schwangerschaften mit Mensch-Schwein-Mischwesen
Logo Ärzte für das Leben e.V.
Logo Ärzte für das Leben e.V.

(openPR) (Münster 30.01.17) „Die Veröffentlichung in „Cell“ am 26.01.17 durch die Gruppe um den spanischen Wissenschaftler Juan Carlos Izpisua Belmonte am Salk Institut in Kalifornien, USA über die erstmalige Implantierung von Mensch-Schwein-Mischwesen in die Gebärmütter von Säuen ist ein weiterer Schritt in Richtung der vollständigen Instrumentalisierung des Menschen“, warnte Prof. Paul Cullen vom Verein „Ärzte für das Leben“. „Solche Versuche sind ein klarer Verstoß gegen die Menschenwürde“, sagte Cullen, „die nicht nur die individuelle Würde der jeweiligen Person sondern, wie das Bundesverfassungsgericht festgestellt hat, auch „die Würde des Menschen als Gattungswesen“ bedeutet.“



Im Juni 2016 wurden zum ersten Mal unter Hinzuziehung der CRISPR/cas9-Technik Mensch-Schwein-Mischembryonen durch die Forschergruppe um Prof. Pablo Ross an der Universität von Kalifornien in Berkeley hergestellt. Die Gruppe um Belmonte ist jetzt einen Schritt weiter gegangen und hat solche Mischembryonen in die Gebärmutter von Säuen eingebracht und somit Schwangerschaften mit Mensch-Schwein-Mischwesen induziert. Diese Schwangerschaften wurden durch die „Ernte“ (sic!) der Embryonen drei bis vier Wochen nach der Implantation beendet. Inwieweit versucht wurde, längere Schwangerschaften zu etablieren, wurde nicht berichtet.

Im Jahr 2015 hat die US amerikanische Gesundheitsbehörde National Institutes of Health entschieden, Chimärenforschung nicht zu unterstützen, so lange die Implikationen unklar sind und zitierte insbesondere das Risiko, menschliche Stammzellen könnten sich auch an der Entwicklung des zentralen Nervensystems des Mischwesens beteiligen. Die Forschung von Belmonte wurde jedoch maßgeblich von Forschungsfonds der spanischen Region Murcia sowie des spanischen Wirtschaftsministeriums unterstützt.

Belmonte und Kollegen sehen das Nutzen ihrer Forschung in einem besseren Verständnis der Embryogenese beim Menschen, in der Entwicklung von „humanisierten Tier-Testplattformen“ für Medikamente, in der Aufklärung von Erkrankungen des Menschen sowie insbesondere in der „Herstellung von transplantierbaren Humangeweben und Organen im tierischen Wirt“.

„Wie wir bereits vor einem halben Jahr gesagt haben, ist die Herstellung von Mensch-Tier Mischwesen eine „absolute Horrorvision“ (Robert Spaemann)“, sagte Cullen. „Das vorgestellte Nutzungspotential dieser Forschung ist vollkommen unbewiesen und hat primär die Funktion, die verheerenden Implikationen dieser Versuche für die Menschheit zu verschleiern. Die einzige adäquate Reaktion auf diese Forschung ist ihr Verbot durch ein weltweites Moratorium.“

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 936445
 667

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Ärzte für das Leben kritisieren Herstellung von Schwein-Schwangerschaften mit Mensch-Schwein-Mischwesen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Ärzte für das Leben e. V.

Bild: Ärzte für das Leben e.V.: Widerspruchslösung keine Lösung für Transplantationsmedizin-KriseBild: Ärzte für das Leben e.V.: Widerspruchslösung keine Lösung für Transplantationsmedizin-Krise
Ärzte für das Leben e.V.: Widerspruchslösung keine Lösung für Transplantationsmedizin-Krise
Am 31. August hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ein „Gesetz für bessere Zusammenarbeit und bessere Strukturen bei der Organspende (GZSO)“ als Referentenentwurf vorgestellt. Dieser Entwurf wurde am 3. September von einem Interview auf der ersten Seite der „Bild Zeitung“ flankiert, in dem Herr Spahn sich für eine „doppelte Widerspruchslösung“ ausspricht. Hierbei soll jeder als Organspender in Betracht kommen, der selbst oder dessen Angehörige einer Organspende nicht ausdrücklich widersprochen hat bzw. haben. Folgerichtig verpflichtet das…
Bild: Widerspruchsregelung zur Organspende: Ärzte für das Leben e.V. äußern BedenkenBild: Widerspruchsregelung zur Organspende: Ärzte für das Leben e.V. äußern Bedenken
Widerspruchsregelung zur Organspende: Ärzte für das Leben e.V. äußern Bedenken
Als Reaktion auf die sinkende Zahl der Organspender in Deutschland werden Stimmen in der Politik und in der Ärzteschaft laut, zuletzt in einem Beschluss des 121. Deutschen Ärztetags am 10. Mai 2018, die eine Widerspruchslösung zur Organtransplantation befürworten. Das heißt, dass bei entsprechenden medizinischen und sonstigen Voraussetzung jeder potentiell als Organspender in Betracht kommt, der vorher nicht ausdrücklich widersprochen hat. Auch die Gesundheitsministerkonferenz der Länder teilte heute mit, sie sei „sich einig, dass es einer br…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Häfftige Orga-Wunderwaffe für den SchulalltagBild: Häfftige Orga-Wunderwaffe für den Schulalltag
Häfftige Orga-Wunderwaffe für den Schulalltag
… hervorstechen. Und für den Sommer ist der Neustart von www.häfft.de als Info-Spaß-Lern-Webseite geplant. Wie immer bietet der Münchner Häfft-Verlag mit dem Häfft auch für das Leben neben der Schule ein volles Programm: Feiertags- und Ferienübersichten, Filmtipps und Kinoplaner helfen bei der Freizeitplanung. Für Pausen gibt es Spiele wie Schiffe-Versenken …
Bild: Nachhaltige „Schweinerei“ bei der Metzgerei WaldingerBild: Nachhaltige „Schweinerei“ bei der Metzgerei Waldinger
Nachhaltige „Schweinerei“ bei der Metzgerei Waldinger
… mitmachen: Mit einem in der Region einmaligen Projekt unter dem Motto „Waldingers Paten-Schwein“ ermöglicht Metzgermeister Herbert Waldinger 30 Schweinen ein glücklicheres, natürlicheres und längeres Leben als es ihre Artgenossen haben. Vorausgesetzt es finden sich genug Paten, die ihren Beitrag zu dem Projekt leisten. Herbert Waldinger möchte „weg von der …
Bild: Porcus das charakterlose Schwein - von Schuld, Bösartigkeit und AmoralitätBild: Porcus das charakterlose Schwein - von Schuld, Bösartigkeit und Amoralität
Porcus das charakterlose Schwein - von Schuld, Bösartigkeit und Amoralität
Vier ehemalige Schulfreunde fühlen sich in Otto W. Bringers "Porcus das charakterlose Schwein" vom Fünften im Bunde verfolgt. ------------------------------ Für die Lateinschüler eines Gymnasiums war es ein Spaß, sich gegenseitig lateinische Namen zu geben. Selbst einige Jahrzehnte nach dem Abschluss verwenden sie immer noch diese Namen. So wurde Oswald Bauer zu Agricola, Kurt Vogel zu Avis. Fritz Schwein zu Porcus. Der Name trifft den Nagel auf den Kopf, denn Porcus ist ein Mensch, der schlicht und einfach charakterlos ist. Er war bereits i…
Bild: Forscher setzen Affen Schweineherze einBild: Forscher setzen Affen Schweineherze ein
Forscher setzen Affen Schweineherze ein
… SchweizerTierversuchsgegner, kurz AG STG, Tierversuche dieser Art für besonders bedenklich und unethisch. Ein Ziel der Xenotransplantationsforschung (xeno = fremd) ist die Herstellung genmanipulierter Organspenderschweine für den Menschen. Als Testobjekte verwendet die Tierversuchsforschung Affen. An den Affen wird getestet, welche Medikamente eingesetzt …
Bild: "Antibiotic Stewardship": Der verantwortungsbewusste Umgang mit AntibiotikaBild: "Antibiotic Stewardship": Der verantwortungsbewusste Umgang mit Antibiotika
"Antibiotic Stewardship": Der verantwortungsbewusste Umgang mit Antibiotika
… Umgang mit Antibiotika, ist eines der Themen der 17. AVA Haupttagung vom 30. März bis 02. April 2017 in Göttingen, zu der rund 500 Tierärztinnen und Tierärzte aus dem In- und Ausland erwartet werden. Die Fachleute sind sich sicher alle einig: Bakterielle Infektionserreger müssen mit Antibiotika bekämpft werden, um letztendlich das Leben des Patienten …
Bild: 55 Jahre Contergan-Skandal - Hat die Wissenschaft daraus gelernt?Bild: 55 Jahre Contergan-Skandal - Hat die Wissenschaft daraus gelernt?
55 Jahre Contergan-Skandal - Hat die Wissenschaft daraus gelernt?
Das Medikament Contergan (Thalidomid) kam am 1. Oktober 1957 auf den Markt. Die Herstellerfirma Grünenthal versandte ca. 40.000 Rundschreiben an Ärzte und Apotheker, in denen es als das beste Schlafmittel für Schwangere und stillende Mütter bezeichnet wurde. Bei diesem „wirklich neuen Produkt“ habe man die Sicherheit durch ausgedehnte Tierversuche besonders …
Bild: Ärzte für das Leben e.V.: Herstellung von Mensch-Schwein Mischwesen beunruhigt zutiefstBild: Ärzte für das Leben e.V.: Herstellung von Mensch-Schwein Mischwesen beunruhigt zutiefst
Ärzte für das Leben e.V.: Herstellung von Mensch-Schwein Mischwesen beunruhigt zutiefst
Laut Berichten britischer Medien haben Forscher um Prof. Pablo Ross an der Universität von Kalifornien in Berkeley zum ersten Mal Mensch-Schwein-Mischwesen hergestellt. Ziel ist es, menschliches Gewebe im Schwein für die Transplantationsmedizin heranzuzüchten. Prof. Paul Cullen vom Verein „Ärzte für das Leben“ bezeichnet diese Versuche als zutiefst beunruhigend. …
Bild: Rosi hat „Schwein“ gehabt – das Hautkrebsrisiko bleibtBild: Rosi hat „Schwein“ gehabt – das Hautkrebsrisiko bleibt
Rosi hat „Schwein“ gehabt – das Hautkrebsrisiko bleibt
… davor warnen: Wenn ich regelmäßig ins Solarium gehe oder mich stundenlang in die Sonne lege, gefährde ich meine Gesundheit, riskiere Hautkrebs und bringe vielleicht sogar mein Leben in Gefahr.“ Wie groß der Handlungsbedarf ist, zeigen die Ergebnisse der SUN STUDY 2012: Solariennutzer sind jung. Vor allem Menschen bis zu einem Alter von einschließlich …
Bild: Warum Bio-Fleisch?Bild: Warum Bio-Fleisch?
Warum Bio-Fleisch?
… Mitlebewesen die wahren Bilder aufdrucken, nicht die der netten Farmen mit glücklich weidenden Tiere, die nichts, gar nichts mit der Realität zu tun haben. Das wahre Leben dieser armen Kreaturen ist die reine Qual. Außer auf Bio-Bauernhöfen. Bio-Fleisch, keine Massenware, und dann auf jeden Fall nicht täglich zu verzehren ist eine gute Lösung.Wir haben …
Bild: Schweine-Schlachtung für die Einschaltquote - Tierhilfswerk ruft zum Boykott vom TV-SenderBild: Schweine-Schlachtung für die Einschaltquote - Tierhilfswerk ruft zum Boykott vom TV-Sender
Schweine-Schlachtung für die Einschaltquote - Tierhilfswerk ruft zum Boykott vom TV-Sender
… Anrufe finanzierte Quiz-Sender "9 Live" in das doch eher fragliche Geschäft mit dem quotenträchtig inszenierten Tod von Tieren ein. Dass dafür ein Schwein sein Leben lassen muss, spielt eine Nebenrolle! Hauptsache die Quote stimmt! "Wir haben einen artgerechten Platz für das Schwein" verkündet Judith Schmalzl vom Deutschen Tierhilfswerk e.V. in München. …
Sie lesen gerade: Ärzte für das Leben kritisieren Herstellung von Schwein-Schwangerschaften mit Mensch-Schwein-Mischwesen