(openPR) Anhaltender Wachstumskurs mit stetigem Aufwärtstrend bei Brunsbüttel Ports. Gesamtumschlag von 11,5 Millionen Tonnen in den drei Häfen. Investitionen von über 20 Millionen Euro kurbeln Wachstum weiter an.
Die Brunsbüttel Ports GmbH hat mit seinen Häfen Elbehafen, Ölhafen und dem Hafen Ostermoor im Jahr 2012 erneut einen Rekordumschlag erzielt. Nachdem im Vorjahr erstmalig die 10-Millionen-Tonnen-Marke überschritten wurde, konnte der Umschlag in 2012 um über zehn Prozent gesteigert werden. Insgesamt wurden annähernd 11,5 Millionen Tonnen bewegt, das entspricht einem Gesamtzuwachs von 1,1 Millionen Tonnen in den drei Brunsbütteler Häfen. „Die Steigerung ist auf die konsequente Umsetzung der Universalhafenstrategie zurückzuführen sowie auf das solide Wachstum wesentlicher Kunden“, erläutert Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH. Vor diesem Hintergrund verzeichnet die Hafengruppe in allen drei Segmenten – trockene Massen- und Schüttgüter, Stückgüter und Flüssiggüter - einen Anstieg des Umschlagsvolumens.
Den Elbehafen prägten in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres der Start der Baumaßnahmen zur Ertüchtigung des mittleren Liegeplatzes und das damit verbundene Vorrammen der neuen Spundwand. Brunsbüttel Ports investiert hier 15 Millionen Euro. Zum Jahreswechsel sind bereits über 50 Prozent der Bauarbeiten erledigt, und das Tagesgeschäft lief dennoch ohne wesentliche Beeinträchtigungen, aufgrund der Flexibilität des nautischen und operativen Teams der Brunsbüttel Ports.
Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH, erklärt rückblickend: „Mit dem Jahr 2012 dürfen wir mehr als zufrieden sein. Es hat unsere Erwartungen übertroffen, da die Wasserbaustelle am mittleren Liegeplatz einer „Operation am offenen Herzen“ gleichkam und wir mit Unwägbarkeiten rechnen mussten. Mit dem Ergebnis unterstreichen wir erneut die Leistungsfähigkeit und Flexibilität des gesamten Teams der Brunsbüttel Ports.“
Hans Helmut Schramm, geschäftsführender Gesellschafter der SCHRAMM group ergänzt: „Wir investieren insgesamt über 20 Millionen Euro in Infra- und Suprastruktur, um unsere Zukunft nachhaltig zu gestalten. Das erfolgreiche letzte Jahr hat uns neue Standorte und anspruchsvolle neue Aufträge und damit auch Bestätigung für unser nachhaltiges Handeln gebracht.“
Neben dem neuen mittleren Liegeplatz, hat die Hafengruppe mit Partnern über 5 Millionen Euro in den Neubau eines Verwaltungsgebäudes investiert, das im Mai gemeinsam mit zwei weiteren Eigentümern bezogen wird. Eine weitere Investition folgt aus der Unterzeichnung eines neuen 5-Jahres-Vertrags mit der Raffinerie Heide. Für diesen Umschlag sind neue Öllöschanlagen im Gesamtwert von über 1 Million Euro bestellt, ihr Einsatz erfolgt ab Spätsommer dieses Jahres.
Mit der Inbetriebnahme des neuen Schwerlasthafens Rendsburg Port im Sommer 2012 wurde ein weiterer Meilenstein erreicht. Der Hafen wird erfolgreich als Joint Venture zwischen Brunsbüttel Ports GmbH und AHLMANN-ZERSSEN GMBH + CO KG betrieben. Als junger Hafen übernimmt der Rendsburg Port bereits seine Rolle in der Windenergie-Branche und hat unter anderem Turmsegmente für Enercon und andere Schwerlastteile in seiner Umschlagsbilanz.
Der Ausblick auf 2013 für Brunsbüttel Ports bleibt stabil mit neuen Herausforderungen. „Wir werden einige wichtige Projekte zum Abschluss bringen, neue Projekte werden aufgenommen. Wir sehen dem neuen Jahr optimistisch entgegen“, so Frank Schnabel über die Prognosen für die zukünftige Entwicklung der Hafengruppe. Im Elbehafen werden bis zum Herbst die Baumaßnahmen für den neuen mittleren Liegeplatz abgeschlossen sein. Darüber hinaus laufen die Vorbereitungen zur Übernahme der Verantwortung für die Ver- und Entsorgung des Kohlekraftwerkes Hamburg-Moorburg.
Um dem Unternehmenswachstum gerecht zu werden und um es weiter anzukurbeln, wird auch in Zukunft in allen Bereichen Personal eingestellt. Hierzu setzt Brunsbüttel Ports verstärkt auf eine qualifizierte Ausbildung mit einer hohen Ausbildungsquote von 20 Prozent, um den Personalbedarf zu einem wesentlichen Teil aus den eigenen Reihen decken zu können.
Bereits jetzt, in den ersten Januartagen des neuen Jahres, erfolgte ein besonders interessanter Umschlag: 21 Windkraftflügel eines Zulieferers der Firma Nordex sind am 05. Januar per Seeschiff aus China in den Elbehafen gekommen. Die Flügel mit einer Länge von je 49 Metern und einem Stückgewicht von je 12,1 Tonnen inkl. Gestell werden in Kürze per LKW für Onshore-Projekte unter anderem nach Mecklenburg-Vorpommern ausgeliefert.












