(openPR) Wie schon berichtet steigen die Preise für Wohnimmobilien rasant weiter. An den 20 Top Immobilienstandorten Deutschlands lässt sich sogar eine Zunahme der Geschwindigkeit feststellen. Eigennnutzer und Kapitalanleger konkurrieren miteinander, auf der Suche nach der passenden Immobilie. Niedrige Zinsen machen es dabei einfach einen höheren Preis zu bezahlen, als dies vor nur 2-3 Jahren der Fall gewesen wären. Auf dem aktuellen Tiefzinsniveau akzeptieren Kapitalanleger Mietrenditen unter 5% oder weniger. Es stellt sich daher wiederholt die Frage, gibt es eine Blasenbildung? Wird diese Entwicklung einen üblen Ausgang haben, analog USA, Spanien, etc.?
Diese Frage beschäftigt mittlerweile die Regierung und namhafte Wirtschaftsforschungsinstitute. So haben kürzlich die Forscher des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln eindeutig festgestellt: Es gibt keine Immobilienblase in Deutschland. “Die Preise folgen den Mieten und den Einkommen”. Selbst wenn die Preise für Wohnungen und Wohnhäuser in München, Hamburg und Berlin zuletzt kräftig angestiegen sind, ist das kein Grund zur Sorge. Denn weder laufen die Preise den Mieten davon, noch werfen die Banken mit Geld um sich: Das Volumen an Hypothekenkrediten ist trotz historisch niedriger Zinsen kaum gestiegen, Hauskäufer verschulden sich sogar weniger als früher, nutzen eher Ersparnisse. Von Verschuldungsorgien und schnellem Handel mit Häusern kann keine Rede sein. So kommen die Forscher zu dem Fazit: “Die Ursachen für die aktuell zu beobachtende Preisentwicklung sind vorrangig fundamentaler und nicht spekulativer Natur.”











