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10 Top-Trends im Umweltmanagement

28.12.201212:18 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Auch wenn viele Umweltverbände die Ergebnisse des Weltklimagipfels in Doha zu Recht kritisieren, es hat sich in 2012 im Bereich Nachhaltigkeit doch Einiges getan. Auch in 2013 werden sich viele Unternehmen und Institutionen sowie die Politik mit den Herausforderungen des Umweltmanagements beschäftigen. Die DFGE – Institut für Energie, Ökologie und Ökonomie sieht für das neue Jahr zehn wesentliche Top-Trends.



München/Greifenberg, 28. Dezember 2012 – Die DFGE AG – Institut für Energie, Ökologie und Ökonomie – ist seit 1999 im Bereich der Sustainability Intelligence tätig und verfolgt die Entwicklungen rund um Going-Green als Beratungs- und IT-Unternehmen innerhalb von Kundenprojekten sowie als unabhängiges Institut, das sich in Gremien einbringt. Für das Jahr 2013 prognostiziert die DFGE AG folgende zehn Trends im Bereich des Nachhaltigkeitsmanagements, beispielhaft am Carbon Footprint dargestellt:

Trend 1 – Umweltmanagement ist Chefsache
Nicht ganz neu, aber dieser Trend wird wachsen. Längst hat das Umweltmanagement die ‚grüne’ Ecke verlassen und stellt für Unternehmen das Zusammenbringen von gesellschaftlicher Verantwortung und Geldwert dar. Aktivitäten, einen schonenden Umgang mit Ressourcen zu dokumentieren, sind nicht mehr im Marketing sondern in der Führungsebene angesiedelt. Die Erstellung von Carbon Footprints hat nicht zum Ziel ‚grün’ zu kommunizieren, sondern durch Maßnahmen den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und Geld zu sparen. Zudem werden verstärkt auch KPIs (Key Performance Indicators) bzw. Kennzahlen zu CO2 und Umweltdaten gebildet, um die Prozesse nachhaltig zu steuern.

Trend 2 – Umweltmanagement ist integriert
Nicht nur im Marketing spricht man von integriertem Marketing und meint damit das Zusammenspiel von unterschiedlichen Kanälen. Umweltmanagement stellt zunehmend keine Sparte dar, sondern ist integraler Bestandteil der Corporate Social Responsibility, die nicht nur von der Zielgruppe LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability) gefordert wird.

Trend 3 – Umweltmanagement ist mehr
Der Begriff Umweltmanagement ist weit gefasst und deckt CO2-Emissionen, Energieverbräuche und weiteres ab. Während früher der Beitrag zur Erhaltung der Umwelt vom Unternehmen z.B. durch den Einsatz von Energiesparlampen oder grünen Strom geleistet wurde, entstehen immer mehr unternehmensweite Programme, die jeden einzelnen Mitarbeiter in die Verantwortung nehmen. Programme dieser Art sind z.B. Mitarbeiter zu motivieren, mit dem Rad zur Arbeit zu kommen oder durch work-from-home CO2-Emissionen für den Weg zur Arbeit einzusparen.

Trend 4 – Umweltmanagement ist ein must-have
Aufgrund fehlender gesetzlicher Regularien leisteten sich nur große Unternehmen einen Nachhaltigkeitsbeauftragten. Oder Unternehmen, die sich durch nachhaltiges Wirtschaften einen Wettbewerbsvorteil verschaffen wollten. Auch wenn in vielen Bereichen noch immer gesetzliche Verpflichtungen fehlen oder bis zur Umsetzung noch brauchen, so ist schon heute erkennbar, dass sich viele Branchen freiwillig sich zu CO2-Management und Reporting verpflichten. Ein aktuelles Beispiel ist der Handel, der nicht nur vermehrt Stellen für das Nachhaltigkeits-Management ausschreibt sondern auch seine Zulieferer mehr und mehr zum Nachweis von CO2-Emissionen verpflichtet.

Trend 5 – Umweltmanagement über die gesamte Supply Chain
Wie auch vom GHG Protocol im Scope 3 (Green House Gas Protocol) gefordert, müssen für ein umfassendes Umweltmanagement auch vor- und nachgelagerte Prozesse berücksichtigt werden. Denn gerade z.B. die Verwendung von best. Rohstoffen oder die Art der Auslieferung gefertigter Produkte haben einen wesentlichen Einfluss auf den Carbon Footprint eines Unternehmens. Zudem ist die Betrachtung des gesamten Lebenszyklus ein wesentliches Qualitätskriterium. 2013 wird das Jahr, um über den eigenen Tellerrand, die eigene Produktion beim Umweltmanagement zu gucken.

Trend 6 – Umweltmanagement braucht Intelligenz
Die Erstellung eines verlässlichen und plausiblen CO2 Fußabdrucks beinhaltet die Berücksichtigung vieler Prozesse und Daten. Unterschiedlichste Abteilungen liefern unterschiedlichste Arten von Daten und komplizieren die Ausweisung des Carbon Footprint. Für ein nachhaltiges Management, d.h. um mittel- und langfristig CO2-Emissionen zu reduzieren werden sich intelligente IT-gestützte Systeme etablieren, die - ähnlich zu Business Intelligence als Sustainability Intelligence - nicht nur eine transparente Erfassung erleichtern, sondern mit intelligenten Auswertungen kontinuierlich Optimierungen im Umwelt-Management liefern. Oft ist die verfügbare Datenmenge enorm und komplex strukturiert. Die Herausforderung ist es, diese Daten zu verarbeiten und handhabbar zu machen.

Trend 7 – Umweltmanagement ist „unscharf“
Und das wird es auch bleiben, denn zu keinem Zeitpunkt befindet sich ein Unternehmen im Stillstand und zu keinem Zeitpunkt können alle Daten an einem Stichtag erfasst werden. Gründliche Carbon Footprints (CF) arbeiten mit Fehlertoleranzen. Fehlertoleranzen, die über die Quartale und Jahre in der Erstellung des CF durch bessere Erfassung immer kleiner werden. Wichtig ist die schnelle Erfassung der sensitiven Positionen oder „Hot Spots“ im Wertschöpfungsprozess des Unternehmens, um Maßnahmen gezielt zu steuern und deren Wirkung zu quantifizieren.

Trend 8 – Umweltmanagement als Standard
Dieser Trend kann ambivalent gesehen werden. Umweltmanagement wird wie im Trend 4 beschrieben zu einem Muss. Auf der anderen Seite unterstützen endlich offizielle Standards und Normen eine nachvollziehbare, überprüf- und vergleichbare Bewertung von CO2-Emissionen. Diese Vergleichbarkeit fördert den Ansporn in den Unternehmen nicht nur ‚grün’ zu kommunizieren, sondern auch ‚grün’ zu wirtschaften.

Trend 9 – Umweltmanagement wird konkret
Die obig erwähnten Normen beziehen sich oft auf gleiche Fragestellungen, sind jedoch national und international und je nach vorgebender Institution sehr unterschiedlich. Einstiegsnormen (z.B. DIN Norm 16258) erlauben grobe Schätzungen in der CF-Berechnung, gemäß ‚Hauptsache es wird überhaupt erfasst’ und internationalere Standards wie PAS 2050 oder GHG fordern die Verwendung individueller Werte. Die Verwendung der jeweiligen Standards wird sich zu einem Qualitäts-Maßstab entwickeln. Unternehmen, die wirklich etwas verändern wollen, müssen individuelle Werte in Berechnungen mit einbeziehen, denn nur so können sie individuelle Vorteile entsprechend positiv darstellen aber auch eigene Schwachstellen erkennen und verbessern.

Trend 10 – Umweltmanagement als und im Leitbild
Unternehmen kommunizieren in ihren Leitbildern oder Mission Statements ihre Werte und ihre Strategien. Umweltmanagement wird sich hier als Wert im Unternehmen noch mehr verankern und wird darüber ein Commitment aller Beteiligten fordern. Dieses Commitment wird nicht nur zur Unterstützung des Umweltmanagements beitragen sondern vielmehr helfen unternehmensweite Sustainability Intelligence aufzubauen und umzusetzen.

Weitere Informationen zur DFGE und den Lösungen der DFGE zu Sustainability Management unter www.dfge.de, telefonisch unter +49 8192 99733 20 oder via e-mail an E-Mail

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