(openPR) Frankfurt, 20.Januar 2009 - Umweltschutz und Umweltmanagement rangieren bei den meisten Unternehmen auf den vorderen Plätzen der Werteliste, wenn es um die gesellschaftliche Verantwortung (Corporate Social Responsibility, CSR) und deren nachhaltige Umsetzung geht. Das hat eine aktuelle Befragung aus dem Excellence Barometer (ExBa) ergeben. Dabei handelt es sich um eine jährlich von forum! Marktforschung und der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) aufgelegte Benchmarkstudie zur Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.
300 Top-Entscheider aus unterschiedlichen Branchen und Unternehmensgrößen haben darin diejenigen Begriffe und Standards frei benannt, die sie mit nachhaltigem Handeln und gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen verbinden. Mehr als die Hälfte der Befragten sprach sich für Themen aus wie Umweltmanagement, Umweltschutz, Ökologie, Ressourcenmanagement oder Recycling. Dabei halten sich die Einschätzungen der erfolgreichen wie weniger erfolgreichen Unternehmen in etwa die Waage. Allerdings zeigt sich bei der späteren Frage nach aktuellen Handlungsfeldern, dass die weniger erfolgreichen Unternehmen im Umweltschutz deutlich aktiver sind als die erfolgreichen. "Möglicherweise ist das ein Anzeichen für einen Nachholbedarf oder die Umweltthemen sind dort bei den Entscheidern stärker präsent", sagt DGQ-Projektmanagerin Claudia Nauta.
Hinsichtlich der damit verbundenen Assoziationen dominiert bei den Führungskräften ein Dreiklang aus Umweltthemen, sozialen Aspekten und der Unternehmensphilosophie. Jedoch unterscheiden sich erfolgreiche von weniger erfolgreichen Unternehmen in der Einschätzung sozialer Aspekte und der Unternehmensphilosophie. Bezüglich der sozialen Verantwortung nannten die Befragten vor allem Kategorien wie Mitarbeiterorientierung, Aus- und Weiterbildung, Arbeitsplatzsicherung, Arbeits- und Gesundheitsschutzsysteme. Als unterstützende Begriffe zur Unternehmensphilosophie fielen hauptsächlich Begriffe wie Ethik, Werte, Zukunftsfähigkeit, Einbindung von Interessensgruppen und Corporate Citizenship.
Wie die Befragung weiterhin ergab, konzentrieren erfolgreichere Unternehmen ihren Ansatz des nachhaltigen Handels deutlicher auf Werte und die strategische Orientierung. Weniger erfolgreiche Unternehmen definieren ihre gesellschaftliche Verantwortung hingegen vorrangig über Einzelprojekte und teilweise breiter gestreute Zielgruppen und Handlungsfelder. Insgesamt aber bildet die Verankerung gesellschaftlich verantwortlichen Handelns im Unternehmensmanagement über alle Produkte und Prozesse hinweg eine wesentliche Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg. Was jedoch die praktische Umsetzung nachhaltigen Wirtschaftens über systematische und durchgängige Unternehmensziele, Prozesse und ein Controlling betrifft, so fällt die Selbsteinschätzung der Entscheider eher verhalten aus.
Interessenten am ExBa-Thema "Nachhaltiges Wirtschaften - Erfolgreiche Unternehmen betreiben CSR systematisch" erhalten den Bericht dazu bei der DGQ, Claudia Nauta, Tel.: 069/95424-209 oder E-Mail:











