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Eisenmangel - Für Frauen besteht ein erhöhtes Risiko

10.12.201216:37 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Eisenmangel - Für Frauen besteht ein erhöhtes Risiko
Daniela Raiml
Daniela Raiml

(openPR) Eine Unterversorgung mit Eisen gehört weltweit zu den häufigsten Mineralstoffmangelerscheinungen. Das Spurenelement kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden und muss somit über die Nahrung aufgenommen werden. Frauen sind eher von einem Eisenmangel betroffen, als Männer. Jedoch ist es möglich einen Eisenmangel über Nahrungsergänzung auszugleichen.



Wieviel Eisen braucht der Mensch?
Eisen ist ein wichtiger Bestandteil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Dort erfüllt es die Funktion Sauerstoff an das Hämoglobin der roten Blutkörperchen zu binden. Dies ist wichtig, damit der Sauerstoff aus den Lungenbläschen zu den Körperzellen der Muskeln und Organe transportiert werden kann. Der tägliche Eisenbedarf eines Erwachsenen liegt bei Männern bei 10 Milligramm, bei Frauen bei 15 Milligramm. Bei schwangeren oder stillenden Frauen liegt der tägliche Eisenbedarf bei 30 Milliliter, der meist nicht mehr nur durch die Nahrung gedeckt werden kann. Während der Schwangerschaft und in der Stillzeit empfiehlt es sich daher Eisenpräparate einzunehmen. Kinder haben einen höheren Bedarf an Eisen, weshalb vor allem bei ihnen eine ausgewogene Ernährung so wichtig ist.

Wie entsteht ein Eisenmangel?
Ein Eisenmangel entsteht dann, wenn der tägliche Bedarf nicht mehr durch die Nahrung abgedeckt wird. Meist ist dies der Fall bei einseitiger Ernährung, vor allem dann, wenn ein Mensch ganz auf tierische Nahrungsmittel wie beispielsweise Fleisch verzichtet. Zwar enthalten auch pflanzliche Nahrungsmittel ausreichend Eisen, dies kann aber meist im Darm nicht richtig aufgenommen werden. Aufgrund der Regelblutung sind auch Frauen häufig von Eisenmangel betroffen, vor allem dann, wenn die Blutungen während der Periode sehr stark sind. Neben chronischen Entzündungen im Magen-Darm-Trakt können auch Blutungen durch Geschwüre zum Verlust von Eisen führen. Und auch Sportler haben einen erhöhten Bedarf an Eisen, da bei körperlicher Anstrengung sehr viele Mineralstoffe und Spurenelemente über die Nieren und beim Schwitzen ausgeschieden werden.

Typische Symptome eines Eisenmangels
Zu den typischen Symptomen die bei einem Eisenmangel auftreten gehören unter anderem Müdigkeit und Abgeschlagenheit,Kopfschmerzen, Blässe, Risse in den Mundwinkeln, brüchige Haare und Fingernägel, Zungenbrennen, Nervosität und Reizbarkeit.

Lebensmittel mit hohem Eisengehalt
Zu den eisenhaltigen Lebensmitteln gehören Fleisch – vor allem Leber – und Wurst, Getreide und Pilze, verschiedene Beeren, sowie grünes Gemüse wie Spinat, Erbsen, Zucchini, Grünkohl, Bohnen und Fenchel. Für Vegetarier oder Veganer kann es notwendig sein, dem Körper genügend Eisen über Eisenpräparate zuzuführen. Ein Bluttest beim Arzt kann Aufschluss darüber geben, ob ein Eisenmangel vorliegt.

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