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Zivilisationskrankheit Nierensteinleiden

06.12.201211:31 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Zivilisationskrankheit Nierensteinleiden

(openPR) Neues Einmalkatheter-System revolutioniert Harnsteintherapie

Zivilisationskrankheit Nierensteinleiden

Rund sieben Millionen Deutsche haben Nierensteine. Viele der Betroffenen bemerken es nicht einmal, da die Steine häufig bis zu einer gewissen Größe keine Beschwerden bereiten oder gar vom Körper spontan über den Urin ausgeschieden werden. Ab einer gewissen Größe und bei Komplikationen müssen die Steine allerdings entfernt werden, um einen Urinstau und Nierenschädigungen zu vermeiden. In diesen Fällen hat sich die Steinzertrümmerung durch extrakorporale Stoßwellen als Therapie von Harnsteinleiden etabliert, jedoch kann es dabei zu Restfragmenten kommen. Flexible Endoskope, wie das PolyScope-System, ermöglichen indes meist eine vollständige Steinentfernung und bieten weitere Vorteile für Patienten und Kliniken.



Die Urolithiasis, wie die Harnsteinbildung in der Fachsprache heißt, ist keine neue Erkrankung, sondern existiert so lange wie die Menschheit. In ägyptischen Mumien wurden bereits Harnsteine gefunden und schriftliche Überlieferungen aus dem 3. Jahrtausend vor Christus bestätigen ebenfalls das Vorkommen von Blasen und Nierensteinen zur damaligen Zeit. Doch erst in der Moderne entwickelte sich dieses Leiden zu einer Zivilisationskrankheit, als Folge unserer Wohlstandsgesellschaft. Harnsteine bilden sich nämlich aus Mineralsalzen, wenn deren Gehalt im Urin zu hoch ist. Eine fett- und eiweißreiche Ernährung mit starkem Fleisch- und Wurstkonsum fördert die Steinbildung ebenso, wie salzhaltige Nahrungsmittel, geringe Trinkmengen und wenig Bewegung. Diese Faktoren führten zu einem enormen Gesundheitsproblem, denn heute leiden etwa sieben Millionen der deutschen Bevölkerung unter Nierensteinen – Tendenz steigend.
Die Medizintechnik erkannte diesen Trend frühzeitig und revolutionierte die Therapiestandards in den 1980er Jahren mit der Extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie (ESWL). Hierbei werden Stoßwellen erzeugt, die den Stein in spontan abgangsfähige Fragmente zertrümmern. Diese Methode kann als ein Meilenstein in der Harnsteintherapie betrachtet werden, sie funktioniert in der Praxis allerdings nicht immer einwandfrei, so dass Steinstücke zurückbleiben und Beschwerden verursachen können.
Eine weitere Behandlungsart stellt das flexible Ureterorenoskopie-System dar, mit dem die Chancen für eine rückstandslose Steinentfernung noch weiter steigen. Vor allem auch bei Patienten mit Steinen in den Nierenkelchen, haben sich die flexiblen Endoskope bewährt. Ein großer Nachteil dieser Therapiemethode war jedoch bislang die zeitintensive und kostspielige Sterilisation der verwendeten Instrumente. Diese müssen nämlich gassterilisiert werden, um eine ausreichende Keimfreiheit zu erreichen. Und da Gassterilisatoren heutzutage in Kliniken kaum noch eingesetzt werden, muss der Vorgang extern durchgeführt werden, was zu Wartezeiten führt. Damit trotzdem jederzeit ein steriles Endoskop verfügbar ist, sind Krankenhäuser in diesem Fall darauf angewiesen mehrere Endoskope zu erwerben. Daraus resultieren hohe Investitionskosten, aufgrund derer viele Krankenhäuser auf den Einsatz von Ureterorenoskopie-Systemen verzichten.
Nun wurde kürzlich mit dem flexiblen Einmalkatheter-System von PolyScope ein weiterer Wendepunkt in der Harnsteintherapie erreicht. Die sterilen Endoskope sind jederzeit einsatzbereit, da sie nach einer Behandlung keiner aufwendigen Dekontaminierung bedürfen, sondern einfach entsorgt werden – Und mit ihnen mögliche Krankheitserreger. Damit profitieren Patienten, Ärzte und Kliniken von den sicheren und kostengünstigen Einmalkathetern.

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