(openPR) Bad Wörishofen, 6. April 2016 – Die Zahl der Diabeteserkrankungen steigt kontinuierlich an. Allein in Europa geht man von rund 60 Millionen Erkrankten aus; die Deutsche Diabeteshilfe spricht von geschätzten 415 Millionen erkrank¬ten Menschen weltweit. „Diabetes ist eine unterschätzte Krankheit und alles andere als harmlos. Dabei kann gerade dem Typ-2-Diabetes gut vorgebeugt werden. Die Kneippsche Gesundheitslehre bietet alle Voraussetzungen, um diese Krankheit zu vermeiden“, appelliert die Präsidentin des Kneipp-Bundes, Marion Caspers-Merk.
Während der Typ-1-Diabetes mellitus auf eine genetische Disposition eines chronischen Autoimmunprozesses zurückzuführen ist, zeigt sich der Typ-2-Diabetes (sog. „Altersdiabetes“) meist als Folge eines ungesunden Lebensstils mit wenig Bewegung und unausgewogener Ernährung. Die Bezeichnung „Alterszucker“ verharmlose den Typ-2-Diabetes, da er zum einen keine normale Alterserscheinung sei und zweitens immer häufiger auch Kinder und Jugendliche betroffen seien. „Hier können unsere vom Kneipp-Bund zertifizierten Kitas, Schulen und Seniorenheime wertvolle Vorsorgearbeit leisten. Vor allem beim Typ-2-Diabetes lässt sich auch ein großer Anteil der Folgeerkrankungen durch sinnvolle Präventionsangebote vermeiden“, so die ehemalige Staatssekretärin des Bundesgesundheitsministeriums.
Präventions- und auch Therapiemaßnahmen aus dem Naturheilverfahren nach Kneipp lassen sich gut bei Diabeteserkrankungen einsetzen. Diabetiker können von einer verbesserten Lebensqualität profitieren, aber auch das Gesundheitssystem könnte durch Einsparungen entlastet werden. Denn die Volks- und Zivilisationskrankheit Diabetes verursacht gewaltige Kosten. Um das Gesundheitswesen nachhaltig finanzierbar zu gestalten, müsse die gezielte Gesundheitsförderung dringend gestärkt werden. Die Kneipp-Organisationen setzen sich weiterhin dafür ein, Setting-Ansätze zu stärken und Lösungen niedrig¬schwellig in der Lebenswelt der Betroffenen zu etablieren.









