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Thüringer Bachwochen 2013 - Ein Fest für die Musik

26.11.201217:34 UhrKunst & Kultur
Bild: Thüringer Bachwochen 2013 - Ein Fest für die Musik

(openPR) Die Thüringer Bachwochen finden 2013 vom 22. März bis 14. April statt. Im Rahmen des größten Musikfestes in Thüringen sind dann insgesamt 49 Veranstaltungen in elf Städten und Gemeinden geplant. Einen musikalischen Schwerpunkt bilden in der nächsten Festivalausgabe junge Bach-Interpreten, die bereits seit vielen Jahren im Rahmen der Programmreihe „Generation Bach“ ein Podium für ihre Interpretationen finden. Darüber hinaus sollen 2013 erstmals drei Bildungsprojekte die Präsenz des Festivals auch abseits der traditionellen Veranstaltungsorte stärken und eine ganz junge Generation für die Musik Bachs begeistern. Zudem gibt es Festivalpremieren an drei neuen Orten im Freistaat.



Einen ersten musikalischen Höhepunkt wird bereits das Eröffnungskonzert der Thüringer Bachwochen darstellen: In der Bachstadt Weimar gastiert am 23. März 2013, dem Tauftage Bachs, das belgische Collegium Vocale Gent unter der Leitung von Philippe Herreweghe mit einer Aufführung von Bachs Matthäuspassion. Bereits vor Veröffentlichung des Festivalprogramms gab es für dieses Konzertereignis eine große Nachfrage, schließlich gehört Herreweghe zu den besten Bach-Interpreten unserer Zeit. Der belgische Dirigent gilt als führender Vertreter der historischen Aufführungspraxis, welcher sich die Mehrzahl der bei den Bachwochen gastierenden Künstler verschrieben hat. Ihr Streben nach einem authentischen Klangbild entsprechend der Entstehungszeit der Musik kann in Thüringen mit seinen historischen Wirkungsstätten Johann Sebastian Bachs eine besondere Vollendung erfahren.

Ensemble-Porträt: Ricercar Consort

Ebenfalls aus Belgien stammt das Ricercar Consort, das mit seinem Gründer und Leiter Philippe Pierlot im Mittelpunkt eines vielfältigen Ensemble-Porträts der Thüringer Bachwochen 2013 steht. Nach einem umjubelten Kantatenkonzert vor zwei Jahren im Rahmen des Festivals in Weimar, aber auch ihrer hoch gelobten Referenzeinspielung der Johannespassion, kommen die Künstler 2013 gleich für drei Konzerte ins Bachland Thüringen: Am Karfreitag, 29. März 2013, werden sie die bei den Bachwochen traditionelle Aufführung der Johannespassion zur Sterbestunde Jesu in der Bachkirche Arnstadt präsentieren, am Ostersonntag, 31. März, führen sie in der Georgenkirche Eisenach ein Programm mit festlichen Kantaten zum Osterfest auf. Als Matinee folgt dann am Ostermontag, 1. April, ein Kammerkonzert im Weimarer Stadtschloss: Philippe Pierlot wird dort als Gambist zusammen mit der australischen Violinistin Sophie Gent zu hören sein. Gent ist dem Ricercar Consort als Konzertmeisterin verbunden und war bereits 2012 bei den Thüringer Bachwochen zu erleben.

Zwei inhaltlich bemerkenswerte Konzerte werden ebenfalls von Künstlern gestaltet, die dem Festival seit langem verbunden sind. Am Freitag, 5. April, wird die Cembalistin Christine Schornsheim gemeinsam mit der Barockgeigerin Mayumi Hirasaki Bach „in romantischer Manier“ präsentieren - in Bearbeitungen etwa von Schumann und Mendelssohn. Ein Hammerflügel aus der renommierten Sammlung Beetz in Weimar bietet dafür historisch perfekte Voraussetzungen. Auch das aus Mitgliedern der Berliner Philharmoniker bestehende Ensemble Concerto Melante kommt erneut zu den Bachwochen – diesmal in Begleitung des Leipziger Bacharchiv-Direktors und Harvard-Professors Christoph Wolff. Gemeinsam werden sie am 12. April in Weimar Bachs Spätwerk „Das musikalische Opfer“ vorstellen.

Festival-Debüts in der Reihe „Generation Bach“

Ein junges Ensemble aus der Schweiz, das im Rahmen der Reihe „Generation Bach“ debütiert, ist ebenfalls dem Klangbild der Bachzeit verpflichtet: Das casalQuartett wird mit seinem Konzert am 24. März dem Publikum die Möglichkeit bieten, einen sehr authentischen Klangeindruck von historischen Streichinstrumenten zu bekommen. Das Quartett spielt auf dem einzigen erhaltenen Satz von Instrumenten des Geigenbauers Jakob Stainer, der zu Bachs Lebzeiten weit größere Bedeutung hatte als die italienischen Meister. Auch Bach selbst soll mindestens eine Stainer-Violine besessen haben. Auf diesen Instrumenten spielen die vier jungen Schweizer ein Programm zur „Geburt des Streichquartetts“ und machen dabei akustisch anschaulich, wie sich die heutige Königsgattung der Kammermusik in Barock und Klassik etablieren konnte.

Dieses Kammerkonzert ist aber nicht die einzige Veranstaltung innerhalb der beliebten „Generation Bach“-Reihe am Eröffnungswochenende. Vier junge A-cappella-Musiker aus den USA stehen im Rahmen des Festivals erstmals in Deutschland auf der Bühne: In Arnstadt gibt am 24. März das Quartett New York Polyphony sein mit Spannung erwartetes Debüt. Die Musiker haben sich in den vergangenen Jahren einen Platz an der Spitze der jungen Generation von A-cappella-Ensembles erarbeitet: ihre Aufnahmen beweisen, dass es für die großen King’s Singers oder das renommierte Hilliard Ensemble würdige Nachfolger geben wird. In Thüringen gastieren die Amerikaner mit Werken der Renaissance sowie, gemeinsam mit der Geigerin Lizzie Ball, mit Bachs Partita d-Moll in der eindrucksvollen Fassung der Chaconne für Violine und Sänger, die die versteckten Choräle in diesem Werk hörbar machen.

Jung und virtuos zugleich sind zwei weitere Solisten, die 2013 ihr Debüt bei den Thüringer Bachwochen geben werden. Das Besondere in beiden Fällen: die beiden Musiker spielen Instrumente, die in Bachs Werk keine zentrale Rolle spielen. Zunächst tritt am Ostersonntag, 31. März, in der Traukirche Bachs in Dornheim Avi Avital auf, der zur Zeit vielleicht beste Mandolinist, der allein in den letzten Monaten eine erstaunliche Karriere absolviert hat. Sein bei der Deutschen Grammophon veröffentlichtes Album mit eigenen Bearbeitungen von Bach-Cembalokonzerten für Mandoline hat es in die Klassik-Charts ge- schafft und seinem Instrument zu oft verwehrter Reputation verholfen. Eine ähnliche Biographie teilt der niederländische Blockflötist Erik Bosgraaf. Seit er vom Concertgebouw Amsterdam zu einem seiner „rising stars“ gekürt und auf eine europaweite Tournee geschickt wurde, konnte sich Bosgraaf als her- ausragender Vertreter seines Instrumentes etablieren. Auch Bosgraaf hat Bach-Konzerte für sein Instrument meisterhaft bearbeitet, die er am 13. April in Dornheim vorstellt.

„Generation Bach“ als musikalischer Abschluss

Neben ihren Konzerten mit Ensemble gehören Avi Avital und Erik Bosgraaf auch zu einer Reihe junger Künstler, die 2013 den Abschluss der Bachwochen gestalten. Nach dem überwältigenden Erfolg des „Fests für das Klavier“ zur Eröffnung der Bachwochen 2011 wird es am 14. April zum zweiten Mal in der Weimarhalle eine lange Musiknacht in allen Sälen geben, bei der das Publikum sich einen individuellen Konzertabend aus rund zwanzig kurzen Konzerten kombinieren kann. Auf den verschiedenen Bühnen sind dann herausragende Wettbewerbs-Preisträger zu erleben: neben den oben genannten die polnische Cembalistin Magdalena Malec, die koreanische Pianistin Yejin Gil, der Barockcellist David Melkonyan aus Armenien, der Perkussionist und ARD-Wettbewerbsgewinner Johannes Fischer, der französische Jazzpianist Edouard Férlet sowie der junge russische Barockgeiger Evgeny Sviridov. Die acht Künstler werden solistisch und auch in gemeinsamer Kammermusik zu hören sein. Ein abwechslungsreicher Abend ist also garantiert.

Eine noch größere Anzahl junger Bach-Interpreten ist neben dem Abschlusskonzert nur am 7. April in der Kornmarktkirche Mühlhausen zu erleben. Dort gastiert der Tölzer Knabenchor zum zweiten Mal bei den Bachwochen. Der ebenso bekannte wie populäre Chor hat inzwischen einen Generationswechsel erlebt, indem der Chorgründer Gerhart Schmidt-Gaden die Leitung an den ehemaligen Tölzer Knaben Ralf Ludewig übergeben hat. Dessen Interpretation der Bach-Motetten ist mit Spannung zu erwarten.

Meisterkurse und Ohrwurm-Projekt für Kinder

Eine Brücke zwischen international renommierten Bach-Interpreten und dem neugierigen musikalischen Nachwuchs sollen zwei Meisterkurs-Projekte schlagen, die den Wirkungsgrad der Thüringer Bachwochen damit auch außerhalb der Konzertsäle erweitern. Auf Einladung des Festivals wird die bekannte Blockflötistin Dorothee Oberlinger eine Woche mit Deutschlands einzigem Jugendbarockorchester „Bachs Erben“ arbeiten. Den Workshops der jungen Musiker mit Dorothee Oberlinger, der spanischen Barockgeigerin Farran Sylvan James und dem Dirigenten Lorenzo Ghirlanda schließt sich am Ostermontag, 1. April, ein Abschlusskonzert in der Trinitatiskirche Ohrdruf an.

Auch Ton Koopman nimmt zweifelsohne eine führende Position unter den Bach-Interpreten ein. Der holländischer Organist, Cembalist, Dirigent und Musikwissenschaftler folgt ebenfalls einer Einladung des Festivals und arbeitet in Weimar mit Ensembles und Solisten der Hochschule für Musik FRANZ LISZT. Den Abschluss dieses Meisterkurses bilden zwei Konzerte: am 12. April in der Stadtkirche Meiningen sowie am 13. April in der Stadtkirche St. Peter und Paul in Weimar.

Den Bildungsschwerpunkt bei den Thüringer Bachwochen 2013 komplettiert ein drittes Projekt, bei dem ein noch jüngeres Publikum als bei den Meisterkursen angesprochen wird. In Zusammenarbeit mit 18 musikalischen Grundschulen Thüringens findet im März und April das Ohrwurm-Projekt des Frankfurter Cembalisten Christoph Ullrich statt, das Kinder für klassische Musik begeistern soll, in seinem An- spruch aber deutlich über reine Kinderkonzerte hinausgeht. Das gleichermaßen musikalisch wie päd- agogisch fundierte Projekt beginnt mit einer Lehrer-Fortbildung, bietet Unterrichtsmaterial für die teil- nehmenden Kinder und schließt am 9., 10. und 11. April mit drei szenischen Konzerten in Erfurt, Mühlhausen und Pößneck, bei denen die Kinder auch mitwirken können.

Festivalpremieren in Meiningen, Ettersburg und Schloss Wilhelmsthal

Auch wenn die Präsenz der Thüringer Bachwochen in Pößneck zunächst vorrangig der Kooperation mit den musikalischen Grundschulen geschuldet ist, feiert das Festival 2013 bei drei anderen Orten mit großer musikalischer Historie den Auftakt für eine langfristige Zusammenarbeit. Erstmals gastiert das Festival in der Residenzstadt Meiningen, das mit seinem ehemaligen Hofkapellmeister Johann Ludwig Bach wie der renommierten Musikaliensammlung Herzog Anton Ulrichs ganz natürlich in die Reihe der historischen Spielorte der Bachwochen gehört. Hier wird am 12. April Ton Koopman zum Abschluss seines Meisterkurses auftreten. Bereits eine Woche zuvor, am Sonntag, 7. April, gibt es ein Konzert in der barocken Schlosskirche: Das französische Ensemble Akadêmia mit seiner Leiterin Françoise Lasserre führt bei seinem Deutschland-Debüt Kantaten Johann Ludwig und Johann Sebastian Bachs auf.

Eine reiche Historie hat auch das Schloss Ettersburg vor den Toren Weimars aufzuweisen: Erstmals gastieren die Thüringer Bachwochen an diesem authentischen Bachort. Als Mitglied der Weimarer Hofkapelle hat Johann Sebastian Bach zur Einweihung des Alten Schlosses Ettersburg am 2. Februar 1712 und später wohl auch im Festsaal, dem heutigen Gewehrsaal, musiziert. Hier lädt mit der Holländerin Johannette Zomer am Ostersonntag, 31. März, eine der derzeit gefragtesten Sängerinnen im Bereich der Alten Musik zur Matinee. Auf dem Programm stehen u.  a. Werke aus dem Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach sowie Songs des Engländers Henry Purcell.

Schließlich wird das Schloss Wilhelmsthal unweit von Eisenach zum Ort einer Festival-Premiere, die kein einmaliges Gastspiel darstellen soll. Die vielfältigen Bemühungen, diese historische Wirkungsstätte Georg Philipp Telemanns verstärkt auch in das Blickfeld eines musikalischen Publikums zu rücken, möchten die Thüringer Bachwochen langfristig unterstützen. Zum Auftakt wird der Solocellist von Nikolaus Harnoncourts Concentus Musicus, Rudolf Leopold, mit der Pianistin Liese Klahn nach Wilhelmsthal reisen und im Rahmen einer Matinee am 14. April Werke von Telemann, Bach und Beethoven zur Aufführung bringen.

Klavierrecitals mit Lise de la Salle und David Fray

Über die vergangenen Jahre hinweg haben sich bei den Thüringer Bachwochen gewisse Traditionen entwickelt: Recitals renommierter Pianisten gehören seither zu den Höhepunkten des Festivals. Auch 2013 spielen Klavierkonzerte eine wichtige Rolle. Zwischen den beiden gastierenden Solisten gibt es eine doppelte Verbindung: beide sind jung, feiern jedoch bereits international Erfolge – und beide kommen aus Frankreich. Ihr Festivaldebüt feiert dabei Lise de la Salle am 30. März im Theater Erfurt mit einem Reigen anspruchsvoller Transkriptionen. Neben Bach-Bearbeitungen von Liszt und Busoni stehen auch Liszts Transkriptionen etwa von Mozart, Schumann sowie des 2013er Jubilars Richard Wagner auf dem Programm. Am gleichen Ort gibt sich am 13. April schließlich David Fray erneut die Ehre. Der ebenso exzentrische wie intellektuelle Pianist tritt nach seinem Debüt mit Orchester vor drei Jahren nun solistisch auf und widmet sich einen ganzen Abend exklusiv der Musik von Johann Sebastian Bach.

Weltpremiere für Tanz-Performance „Soli Deo Gloria“

Das Erfurter Theater bildet auch den Rahmen für eine internationale Koproduktion, die am 5. und 6. April ihre Uraufführung erleben wird. Die junge israelische Choreographin Lee Meir stellt dann ihre Tanz-Performance „Soli Deo Gloria“ vor: ein Stück für Tänzer, Musiker und einen Schauspieler, das genreübergreifend neue Zugänge zu Bachs Musik sucht und mit ihr gesellschaftlichen Fragen nachspürt. Dieses Stück der „Shades in Dance“-Preisträgerin 2011 Lee Meir wird nach der Thüringer Uraufführung auch im renommierten Suzanne Dellal Centre for Dance in Tel Aviv zu sehen sein.

Als Late-Night-Konzert gibt es am Abend des 6. April noch eine reizvolle Zugabe zur Tanz-Performance. Dann gastiert der belgische Pianist Ralph van Raat mit einem Programm, das Bach-Kompositionen der Minimal Music von John Adams gegenüberstellt. Van Raat bezeichnet Bach als eine Art „Pre-Minimalist“ und nimmt dabei vor allem Bezug auf die mathematischen Kompositionsstrukturen, die den Werken beider Epochen und Komponisten zugrunde liegen.

Schließlich gilt es Instrumente zu würdigen, die in den vergangenen Jahren zu selten Platz im Bachwochen-Programm gefunden haben. Gleich zwei Konzerte mit hervorragenden Ensembles rücken 2013 die Blechbläser wieder stärker in den musikalischen Mittelpunkt. In der Stadtkirche Jena ist am 6. April da- bei sicherlich die Elite der deutschen Zunft zu erleben: Die Blechbläser der Berliner Philharmoniker spielen u.a. Werke von Bach und Händel. Eine Woche später, am 12. April, präsentiert sich dann eine junge Generation von Blechbläsern in der Thomaskirche Erfurt. Als Teil der Reihe „Generation Bach“ gastiert die norwegische Trompeterin Tine Thing Helseth, die sich vor einigen Jahren mit der Gründung ihres nur aus skandinavischen Musikerinnen bestehenden Ensembles tenThing einen Traum erfüllt hat.

Nicht vollständig wäre das Programm ohne die Säule der regionalen Bachpflege, die für Thüringen als Bachland geradezu essentiell ist. Wichtige Programmpunkte stellen hier die Passionsaufführungen am 24. März in Eisenach und Erfurt sowie am 29. März in Weimar da. Wichtige Kooperationen sind zudem die traditionellen Konzerte im Bachhaus Eisenach sowie erstmals eine Zusammenarbeit mit der Jenaer Philharmonie, die im Rahmen eines Sinfoniekonzertes am 11. April Bach-Bearbeitungen von Reger und Stokowski sowie Bach-inspirierte Werke von Schnittke und Dessau vorstellt. Den ganz persönlichen Auftakt der Thüringer Bachwochen bildet auch 2013 wieder die traditionelle Lange Nacht der Hausmusik, an der mitzuwirken alle Musikfreunde im Lande eingeladen sind. Neu ist dagegen eine weitere Veranstaltung, die sich an die aktiven Bach-Liebhaber richtet: Am Eröffnungswochenende findet in Weimar ein Kantatengottesdienst statt, für den ein Chor aus musikalischen Festival-Besuchern zusammengestellt wird. Für dieses Ensemble werden Anmeldungen ab sofort in der Geschäftsstelle der Thüringer Bachwochen entgegen genommen.

Neues Ticketsystem und Bonus-Angebote

Kontinuierlich optimieren möchten die Bachwochen auch in der neuen Saison ihre Kundenfreundlichkeit. Von herausragender Bedeutung ist dabei vor allem die Einführung eines neuen Ticketsystems, das maßgeschneidert für das Festival in Zusammenarbeit mit dem Zughafen Erfurt und dem Affilitix-System entstanden ist. So haben Kunden künftig die Möglichkeit, zweisprachig online platzgenaue Tickets zu erwerben und diese direkt auszudrucken. Aber auch über die Tourist-Informationen, ausgewählte Vor- verkaufsstellen und die Ticket-Hotline der Thüringer Tourismus GmbH (0361 | 37 420) ist in bewährter Weise der Ticketerwerb möglich.

Ergänzend zum Konzert-Ticket gibt es 2013 weitere Bonus-Angebote. Am touristisch besonders starken Osterwochenende bietet das Festival erstmals einen Bustransfer von Weimar und Erfurt zum Konzert des Ricercar Consort an – eine Konzerteinführung auf der Fahrt ist inklusive. Kostenfrei wird es darüber hinaus auch bei weiteren Konzerten populär-wissenschaftliche Einführungen durch Studenten der Weimarer Musikhochschule geben. Auf Wunsch zahlreicher Kunden wurde schließlich das Bonussystem für wiederkehrende Festivalbesucher optimiert: Statt der auf bestimmte Termine fixierte Pakete gibt es nun ein flexibles Rabattsystem – wer in einem Bestellvorgang mindestens zehn Konzertkarten erwirbt, erhält automatisch einen Rabatt von zehn Prozent. So sollen die zahlreichen Stammgäste der Thüringer Bachwochen für ihre Treue deutlich entlohnt werden.

Erwartet werden zu den 49 Veranstaltungen des Festivals rund 17.000 Besucher. Neben der federführenden Unterstützung durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kunst beteiligen sich erneut auch die Mitteldeutsche Barockmusik und verschiedene Thüringer Bachstädte. Als Sponsoren leisten die Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen mit ihrer Kulturstiftung wie auch regionale Sparkassen wichtige Unterstützung, engagierte Festival-Partner sind darüber hinaus etwa das Dorint Hotel Am Goethepark Weimar, der Industrieclub Thüringen sowie die Carl Zeiss Jena GmbH. Wie in den Vorjahren möchten die Thüringer Bachwochen auch 2013 ihre kulturtouristische Bedeutung weiter ausbauen. Dabei setzt das Festival seine enge Zusammenarbeit mit der Thüringer Tourismus GmbH fort, die durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie unterstützt wird.

Medienkontakt
Thüringer Bachwochen e.V.
Jens Haentzschel
Röhrstraße 15
99423 Weimar

E-Mail
Mobil: 0172 | 277 65 36

Weitere Informationen über das Musikfestival, ausführliches Fotomaterial für Journalisten sowie Hinweise zu den Veranstaltungsorten finden Sie auch im Internet unter:

www.thueringer-bachwochen.de

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