(openPR) Sollen, wollen, können Marktforscher beraten? Das ist die Frage, die am 7. November in Frankfurt 20 Teilnehmer, darunter 15 Institutsmarkforscher, einschließlich Herrn Dr. Struck von alegas, und 5 betriebliche Marktforscher, am AKQua Herbstleuchtturm umhertrieb. In einem Open Space Event wurde dieses Thema von unterschiedlichen Seiten her betrachtet.
Doch was genau ist unter einem Open Space Event zu verstehen?
Darauf gingen die Veranstalter vor der eigentlichen Diskussion genauer ein und stellten das Konzept vor. Die einzelnen Regeln, die es in der Folge zu beachten galt, waren die folgenden vier Prinzipien:
1. Wer auch immer kommt, ist der Richtige/ die Richtige.
2. Was auch immer geschieht, es ist das Einzige, was geschehen kann.
3. Wann immer es beginnt, es ist die richtige Zeit.
4. Wenn es vorbei ist, ist es vorbei.
Das einzige Gesetz, das es zu befolgen gab, war das Gesetz der zwei Füße. Mobil sein in Kopf und Fuß war gefragt.
Konkret heißt das, dass das Event von den Teilnehmern selbst organisiert und gestaltet wird: Die Themen sowie die jeweilige Teilnahme an einzelnen Diskussionsrunden bestimmten die Marktforscher jeder für sich. Daraus ergab sich eine kreative Atmosphäre, die Interaktion förderte und das Networking erleichterte. Ähnlich einer ausgedehnten Kaffeepause lud der informelle Rahmen zum entspannten Austausch ein und ermutigte die einzelnen Teilnehmer, sich mit unterschiedlichen Themen zu beschäftigen, abhängig von eigenem Gusto. So wurde zum Beispiel die Frage erörtert, was genau Beratung ist und wie weit sie gehen soll. Auch der Frage, ob Beratung nicht gewisse Persönlichkeitsmerkmale verlange, gingen die Teilnehmer auf den Grund.
Unser Fazit:
Open Space als kreatives Konzept ist bestens geeignet, wenn es um Ideenaustausch und Ideensammeln geht. Um den Erwartungen vieler Teilnehmer an konkrete Ergebnisse entgegenzukommen, wäre es überlegenswert, dass jede Diskussionsrunde zu Beginn einen Moderator bestimmt, der die Diskussion leitet und die Ergebnisse zusammenfasst.









