(openPR) BDIA - Auszeichnung für das Projekt „Open Space“ in den Köln Arcaden
Mit dem 1. Platz bei der Verleihung des Deutschen Innenarchitekturpreises 2014 des BDIA am 23. Oktober im Rahmen der Orgatec in Köln erhielt kplus konzept eine bedeutsame Auszeichnung, und zwar für das Projekt „Open Space“, realisiert 2013 im Basement der Köln Arcaden mit dem Bauherrn mfi development gmbh. Mit dem Preis, der nur alle vier Jahre vergeben wird, hat der Bund Deutscher Innenarchitekten jetzt zum achten Mal innovative Projekte ausgezeichnet. „Dieser Preis ist ein bedeutendes Format, um die Qualität und das umfassende Leistungsspektrum von Innenarchitekten der Öffentlichkeit zu präsentieren“, sagte BDIA Präsidentin Vera Schmitz in ihrer Eröffnungsrede.
Den Preis nahm Bettina Kratz, BDIA Mitglied und Geschäftsführerin der kplus konzept GmbH, entgegen. Für die Innenarchitektin ist diese Würdigung ein Höhepunkt ihrer beruflichen Karriere: „Stolz und voller Freude nehme ich diesen Preis entgegen. Zusammen mit meinem Mann (Mitgeschäftsführer Markus Kratz) und unserem großartigen Team aus interdisziplinären Spezialisten haben wir nicht nur geballtes Know-how, sondern enorm viel Herzblut und Engagement in das Open-Space-Projekt und das integrierte Pop-up Store-Konzept gesteckt.“ Zwei weitere Preisträger sowie zusätzliche 26 Projekte wurden ausgezeichnet und werden, wie auch der „Open Space“, in dem Buch „Ausgezeichnete Innenarchitektur“ publiziert (erhältlich ab Anfang Dezember 2014 im Callwey-Verlag).
Aus der Jurybegründung:
„Open Space“ umschreibt ein lebendiges, sich ständig in Veränderung und Entwicklung befindliches Raumkonstrukt, in dem Improvisation, Low Budgets und gestalterische Phantasie keine Gegensätze mehr sind.
Shopdesign von der Stange und aus einem Guss ist out; zukunftsweisend ist dahingegen die gemeinsame Entwicklungsarbeit von Start-up-Unternehmen und Innenarchitekten, die Menschen in kreative und identitätsstiftende Prozesse einzubinden vermag und Aktualität mittels temporärer Gestaltungsauffassung gewährleistet. Entstanden ist ein überzeugendes Konzept, das aktuell eine ehemals schwierige Raumsituation optimiert und für die Zukunft erhebliches Entwicklungspotenzial offen hält.“
Dem Bund Deutscher Innenarchitekten ist es ein besonderes Anliegen, hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Innenarchitektur zu würdigen. Dabei sollen besonders die künstlerischen, sozialen und kulturellen Aspekte der Innenräume als Bestandteil der gebauten Umwelt und als Leistung des Berufsstandes zum Nutzen der Gesellschaft herausgestellt werden. Anhand der jurierten Arbeiten soll gezeigt werden, welchen Beitrag Innenarchitekten in diesen Bereichen leisten können.
Über das Projekt
Der „Open Space“ im Basement der Köln Arcaden ist weit mehr als nur eine Shopping Mall: Eine weiße Skelettstruktur aus Beton gliedert das schwarze Untergeschoss in einzelne Zonen, dessen Shopping-Nutzen aufregend neu definiert wird. Um einen zentralen Marktplatz mit Eventküche können Einzelhändler in zahlreichen kleinen Einheiten, den „Smart Concept Stores“, nicht nur ihre Produkte anbieten, sondern in Workshops oder „MakerLabs“ ihre Kunden einbinden. Verkauf, Event und Aktionen werden miteinander verwoben und bilden ein fließendes Erlebnisareal.
Das i-Tüpfelchen des innenarchitektonischen Konzepts: der Master-Pop-up Store mit dem angeschlossenen Wettbewerb „Kalk’s next Pop-up Store“, bei dem hoch motivierte Neugründer zusammen mit dem Team von kplus konzept ihren eigenen Shop gestalten konnten, inklusive fachlicher Begleitung bis zur Eröffnung ihres Stores.















