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Keine Angst vor Grippeimpfung

16.11.201215:35 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Nur jeder Dritte in Deutschland lässt sich gegen Influenza impfen. Der Ärztliche Direktor des SRH Zentralklinikums Suhl spricht über die aktuelle Situation sowie Notwendigkeit und Nebenwirkungen einer Impfung.

Suhl, 13. November 2012



Ärmel hoch, kurz den Oberarm desinfiziert, kleiner Piks und das war es schon – die Grippeimpfung geht schnell und in den meisten Fällen merkt der Patient gar nicht, was dann im Körper vorgeht. Trotzdem hat sich nach Informationen der dpa 2011 nur jeder Dritte geben Grippe impfen lassen. Dieses Jahr kursieren neben Ängsten vor einer Pandemie und Nebenwirkungen der Impfung Gerüchte über verunreinigte Impfstoffe. Das verstärkt die allgemeine Verunsicherung. Prof. Werner Haberbosch, Ärztlicher Direktor des SRH Zentralklinikums Suhl, klärt auf über Binsenweisheiten und darüber, was wirklich ernst zu nehmen ist.

Jedes Jahr im Januar und Februar befördern Grippe-Viren viele Menschen ins Bett. Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen und Husten sind die Symptome. Im Gegensatz zu einer Erkältung hat Grippe allerdings einen schwereren Verlauf und dauert länger. Doch einer Erkrankung kann vorgebeugt werden. Bei einer Impfung wird ein Gemisch aus aktuellen, inaktiven Influenza-Viren gespritzt. Das Immunsystem erkennt sie und bildet Antikörper. Das schützt vor einem Krankheitsausbruch, sollte der Geimpfte mit aktiven Grippe-Viren in Kontakt kommen.

Ist dieses Jahr mit einer verstärkten Grippewelle zu rechnen? „Diesen Winter ist nicht mit einer verstärkten Grippewelle oder gar einer Pandemie zu rechnen. Impfen lassen sollten sich wie jedes Jahr Kinder, Menschen über 60 und Risikogruppen mit Vorerkrankungen wie beispielsweise Herzschwäche, chronische Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes und HIV“, sagt Prof. Werner Haberbosch, Ärztlicher Direktor des SRH Zentralklinikums Suhl. Auch Angestellte im Gesundheitswesen oder bei öffentlichen Nahverkehrsbetrieben, die Kontakt zu vielen Menschen haben, sollten sich impfen lassen. In der Regel kommt das Immunsystem gesunder Menschen gut mit einer Grippe-Infektion zurecht.

Die Angst vor Nebenwirkungen einer Impfung hält sich konstant seit einigen Jahren. Was tatsächlich passieren kann ist, dass die Einstichstelle leicht anschwillt oder heiß wird. Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen können auftreten, die sich aber innerhalb von zwei Tagen wieder legen. Wer gegen Hühnereiweiß allergisch ist, sollte vor der Impfung mit seinem Arzt sprechen, da der Impfstoff Eiweiß enthält.

Zu den allgemeinen Bedenken kursieren dieses Jahr Gerüchte über Verunreinigungen des Impfstoffs. „Im Impfstoff einer Firma wurden weiße Verunreinigungen festgestellt. Da der Impfstoff verschiedene Eiweiße enthält ist davon auszugehen, dass eines dieser Proteine ausgeflockt ist. Der Impfstoff wurde von der Firma zurückgezogen. Es kam diesbezüglich zu keinerlei gefährlicher Nebenwirkungen“, sagt Prof. Werner Haberbosch vom SRH Klinikum.

Wer sich also impfen lassen möchte, muss keine Bedenken wegen Nebenwirkungen oder Verunreinigungen haben. Wer sich trotzdem vor dem Piks fürchtet: Dieser ist mit Sicherheit leichter zu ertragen, als zwei Wochen das Bett zu hüten oder bei Vorerkrankungen schwerwiegende Risiken einzugehen.

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