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Rückversicherer RGA berichtet drittes Quartal 2012

(openPR) Köln, 7. November 2012 – Die Reinsurance Group of America, Incorporated (NYSE: RGA) erzielte im dritten Quartal einen Nettogewinn von 144,5 Mio. USD (113,2 Mio. EUR), eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal mit 134,6 Mio. USD. Dagegen sank das operative Ergebnis auf 99,9 Mio. USD (78,2 Mio. EUR). Der international tätige Rückversicherer RGA mit Hauptsitz in Chesterfield, Missouri (USA), ist der drittgrößte Lebensrückversicherer weltweit. Seit vier Jahren ist das Unternehmen auch in Deutschland am Standort Köln vertreten.



Das operative Ergebnis sank um 28 Prozent auf 99,9 Mio. USD, also 1,35 USD pro verwässerte Aktie im Vergleich zu 1,87 USD im Vorjahresquartal. A. Greig Woodring, President und Chief Executive Officer von RGA: „Dies liegt vor allem an hohen Schäden in den USA und Australien einschließlich einer großen Reservezuführung für das australische Gruppengeschäft. Der daraus folgende negative Nach-Steuer-Effekt betrug 0,66 USD je Aktie im Vergleich zu den erwarteten Werten.“ Außerhalb dieser beiden Märkte verlief das Geschäft im dritten Quartal entsprechend oder auch leicht über den Erwartungen.

Marktentwicklung in Australien und den USA
In Australien drückten unerwartet hohe Mortalitäts- und Invaliditätsleistungen auf das Ergebnis. Darüber hinaus hat RGA für das australische Gruppengeschäft nach einer detaillierten Analyse die Rückstellungen um 27,9 Mio. USD verstärkt.

„Auch auf dem US-Markt waren die Leistungen aus individueller Sterblichkeit sowie aus dem Gruppengeschäft höher als erwartet“, so Woodring weiter. „Dabei wog die Schadenhäufigkeit in diesem Quartal nach unserer Analyse deutlich mehr als die Schadenhöhe – wir rechnen aber damit, dass sich diese Volatilität langfristig wieder ausgleichen wird.“ Im US-Gruppengeschäft stiegen die Leistungen in den Bereichen Invalidität, medizinische Versorgung/Managed Care und in der Lebensversicherung. Woodring: „Diese Entwicklung haben wir größtenteils erwartet, mit der Ausnahme des Bereichs medizinische Versorgung/Managed Care, der jedoch anfällig für eine hohe Volatilität in der Schadenbelastung ist.“

Solides Prämienwachstum und günstige Kapitalmarktbedingungen
RGA verzeichnete im dritten Quartal einen Anstieg der Nettoprämien (1,9 Mrd. USD) um 8 Prozent, und um 9 Prozent auf Basis der Originalwährung. Zudem lag der effektive Steuersatz niedriger als erwartet, was hauptsächlich zurückzuführen ist auf steuerliche Korrekturen für einzelne Schadenverläufe sowie Verbesserungen bei Steuerrückstellungen. Der Buchwert je Aktie verbesserte sich auf 91,18 USD, AOCI1 eingeschlossen, bzw. 62,05 USD, AOCI ausgenommen. Die nicht realisierten Kapitalerträge stiegen auf 1,9 Mrd. USD, was einer Steigerung von 20 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2012 entspricht. Der relativ starke Aktienmarkt wirkte sich auch positiv auf das Asset-Intensive-Geschäft des Rückversicherers aus.

„Die operative Eigenkapitalrendite betrug im dritten Quartal 9 Prozent, in den letzten 9 Monaten 10 Prozent. Beide Zahlen bewegen sich unterhalb unserer Erwartungen“, so Woodring. „In der Vergangenheit waren unsere Renditen recht stabil, derzeit verspüren wir allerdings einigen Gegenwind aus dem Investment-Umfeld. Dennoch, unsere Performance bleibt stark, ebenso die Höhe unseres verfügbaren Kapitals. Für die Zukunft sind wir ebenfalls optimistisch: Wir erörtern derzeit eine Vielzahl von Blockübernahmen und anderen Geschäftsmöglichkeiten weltweit.“

Das Unternehmen schüttet eine vierteljährliche Dividende in Höhe von 0,24 USD am 9. November 2012 an die eingetragenen Aktionäre aus.

3. Quartal 2012: Die Ergebnisse im Überblick

Nettogewinn: 144,5 Mio. USD
(Vorjahresquartal: 134,6 Mio. USD
Anstieg der Prämien um 8 Prozent auf 1,9 Mrd. USD
Operatives Ergebnis: 99,9Mio. USD²
(Vorjahresquartal: 138,8 Mio. USD

Weitere Informationen und die vollständige Veröffentlichung des Konzernergebnisses für das dritte Quartal 2012 auf www.rgare.com

1 AOCI ist die Abkürzung für „Accumulated other comprehensive income“ (siehe Non-GAAP-Kennzahlen)
2 Non-GAAP-Kennzahlen: RGA greift auf so genannte Non-GAAP-Kennzahlen zurück; dabei ist das „Operative Ergebnis“ (Operating income) die Analysebasis für den Jahresfinanzbericht. Diese Kennzahl dient auch als Basis für die Bestimmung von Zielsetzungen und Awards im RGA Management Incentive Program. Das RGA-Management ist der Überzeugung, dass das operative Ergebnis, sowohl vor als auch nach Steuern, die Profitabilität und aktuelle Entwicklungen im operativen Bereich des Unternehmens besser widerspiegelt. Hauptgrund dafür ist, dass diese Kennzahl die Netto-Effekte von Gewinn und Verlusten im Zusammenhang mit Kapitalanlagen nicht berücksichtigt, ebenso wenig Veränderungen im Fair Value bei bestimmten derivativen Instrumenten und damit verbundenen Abschlusskosten; diese Aspekte sind aufgrund des Kreditmarkt- und Zinsumfelds relativ volatil und daher kein unbedingter Indikator für die tatsächliche Performance des Unternehmens. Darüber hinaus schließt „Operatives Ergebnis“ jegliche Nettogewinne und -verluste aus eingestellten Geschäftstätigkeiten aus, ebenso den kumulativen Effekt von Rechnungslegungsänderungen – auch diese sind aus Sicht des Managements nicht aussagekräftig für die laufende Geschäftstätigkeit. Die Definition des „Operativen Ergebnisses“ kann von Unternehmen zu Unternehmen variieren und ist kein Ersatz für das Nettoergebnis nach US-GAAP. Überleitungsrechnungen zum Nettoergebnis nach US-GAAP sind aus dem Jahresbericht von RGA ersichtlich. Dieser und weitere Finanzinformationen stehen auf www.rgare.com im Investor Relations-Bereich zur Verfügung.

Eine weitere Non-GAAP-Kennzahl ist das „Eigenkapital“ (Shareholders’ equity), welches den „accumulated other comprehensive income“ (AOCI) unberücksichtigt lässt. Aus Sicht des Managements erlaubt diese Kennzahl die Evaluierung der Jahresbilanz, ohne dass Effekte aus nicht realisierten Gewinnen/Verlusten insbesondere aus „mark-to-market“ Wertberichtigungen auf Kapitalanlagen und Währungsunterschieden mit einfließen.

Des Weiteren ist die „Operative Eigenkapitalrendite“ (Operating return on equity) eine Non-GAAP-Kennzahl: Sie teilt das operative Ergebnis durch das durchschnittliche Eigenkapital ausschließlich des AOCI.

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