(openPR) Internationaler Rückversicherer mit hohem Kapitalanlageergebnis und solider Performance
Köln, 1. März 2012 – Die Reinsurance Group of America, Incorporated (NYSE: RGA) hat mit ihren globalen Rückversicherungsaktivitäten 2011 ein Konzernergebnis in Höhe von 539 Mio. USD (407 Mio. EUR) erzielt. Damit ist das Ergebnis um 7 Prozent gegenüber 2010 gestiegen. Zugleich stiegen die Prämien um 10 Prozent auf 7,3 Mrd. USD (5,5 Mrd. EUR). Der international tätige Rückversicherer mit Hauptsitz in Chesterfield, Missouri (USA), gehört zu den weltweit größten Rückversicherern für die Lebensversicherung. In Deutschland ist das Unternehmen seit 2008 am Standort Köln vertreten.
Ergebnis zum 4. Quartal 2011
A. Greig Woodring, President und Chief Executive Officer von RGA, blickt auf ein positives 4. Quartal zurück: „Der Schadenverlauf im 4. Quartal hat unsere Erwartungen leicht übertroffen. Wir hatten in Australien und den USA höhere Invaliditätsleistungen zu verzeichnen, aber diese wurden durch starke Ergebnisse in anderen Märkten zum großen Teil ausgeglichen. Darüber hinaus hat sich unser Geschäftsbereich, in dem wir an den Kapitalmarktrisiken unserer Kunden partizipieren, positiv entwickelt. Die gesamten Nettoprämien sind stärker als erwartet gestiegen, und auch der Buchwert je Aktie zeigt ein kontinuierliches Wachstum.“
Gesamtjahr 2011
Sowohl für das 4. Quartal als auch für das Gesamtjahr 2011 erzielte der Konzern eine operative Eigenkapitalrendite von 13 Prozent. Der operative Gewinn pro verwässerte Aktie stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent. „Unsere operative Eigenkapitalrendite lag in den vergangenen fünf Jahren bei durchschnittlich 13 Prozent pro Jahr, trotz der weltweiten wirtschaftlichen Turbulenzen“, erklärt Woodring. „RGA’s Jahresbilanz und Marktkapitalisierung bleiben stark, ebenso unsere Ausgangsposition für zukünftiges globales Wachstum. Wir werden weiterhin alles tun, um den Bedürfnissen unserer Kunden weltweit gerecht zu werden.“
Die Ergebnisse im Überblick
4. Quartal 2011:
•Nettogewinn: 158,5 Mio. USD (120,1 Mio. EUR)
(Vorjahresquartal: 196,7 Mio. USD (149,1 Mio. EUR)
•Operatives Ergebnis: 140,7 Mio. USD1
(106,7 Mio. EUR)
(Vorjahresquartal: 161,4 Mio. USD (122,3 Mio. EUR)
•Anstieg der Prämien um 13 Prozent auf
2,0 Mrd. USD (1,5 Mrd. EUR)
Jahresergebnis 2011:
•Jahresgewinn: 539,2 Mio. USD (408,6 Mio. EUR)
(2010: 504,0 Mio. USD (381,9 Mio. EUR)
•Operative Eigenkapitalrendite von 13 Prozent1
(in den letzten fünf Jahren durchschnittlich
13 Prozent)
•Eigenkapital von insgesamt 6,1 Mrd. USD
(4,6 Mrd. EUR)
•Anstieg der Prämien um 10 Prozent (8 Prozent in Originalwährung) auf 7,3 Mrd. USD
•Bilanzsumme zum 31. Dezember 2011:
32,1 Mrd. USD (24,3 Mrd. EUR)
Das Finanzkraft-Rating der übrigen RGA-Gesellschaften (die europäischen Märkte werden von der RGA International Reinsurance Company Ltd. betreut) blieb im vierten Quartal unverändert.
Weitere Informationen und die vollständige Veröffentlichung des Konzernergebnisses für das vierte Quartal auf www.rgare.com
RGA auf dem deutschen Markt
Vom Standort Köln aus begleitet RGA Gesellschaften aus Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Liechtenstein und Luxemburg. Der Geschäftsverlauf in 2011 war von einem weiterem Ausbau der Geschäftsbeziehungen und einem sehr guten Risikoverlauf gekennzeichnet. Für das Jahr 2012 setzt RGA in dieser Region einen besonderen Schwerpunkt auf das Langlebigkeitsrisiko, ein Geschäftsbereich, in dem RGA weltweit eine führende Rolle einnimmt.
Fußnote:
1 Non-GAAP-Kennzahlen: RGA greift auf so genannte Non-GAAP-Kennzahlen zurück; dabei ist das „Operative Ergebnis“ (Operating income) die Analysebasis für den Jahresfinanzbericht. Diese Kennzahl dient auch als Basis für die Bestimmung von Zielsetzungen und Awards im RGA Management Incentive Program. Das RGA-Management ist der Überzeugung, dass das operative Ergebnis, sowohl vor als auch nach Steuern, die Profitabilität und aktuelle Entwicklungen im operativen Bereich des Unternehmens besser widerspiegelt. Hauptgrund dafür ist, dass diese Kennzahl die Netto-Effekte von Gewinn und Verlusten im Zusammenhang mit Kapitalanlagen nicht berücksichtigt, ebenso wenig Veränderungen im Fair Value bei bestimmten derivativen Instrumenten und damit verbundenen Abschlusskosten; diese Aspekte sind aufgrund des Kreditmarkt- und Zinsumfelds relativ volatil und daher kein unbedingter Indikator für die tatsächliche Performance des Unternehmens. Darüber hinaus schließt „Operatives Ergebnis“ jegliche Nettogewinne und -verluste aus eingestellten Geschäftstätigkeiten aus, ebenso den kumulativen Effekt von Rechnungslegungsänderungen – auch diese sind aus Sicht des Managements nicht aussagekräftig für die laufende Geschäftstätigkeit. Die Definition des „Operativen Ergebnisses“ kann von Unternehmen zu Unternehmen variieren und ist kein Ersatz für das Nettoergebnis nach US-GAAP. Überleitungsrechnungen zum Nettoergebnis nach US-GAAP sind aus dem Jahresbericht von RGA ersichtlich. Dieser und weitere Finanzinformationen stehen auf www.rgare.com im Investor Relations-Bereich zur Verfügung.
Eine weitere Non-GAAP-Kennzahl ist das „Eigenkapital“ (Shareholders’ equity), welches den „accumulated other comprehensive income“ (AOCI) unberücksichtigt lässt. Aus Sicht des Managements erlaubt diese Kennzahl die Evaluierung der Jahresbilanz, ohne dass Effekte aus nicht realisierten Gewinnen/Verlusten insbesondere aus „mark-to-market“ Wertberichtigungen auf Kapitalanlagen und Währungsunterschieden mit einfließen.
Des Weiteren ist die „Operative Eigenkapitalrendite“ (Operating return on equity) eine Non-GAAP-Kennzahl: Sie teilt das operative Ergebnis durch das durchschnittliche Eigenkapital ausschließlich des AOCI.
