(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Deutlich später als ursprünglich geplant soll die Nordseeöl-Produktion der europäischen Sorte Brent nun tatsächlich wieder umfassend in Betrieb gehen. Allerdings sukzessive und getreu der architektonischen Weisheit, derzufolge es in seinerzeit in Rom auch mehrere Tage gebraucht hat. Deswegen ist das aktuell also noch keine gute Begründung für bessere Verfügbarkeit und sinkende Brentpreise. Dennoch zeigen sich die Ölnotierungen im Frühhandel nachgebend – die allgemeine Wirtschaftslage, besonders die von Europa, ist wohl Schuld daran. Da gereicht auch das Mantra „Frisches Geld aus Fernost“ (Japan will den Markt anheizen) derzeit nicht zu Höhenflügen jedweder Art.
Jedenfalls notieren sowohl Brent (107,50 Dollar je Barrel) als auch US-Leichtöl WTI (85,20 Dollar je Barrel) unterhalb ihrer gestrigen Tageswerte. Die Konsolidierung am Vortag ist also erst einmal wieder hinfällig.
Apropos Höhenflüge: Die sind auch für den Euro ein Fremdwort - 1,292 Dollar Gegenwert stehen für die Gemeinschaftswährung gerade noch zu Buche. Gestern haben sich, so melden Analysten, etliche Marktteilnehmer nach besseren US-Daten in die dortige Währung eingekauft. Weil sowohl Währung als auch Ölpreise im Gleichschritt nach unten marschieren, ändert sich am Heizölpreis entweder nichts oder nicht viel.
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