(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Ein freundlicher, aber nicht berauschender Tag an den Aktienmärkten hat die Rohölnotierungen in kleinen Schritten aus den spätabendlichen Tiefen des gestrigen Mittwochs geholt. Nordseeöl der Sorte Brent notiert nun einen halben Dollar oberhalb der Werte aus dem Frühhandel bei 108,80 Dollar je Barrel. Die amerikanische Referenzsorte WTI tendierte in enger Spanne seitwärts und ist weiterhin für 86,30 Dollar je Barrel erhältlich. Insbesondere die Charttechnik im Börsenhandel wird neben einigen besseren (oder zumindest besser als erwarteten) Unternehmenskennzahlen für den moderaten Aufwärtsdrang als Begründung angeführt.
Trotz guter Europa-Aktien schafft es der Euro nicht nach oben (1,297 Dollar). Das liegt heute weniger am schwächelnden Europa, sondern am stärkelnden Amerika. Etwas bessere Daten im Job- und Immobilienmarkt bei Onkel Sam machen dessen Dollar begehrter, was zu Lasten unserer Gemeinschaftswährung geht.
Heizöl kann trotzdem noch ein wenig vom gestrigen Rohöltief profitieren: Hundert Liter einer 3.000-Liter-Lieferung kosten 93,87 Euro im Bundesschnitt und somit 11 Cent weniger als gestern.
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