(openPR) Weihrauch riecht nicht nur gut, sondern hat eine ungewöhnlich lange Tradition in der Erfahrungsmedizin. Manchen Menschen ist er zwar nur aus der kirchlichen Liturgie bekannt, wenn er über glühender Holzkohle eine unverkennbare Duftspur zieht - doch das helle Harz der Weihrauchbäume hat auch nach modernen Erkenntnissen zahlreiche gesunde Eigenschaften:
Klinische Studien belegen, dass die im Weihrauch enthaltenen Boswelliasäuren (pentazyklische Terpentene) Entzündungen hemmen, indem sie diejenigen Enzyme (Leukotriene) im Körper blockieren, die die infektiösen Prozesse z.B. bei Rheuma in Gang setzen. Rheuma ist heute eine Volkskrankheit. Es verursacht starke Schmerzen, kann Knochen, Muskeln, Weichteile und Nerven zerstören und wird von der modernen Schulmedizin mit Kortison, Steroiden und starken Schmerzmitteln behandelt, was oft zu unerwünschten Nebenwirkungen führt. Seit kurzem weiß man, dass Weihrauchextrakte sogar gegen eine spezielle Art von Hirntumoren wirkt. Weihrauch ist daher eine willkommene Alternative zu den üblichen Schmerzmitteln und Antirheumatika.
Der bekannteste Weihrauch-Spezialist ist der deutsche Pharmakologe Prof. Dr. Hermann P.T. Ammon. Er hat sich über Jahrzehnte am Pharmazeutischen Institut der Universität Tübingen mit der Wirkung der Boswelliasäuren beschäftigt und kommt zu dem Schluss, dass „Weihrauch im rheumatisch entzündeten Areal schonend und effektiv wirkt. Er lindert die Schmerzen, wirkt abschwellend und entzündungshemmend.“ Als pflanzlicher Wirkstoff hat Weihrauch den Vorteil, auch in der Daueranwendung absolut unproblematisch zu sein.
Klinische Studien
Etwa seit 1982 steht Weihrauch immer mehr im Focus der westlichen Medizin und es gibt mittlerweile eine Reihe von klinischen Studien mit Rheuma-Kranken, in denen belegt wird, dass sich die Schmerz- und Bewegungssymptomatik unter Weihrauchextrakt bei der überwiegenden Zahl der untersuchten Patienten verbessert.
Hilfe bei Tumoren, Polyarthritis und chronischer Colitis
Aus eigener Erfahrung berichtete kürzlich in einem Vortrag an der Akademie für Ganzheitsmedizin in Wien auch der Wiener Arzt
Dr. Gerhard Hubmann über deutliche Verbesserungen von perifokalen Ödemen bei Patienten mit Glioblastomen oder Astrozytomen. Dr. Hubmann, der auch Berater für Komplementärmedizin der Wiener Gebietskrankenkasse ist: „Die Ödeme gingen deutlich zurück, sodass wir die vielfach mit Nebenwirkungen begleitete Kortison-Therapie stark reduzieren konnten!“ Diese Ergebnisse stimmen mit den Untersuchungen seines deutschen Kollegen Prof. Dr. Thomas Simmet von der Ruhr-Universität Bochum überein, der kürzlich für seine einschlägige Arbeit einen Preis der deutschen Gesellschaft für Phytotherapie erhalten hatte. Darüber hinaus bestätigt Dr. Hubmann aber auch die in mehreren Studien geannten guten Erfahrungen in der Therapie der Polyarthritis und der chronischen Colitis (Darmentzündung) bei PatientInnen in seiner Praxis. „In fast allen Fällen konnte ich den Einsatz von Schmerzmitteln stark reduzieren!“
Wirksames Prinzip gegen Entzündungen
„Weihrauch-Papst“ Professor Ammon definiert die Wirkung sehr prägnant: „Alle bisher durchgeführten Studien deuten darauf hin, dass mit Weihrauchextrakt und den daraus isolierten Boswelliasäuren ein äußerst wirksames Prinzip zur Behandlung verschiedenster entzündlicher Krankheiten vorliegt“. Am Beispiel Weihrauch zeigt sich also, dass die Medizin das Potenzial der Natur immer öfter nutzt und zunehmend auf unproblematische Phyto-Stoffe zurück greift. In Österreich steht Weihrauch als Nahrungsergänzungsmittel (Apotheke) zur Verfügung.
Wissen über Weihrauch ist tausende Jahre alt
Ursprünglich kommt die Anwendung von Weihrauch aus der indischen Naturheilkunde Ayurveda und wird dort seit über 5000 Jahren traditionell zur Stärkung der Gehirnfunktion, Behandlung von Psychosen und zur Hemmung von entzündlichen Erkrankungen eingesetzt. Der Trockenextrakt des Harzes wird Ölen, Pflastern und Pulvern beigemengt. Schon in alten medizinischen Schriften wird die Heilkraft bei rheumatischen Erkrankungen, chronischer Bronchitis, Asthma, bei Darmentzündungen und Hautkrankheiten beschrieben. Die Ägypter verwendeten Weihrauch zum Einbalsamieren, sowie als Räucher- und Desinfektionsmittel. In der frühen christlichen Kultur wurde die Verwendung von Weihrauch zunächst als heidnisch verbannt. Erst seit dem 4. Jahrhundert unter dem römischen Kaiser Konstantin wurde Weihrauch auch in der römischen und griechischen Kirche verwendet. Gleichzeitig erkannte man die positiven Wirkungen von Weihrauch in der Volksmedizin. In den Schriften des griechischen Arztes Hippokrates zählt Weihrauch sogar zu den am häufigsten empfohlenen Heilmitteln. Heute sind die Inhaltsstoffe des Weihrauchs fester Bestandteil der Ganzheitsmedizin, aber immer noch Gegenstand intensiver Forschung. Weihrauch ist daher auch im Phytokodex der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie enthalten, der auch als Datenbank im Internet zu finden ist.
Recherche Prof. Ammon:
http://www.uni-tuebingen.de/pjarmazie/abteilungen/pharmakologie/ammon/ammon.htm
http://www.hptammon.de/
http://www.boswellia.org
Recherche im Phytokodex:
http://www.kup.at/db/phytokodex/datenblatt/weihrauch.html
Recherche Dr. Hubmann:











