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Hochschulen zukunftsfähig gestalten

29.04.200400:14 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Mehr Autonomie gefordert

24. Juli 2003: Zum Positionspapier zur Hochschulpolitik der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), das HRK-Präsident Klaus Landfried und BDA-Präsident Dieter Hundt vorstellten, erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Maria Böhmer MdB:

Mit ihrem Positionspapier zur Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit unserer Hochschulen leisten die Hochschulrektorenkonferenz und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Universitäten. Um im internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe zu bestehen, brauchen die deutschen Hochschulen mehr Autonomie bei der Auswahl ihrer Studierenden, ihrer Professoren aber auch bei der finanziellen Ausgestaltung.

So können die einzelnen Universitäten oder Forschungseinrichtungen ihr Profil schärfen. Unser Ziel muss es sein, Exzellenzen an den jeweiligen Standorten zu bündeln und herausragende Professoren und Studierende zusammenzuführen. Universitäten müssen heute keinen Bauchladen mehr anbieten. Spezialisierung und gezielte Förderung einzelner Fachbereiche bieten die Möglichkeit, hervorragende Ergebnisse zu produzieren.

Hochschulen brauchen daher mehr Freiheiten bei der Auswahl von Studierenden und Studierende bei der Wahl ihres Studienorts. Auch bei der Einstellung der Hochschuldozenten gibt es Reformbedarf. Bürokratische Hürden müssen abgebaut werden, damit die einzelnen

Universitäten und Fachbereiche mehr Selbstbestimmungsmöglichkeiten erhalten. Durch die Erschließung neuer finanzieller Spielräume zum Beispiel über gezielte Drittmitteleinwerbung oder sozialverträgliche Kostenbeiträge lässt sich die finanzielle Unabhängigkeit der Universitäten weiterentwickeln.

Wir haben in Deutschland exzellente Forscher und talentierte, wissbegierige Studierende. Nur wenn wir die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass diese zusammenkommen und ihr wissenschaftliches und kreatives Potenzial voll ausschöpfen, wird Deutschland auch in Zukunft in Forschung und Lehre Spitze sein.

Autor(en): Prof. Dr. Maria Böhmer

 

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