(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Wer als Akteur auf der politischen Bühne Gehör finden will, muss zeigen, dass er als offener und gesprächsbereiter Partner zur Verfügung steht. Ohne kontinuierliche und hochwertige Facharbeit geht da gar nichts. Und manchmal muss man die Gelegenheit nutzen, die Ergebnisse dieser Arbeit in der Öffentlichkeit zu präsentieren. „HEAT – Der Kongress für mobile und speicherbare Wärme“ war eine solche Gelegenheit.
Die Energiewende ist in vollem Gange. Doch welche Rolle spielt der Mittelstand im aktuellen Geschehen? Kann er Einfluss nehmen? Wird er als Partner akzeptiert und ernst genommen oder steht er abseits?
Antworten darauf gab „HEAT – Der Kongress für mobile und speicherbare Wärme“. Die rund 200 Teilnehmer, die sich Mitte September im Herzen Berlins trafen, erlebten eine Reihe hochkarätiger Branchenvertreter und Politiker, die einen durchaus kontroversen Einblick in die aktuelle Diskussion gaben.
Erste für den mittelständischen Energiehandel wichtige Erkenntnis der Tagung: Die Branche ist ein anerkannter Partner im energiepolitischen Dialog, muss sich das aber immer wieder neu erarbeiten.
Zweite Erkenntnis: Auch wenn so mancher Politiker aus recht unterschiedlichen Gründen eine eher einseitige Zielvorstellung für die Energiewende hat, wird der Brennstoff- und Mineralölhandel durchweg als eine unverzichtbare Größe für die Versorgung des Wärmemarktes mit seinen vielfältigen Energieprodukten akzeptiert.
Und schließlich die dritte Erkenntnis: Die Entwicklung des Energiemarktes wird tendenziell selbst unter sehr günstigen Vorzeichen für die Branche nicht zu einer Absatzsteigerung im Heizölgeschäft führen. Dafür ergeben sich aber neue Chancen. Die können genau dann richtig genutzt werden, wenn der Energiemittelstand weiter als wichtiger Dialogpartner fungiert und seine Flexibilität in die Waagschale wirft. Die bereits erfolgte breite Aufstellung bei Sortiment und Dienstleistungen ist die richtige Reaktion auf die aktuellen Herausforderungen im Wärmemarkt.
Fördern vor Fordern
Das Hauptziel für die Energiewende müsse, so der UNITI-Vorsitzende Udo Weber, die Steigerung der Effizienz sein. Und das bedeute, einen spürbaren Ertrag für den Kunden zu erreichen und damit die Akzeptanz für die Energiewende zu sichern. Marktkonforme Anreizsysteme könnten die Freiwilligkeit des Handelns unterstützen. Eine klare Absage erteilte er, ebenso wie die Mehrheit der anderen Referenten und Diskussionsteilnehmer, ordnungsrechtlichen Maßnahmen zur Durchsetzung energiepolitischer Ziele. Wie das ErneuerbareEnergienGesetz (EEG) in Baden-Württemberg gezeigt habe, sei die Modernisierungsrate durch verschärfte Anforderungen zum Einsatz erneuerbarer Energien im Gebäudebestand nicht erhöht worden.
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