(openPR) Wettstetten, 10.10.2012. Greift eine Entzündung des Zahnfleischs auf das Zahnbett und den Kieferknochen über, spricht der Zahnarzt von einer Parodontitis. Parodontitis ist augenscheinlich eine Erkrankung der Mundhöhle. Übersehen wird hierbei leicht, dass eine Parodontitis erst entsteht, wenn mehrere Faktoren zusammentreffen, ebenso wie sich die Erkrankung auf den gesamten Organismus auswirkt. Eine Parodontitis sollte demnach als eine Erkrankung des gesamten Menschen betrachtet werden.
Auslöser für die Parodontitis sind Bakterien. Diese setzen sich zu Beginn an der Zahnoberfläche fest, dort am Zahnfleischsaum, wo der Zahn sichtbar vom Zahnfleisch in die Mundhöhle übergeht und schwer zu putzen ist. Werden diese Bakterien nun weder durch eine professionelle Reinigung, noch durch ein intaktes Immunsystem beseitigt, führen sie zu einer Entzündung des Zahnfleischs (einer Gingivitis). Bleibt die Gingivitis unerkannt, weitet sich der Entzündungsprozess weiter aus, eine Parodontitis entsteht: Zahnfleischtaschen bilden sich, die den Bakterien einen noch besseren Schutz vor der täglichen Mundhygiene verleihen, und die Krankheitserreger gehen auf Zahnwurzel, Zahnhaltegewebe sowie letztendlich auf den Kieferknochen über. Parodontitis ist in der Bevölkerung weit verbreitet, weil die Erkrankung meist lange Zeit symptomfrei verläuft, bzw. erste Warnsignale (Zahnfleischbluten, zurückgehendes Zahnfleisch, Mundgeruch) von den Betroffenen nicht als Erkrankung wahrgenommen werden.
Um Parodontitis vorzubeugen, empfiehlt die auf Parodontitis spezialisierte Zahnärztin Tijana Leventic (www.zahnarztpraxis-drleventic.de) zum einen regelmäßige Zahnarztbesuche sowie vorbeugende Professionelle Zahnreinigungen. Da jedoch Parodontitis-Erreger durchaus von einem intakten Immunsystem in der Mundhöhle rechtzeitig bekämpft werden können, ist der zweite prophylaktische Ansatz, den Menschen im Gesamten zu gesunden. In der Zahnarztpraxis Leventic & Kollegen werden bei der Behandlung von Parodontitis auch Faktoren berücksichtigt, die weit über eine Behandlung der Mundhöhle hinausgehen. „Chronischer Stress, Rauchen, eine Übersäuerung des Körpers oder Übergewicht belasten das Immunsystem! Des Weiteren mitverantwortlich für eine Parodontitis sind hormonelle Störungen in der Pubertät, während der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren. Ebenso können Allgemeinerkrankungen oder ein schwaches Immunsystem im Alter zu der Entstehung von Parodontitis führen. Um Parodontitis erfolgreich und langanhaltend zu behandeln oder die Erkrankung gar nicht erst entstehen zu lassen, muss der Mensch als Ganzes behandelt werden!“, Tijana Leventic.
So wie bei der Entstehung von Parodontitis der gesamte Organismus betrachtet werden sollte, können auch die Folgen einer unbehandelten Parodontitis den gesamten Körper betreffen. Erkrankungen wie Rheuma, Arthritis, Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Endokarditis oder Frühgeburten können direkt oder indirekt mit einer Parodontitis im Zusammenhang stehen
Parodontitis ist keine Erkrankung des Zahnbetts und des Zahnhalteapparats, Parodontitis ist eine Erkrankung des gesamten Menschen.
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