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Tückische Parodontitis

02.05.201114:28 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Tückische Parodontitis

(openPR) Tückische Parodontitis

Eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates wird in der Zahnmedizin Parodontitis genannt. Parodontitis kann im schlimmsten Fall zu Zahnverlust führen. Bevor es jedoch soweit kommt, sind einige Vorstufen dieser Erkrankung vorausgegangen. Für die Betroffenen ist es oft schwierig, die entsprechenden Warnzeichen zu erkennen. Für den Fachmann, wie Ihre Zahnärzte Berlin Mitte von CMK Zahnheilkunde, ist die Diagnose oft ein leichtes. Eine unkomplizierte Untersuchung, Auffälligkeiten im Röntgenbild oder auch genetische Labortests geben Klarheit, bevor es zum Zahnausfall kommt. Die Krankheit ist deshalb tückisch, weil die Vorstufen nicht auffällig oder schmerzhaft sind. So werden oftmals weder eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) noch eine Zahnbetterkrankung von den Patienten bemerkt. Häufiges Zahnfleischbluten (Gingivitis) weist auf eine Zahnfleischentzündung hin. Manchmal tritt diese Entzündung jedoch auch ohne Zahnfleischbluten auf. Besonders schwierig ist dieses Warnzeichen „Zahnfleischbluten“ bei Rauchern. Denn Nikotin verengt die Blutgefäße der Mundschleimhaut. Dadurch blutet das Zahnfleisch bei Rauchern nicht so stark wie bei Nichtrauchern. Außerdem ist es auch nicht gerötet oder geschwollen wie es bei entzündetem Zahnfleisch normalerweise zu bemerken ist.



Messung

Eine Möglichkeit, um Parodontitis auf die Spur zu kommen, ist das Verwenden einer Messsonde. Dies ist ein feiner, dünner Metallstab mit einer Millimeterskalierung und einer kleinen Kugel an der Spitze. Die Zahnärzte Berlin Mitte führen diese Sonde zwischen Zahn und Zahnfleisch ein. Normalerweise ist nämlich dort ein kleiner Spalt. Dieser Spalt ist maximal zwei bis drei Millimeter tief. Bei einer Parodontitis-Erkrankung erweitert und vertieft sich dieser Spalt entlang der Zahnwurzel. Weist der Spalt nur eine Tiefe von 3,5 Millimeter auf und blutet lediglich das Zahnfleisch, liegt eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) vor. Bei entsprechender Zahnpflege kann diese Zahnfleischentzündung zum Abklingen gebracht werden. Ist der Spalt hingegen vier oder mehr Millimeter tief, sind bereits Zahnhaltefasern zerstört worden. Eine Parodontitis kann angenommen werden. Eine solche Messung der Zahnfleischtaschen ist ein sehr probates Mittel bei der Parodontitis-Behandlung bzw. –vorsorge. Diese Messung tut nicht weh.

Röntgen

Sind erste Anzeichen von Parodontitis erkennbar, werden Röntgenbilder verwendet, um weitere Klarheit zu gewinnen. Auf Röntgenbilder lässt sich der Knochenverlauf der Zähne nachvollziehen. Bei der moderaten Form der Parodontitis, von der etwa 80 Prozent aller Parodontitis-Patienten betroffen sind, ist ein gleichmäßiger Knochenabbau über den gesamten Kiefer zu erkennen. Bei der schweren Parodontitisform zeigt sich nicht nur der allgemeine Knochenabbau, sondern an einzelnen Zähnen auch ein besonders keilförmiger Knochenverlust, der noch weiter in die Tiefe reicht.

Labortests

Die Zusammensetzung der Bakterien, welche eine Parodontitis bewirken, gibt Ausschluss darüber, ob es sich um eine chronische oder aggressiv fortschreitende Verlaufsform dieser Erkrankung handelt. Dazu werden insbesondere die weichen Beläge in den Zahntaschen unterhalb des Zahnfleisches im Labor untersucht. Diese weichen Beläge sind nämlich besonders aussagekräftig. Im Labor wird die bakterielle Zusammensetzung über Kulturen oder genetische Methoden nachgewiesen. Die moderne Zahnmedizin kennt derzeit sechs so genannte Leitkeime, die in Abhängigkeit von Ihrer Häufigkeit den Verlauf der Erkrankung in Richtung einer moderaten oder schweren Form der Parodontitis begünstigen.

Mehr Informationen zum Thema Parodontitis und entsprechenden Vorsorgemöglichkeiten erhalten Sie bei Ihren Zahnärzten Berlin Mitte.

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