(openPR) Die SPD hat Ihren Kanzlerkandidaten gekürt - Peer Steinbrück will Kanzler werden. Dabei hatte man in der letzen Woche eher den Eindruck, als würden Honorare und Beleidigungen derzeit die Politik regieren. 560.000€ Nebeneinkünfte, da wäre das Kanzlergehalt von rund 180.000€ pro Jahr eher als Nebenjob zu seinem derzeitig gelisteten Einkünften zählen - sollte er denn Kanzler werden. Aber Herr Steinbrück hat letze Woche auch etwas gelernt, wenn es um Transparenz bei seinen Honoraren geht, denn er "habe es nicht für möglich gehalten, dass darüber Misstrauen entstehen kann".
Misstrauen der Bevölkerung gegenüber Politikern ist natürlich eine Überraschung für Herrn Steinbrück. Aber es ist ja auch "absurd" und "dämlich", wenn man vermutet, dass er der Bankenlobby nahe steht, welche seine Honorare bezahlt.
Besser wäre es dann doch "das Maul zu halten", sonst bekommt man es vielleicht noch mit dem SPD Ministerpräsidenten Kurt Beck zu tun. Man hat es schon nicht leicht als Politiker, Verdienste offen legen, bei Interviews unangenehme Fragen beantworten und nicht mal mit dem Dienstwagen/Flugzeug in den Urlaub fliegen dürfen und sich ständig rechtfertigen müssen?
Warum dann eigentlich noch Kanzler werden, wenn das Burnout Syndrom bei einigen Politikern schon so deutlich sichtbar ist? Sicher nicht wegen des Geldes, dass während der Kanzlerschaft dabei rumkommt.
Aber vielleicht danach? Vielleicht mal den Gerhard Schröder fragen? Der ist mittlerweile immerhin im Ölgeschäft tätig - also hat Kanzler sein doch was Gutes... alles andere wäre ja auch dumm.








