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Osteopathie für gesetzlich Versicherte: Auf die Ausbildung kommt es an

05.10.201215:15 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Osteopathie für gesetzlich Versicherte: Auf die Ausbildung kommt es an

(openPR) Mit der Ankündigung der BARMER GEK ab Januar 2013 Osteopathie anteilig zu erstatten, steigt die Zahl der gesetzlich Versicherten, die Osteopathie in Anspruch nehmen können, auf über 22 Mio. Bundesbürger. Weil die osteopathische Ausbildung in Deutschland aber nicht einheitlich geregelt ist, sollten Patienten unbedingt auf eine qualifizierte Ausbildung Ihres Osteopathen achten.



Seit Anfang 2012 erstattet die Techniker Krankenkasse mit ihren 8,9 Mio. Versicherten osteopathische Leistungen anteilig. Zahlreiche Betriebskrankenkassen, darunter auch große Kassen wie die SBK und die BKK Mobil Oil mit jeweils 1 Mio. Versicherten, haben sich dieser Erstattungspraxis angeschlossen. Mit der nun erfolgten Ankündigung der BARMER GEK (8,7 Mio. Versicherte) ab Januar Zuschüsse für osteopathische Leistungen bieten zu wollen, wird die Zahl der gesetzlich Versicherten, die osteopathische Leistungen anteilig erstattet bekommen, auf über 22 Millionen Bundesbürger steigen.
Was viele nicht wissen: Die osteopathische Ausbildung ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt. Patienten sollten deshalb unbedingt auf eine qualifizierte Ausbildung ihres behandelnden Osteopathen achten.

Die Erstattungspraxis osteopathischer Leistungen durch die Kassen ist dabei weitestgehend ähnlich: Aus leistungsrechtlichen Gründen muss der Krankenversicherung vorab eine osteopathische Behandlung von ärztlicher Seite bescheinigt werden, die Behandlung selbst anschließend durch einen Osteopathen durchgeführt werden, der entweder Mitglied in einem osteopathischen Fachverband ist oder über eine Ausbildung verfügt, die zum Beitritt in einen solchen Verband berechtigt.

Viele Kassen listen Namen einzelner Osteopathieverbände auf, die Techniker Krankenkasse nennt beispielsweise 17 verschiedene Verbände. Doch so wie die osteopathische Ausbildung nicht einheitlich geregelt ist, sind auch die Anforderungen an eine Mitgliedschaft in den diversen Verbänden unterschiedlich. Für Kassen wie Patienten sind diese Unterschiede kaum zu durchschauen.

So können Versicherte der Techniker Krankenkasse beispielsweise wählen zwischen Physiotherapeuten mit Weiterbildung in manueller Therapie und einer Ausbildung in "osteopathischen Verfahren" von 300 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten und Osteopathen mit einer berufsbegleitenden Ausbildung von 1.350 Unterrichtseinheiten. Für eine anteilige Erstattung durch die Kasse spielt diese unterschiedliche Ausbildungsdauer keine Rolle, für die Qualität der Behandlung ist sie entscheidend.

Dabei hat die Weltgesundheitsorganisation WHO bereits in 2010 in ihren "Benchmarks for Training in Osteopathy" (ISBN 978 92 4 159966 5) Empfehlungen zur notwendigen Ausbildungsdauer in Osteopathie ausgesprochen: Für angehende Osteopathen ohne heilberufliche Erfahrung empfiehlt die WHO eine Vollzeitausbildung von 4.200 Stunden, für Osteopathen mit heilberuflicher Erfahrung eine berufsbegleitende Ausbildung von mindestens 1.000 Stunden.

Patienten, die also sicher gehen wollen, dass Ihr Osteopath über eine qualifizierte Ausbildung verfügt, sollten deshalb vor allem auf dessen Ausbildungsdauer achten. Ist der Osteopath von seinem Grundberuf her Physiotherapeut, Masseur, medizinischer Bademeister und Masseur und / oder Heilpraktiker, sollte er über eine mindestens vierjährige berufsbegleitende Ausbildung von 1.000 Stunden oder 1.350 Unterrichtseinheiten verfügen und diese seinem Patienten auch nachweisen können.

Vollmitglieder des bvo, Bundesverband Osteopathie e.V., verfügen über eine solche qualifizierte Ausbildung.

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