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Warum Osteopathie hält, was sie verspricht

27.04.202310:16 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Warum Osteopathie hält, was sie verspricht
Im Fokus der Osteopathie steht der/die Patient*in – mit Erfolg.  (© Bundesverband Osteopathie e.V. - BVO)
Im Fokus der Osteopathie steht der/die Patient*in – mit Erfolg. (© Bundesverband Osteopathie e.V. - BVO)

(openPR) Seit 150 Jahren ist sie auf Erfolgskurs: die Osteopathie. Immer mehr Menschen lassen sich von Osteopath*innen ihres Vertrauens behandeln – und sind zufrieden. Doch Kritiker kommen nicht umhin eine fehlende Definition und kaum vorhandene Studien zu bemängeln. Ein genauer Blick zeigt jedoch: Es gibt sehr wohl viele Reviews sowie auch aktuell eine neue Untersuchung aus Österreich, die der Osteopathie positive Ergebnisse bescheinigt. Und nun stellt der BVO auch eine allgemeine Definition vor.

 

Die Ausbildung der Osteopathie unterliegt keiner gesetzlichen Regelung. Jedoch hat der Bundesverband Osteopathie e.V. – BVO gemeinsam mit weiteren Verbänden unter dem Dach der Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie e.V. (BAO) vor über 15 Jahren ein Curriculum erarbeitet, in dem festgelegt wurde, dass eine Ausbildung „Osteopathie“ mindestens 1.350 Unterrichtseinheiten (UE = 45 min) bei einem gegebenen Grundberuf wie Arzt, Heilpraktiker oder Physiotherapeut umfassen muss. Dieses findet seit 2015 Anwendung. 

Zusätzlich sind die in der Osteopathie ausgebildeten Therapeuten angehalten in einem Zeitraum von 3 Jahren insgesamt 100 Fortbildungspunkte zu sammeln. Ähnlichen Regelungen zur weiteren Fortbildung unterliegen im Übrigen auch bspw. Ärzte und Physiotherapeuten.

 

Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin

Obwohl die Osteopathie auf manuelle Techniken setzt, ist sie keinesfalls in der Physiotherapie anzusiedeln. Deshalb hat sich die Gesundheitsministerkonferenz 2016 und 2019 dafür ausgesprochen, dass die Inhalte nicht in die Physiotherapie-Ausbildung einzugliedern sind – und es daher einer Überprüfung bedarf. Der BVO war hier maßgeblich an der Entscheidung beteiligt und arbeitet unter Hochtouren daran, endlich eine Lösung mit der Politik zu finden – sowohl für Patienten als auch Therapeuten.

Daher gibt der BVO nun eine eigens formulierte Definition von Osteopathie vor:

Osteopathie fokussiert sich auf den gesamten Patienten und sucht nach Veränderungen in allen Arten von Gewebestrukturen. 

Durch manuelles Aktivieren, Bewegen und zueinander Führen sämtlicher Systeme des Körpers (Faszien, Skelett, Muskeln, Organe, Nervensystem, Blutkreislauf, Stoffwechsel) werden vorhandene Einschränkungen ursächlich und umfassend beseitigt.

 

Osteopathie hilft und ist sicher!

Mehrere Studien haben in den vergangenen Jahren belegt, dass die Osteopathie wirksam ist. Das bestätigte jüngst auch ein Bericht des österreichischen Instituts AIHTA, das sich als unabhängige Instanz der wissenschaftlichen Entscheidungsunterstützung im Gesundheitswesen versteht. Vor allem im Bereich des Bewegungsapparates kamen diverse Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass sich osteopathische Behandlungen positiv auf die Schmerzreduktion auswirken. [1–8] So zum Beispiel bei akuten und chronischen Rückenschmerzen, bei chronischen nicht-krebsbedingten Schmerzen wie auch bei Schmerzen im Rücken während und nach der Schwangerschaft. Eine Studie belegte sogar, dass sich die Osteopathie in Kombination mit der Standardversorgung positiv auf die Schmerzlinderung sowie auf die funktionelle Wiederherstellung von Patienten nach einer Herzoperation auswirkte.

Dabei treten nach einer osteopathischen Behandlung kaum Nebenwirkungen auf. Zu diesem Schluss kam eine Studie aus 2018: Bei knapp 2.000 Patienten kam es bei nur 45 Fällen zu Schmerzen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Muskelkater und Übelkeit – zu ernsteren Symptomen aber nicht. Die Forscher folgerten, dass Nebenwirkungen in der Osteopathie seltener vorkommen als bei anderen Verfahren der manuellen Medizin. Mehr noch: Eine aktuelle Übersichtsarbeit mit rund 4.000 Probanden ergab, dass keine ernsten Nebenwirkungen aufgrund einer osteopathischen Behandlung festzustellen waren und somit die Osteopathie als sicher betrachtet werden kann.

Nicht umsonst begeben sich rund ein Viertel der Patient*innen auf Empfehlung des Arztes in die Osteopathie-Praxis – und so wird sie auch von fast jedem Patienten weiterempfohlen.

 

Osteopathie vs. Physiotherapie

Die Osteopathie ist eine eigenständige Medizinform, die über eigene Diagnose- und Therapieformen verfügt. Osteopath*innen behandeln nach einem eigenen und klar definierten Behandlungskonzept.

Die Physiotherapie dagegen ist spezialisiert auf Bewegungstherapie und den Bewegungsapparat. 

Das zeichnet sich auch bereits in der Ausbildung ab: Ein*e Physiotherapeut*in beschäftigt sich hauptsächlich mit den Zusammenhängen des Bewegungsapparates und lernt wenig über die Behandlung von Organen, Gefäßen, Nerven sowie des Schädels und dessen Inhalts. Bislang dürfen Physiotherapeut*innen keine Diagnose stellen und arbeiten ausschließlich auf ärztliche Verordnung.

Dagegen erwerben Osteopathie-Anwärter*innen vertieft Kenntnisse in Anatomie, Physiologie, Pathologie, etc. und betrachten diese im osteopathischen Kontext. Beginnend mit der Entwicklung (Embryologie) bis zum alten Menschen und insbesondere bezüglich der Zusammenhänge aller Regionen und Strukturen des Körpers.

Der/die Osteopath*in besitzt nach der erfolgreichen, von den großen Osteopathie-Verbänden geforderten Ausbildung, ein tiefes Verständnis des Zusammenspiels und der Wechselwirkung bzw. gegenseitigen Beeinflussung sämtlicher Strukturen. Osteopath*innen begreifen und behandeln den Menschen als Ganzes.

 

 

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https://bv-osteopathie.de/pressebilder/

 

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