(openPR) Zwiesel. Zum dritten Mal kommt Jane Parker-Smith aus London in den bayerischen Wald, um auf der Eisenbarth-Orgel in der Zwieseler Stadtpfarrkirche ein Konzert zu geben. Dass die in diesem Metier weltweit führende Künstlerin gerade hierher reist, ist eine Auszeichnung für das Instrument – und eine einzigartige Chance für alle Interessierten, es einmal rein konzertant zu erleben.
Jane Parker-Smith, die in London studierte und dort ihr Debüt mit 20 Jahren gab, erhielt verschiedene Preise und Stipendien und bildete sich in Paris beim legendären Meister seines Faches, Jean Langlais, weiter. Sie gibt Konzerte auf Konzertorgeln der ganzen Welt, zum Beispiel bei den berühmten Promenadenkonzerten in der Royal Albert Hall in London, in Schweden, Finnland, Griechenland und Frankreich. Auch in den Vereinigten Staaten und im Fernen Osten trat sie bereits auf und arbeitete mit hochrangigen Orchestern der Welt zusammen. Überdies ist sie Jurorin bei Orgelwettbewerben.
Das Programm, das in Zwiesel erklingen wird, ist ebenso ungewöhnlich – neben den französischen Komponisten L. Vierne, M. Dupré und A. Guilmant, deren Musik ihr Fachgebiet ist, wird sie musikalische Schätzchen vorstellen, die in Zwiesel im wahrsten Sinne des Wortes „unerhört“ sind. Etwa eine Toccata über einen bekannten Song der Beatles. Oder Musik von Ad Wammes, desjenigen Niederländers, der nebenbei auch Musik für die „Muppet-Show“ komponierte – originell und der Vielfalt der Zwieseler Orgel entsprechend, die die Künstlerin ja bereits gut kennt. Bisher ungehobene Schätze des Briten H. Sumsion oder des Finnen O. Merikanto werden vorgestellt in ganz eigentümlicher musikalischer Sprache, verhalten oder urgewaltig. Die Bilder vom Spieltisch der Orgel werden auf eine Leinwand im Kirchenschiff übertragen.
Karten für das Konzert, das am kommenden Freitagabend um 19.00 Uhr beginnt, sind erhältlich bei Schreibwaren Lydia Schreindl (Zwiesel Kristallglas Arkaden), im Internet unter www.zwieseler-orgeltage.info und an der Abendkasse.













