(openPR) Düsseldorf, 26. Oktober – Mehr als die Hälfte der Festivalzeit ist vorbei und über 80 Konzerte und Veranstaltungen sind „über die Bühnen“ von gut zwei Dutzend Kirchen der NRW-Landeshauptstadt gelaufen. Die Organisatoren des 5. Internationalen Düsseldorfer Orgelfestivals (ido), das am 1. Oktober eröffnet wurde und noch bis zum 7. November andauert, ziehen eine sehr positive Zwischenbilanz. „Wir haben uns in diesem Jahr ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: Wir möchten mit unserem Programm „Welt der Klangfarben“ rund um die Orgel 12.000 Besucher in die Düsseldorfer Kirchen locken. Und ich bin jetzt sehr zuversichtlich, dass wir das auch schaffen werden“, sagt Herbert H. Ludwig, der Intendant der Festspiele. Das Programm ist breit gefächert und richtet sich längst nicht mehr nur an erfahrene „Orgel-Liebhaber“. „Das Image der Kirchenorgel ist leider konservativ und altmodisch. Aber zu unrecht – kein anderes Instrument hat einen derartig vielseitigen und ergreifenden Sound“, erklärt Ludwig. „Und das grundsätzlich live – ohne technische Tricks“, ergänzt ido-Managerin Melanie Großmann, die vor allem ein junges Publikum im Blick hat. Mit zahlreichen Cross-over-Konzerten belebt das Festival nicht nur die Kirchenmusik-, sondern auch die Kulturszene im Rheinland insgesamt. Hier wird die Kirchenorgel unter anderem in Kombination mit Big Band, japanischen Trommeln und Rockband präsentiert. Dazu gibt es Lesungen, Kabarett, ein eigenes Kinderprogramm, sowie tänzerische und schauspielerische Veranstaltungen. Außerdem kann das 5. ido-festival mit Namen wie Barbara Dennerlein, Dieter Falk, Hans-Jürgen Hufeisen, Siemen Rühaak und der a-capella-Band viva voce eine Reihe prominenter Künstler präsentieren.
„Unserem Orgelfestival stehen bisher leider kaum zahlungskräftige Sponsoren für aufwendige PR-Maßnahmen im Rücken“, bedauert Intendant Ludwig. „Ido-alisten“ nennt er deshalb die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer und die Unterstützer des Festivals, zu denen z. B. die Bürgerstiftung Düsseldorf und das Kulturamt der Landeshauptstadt zählen. „Wir arbeiten daran, dass „ido“ zu einem kulturellen Markenzeichen wird, so wie die vielen anderen großartigen kulturellen Angebote der Stadt“, so Ludwig. Mit rund 200 konzertfähigen Kirchenorgeln sei Düsseldorf in einer herausragenden Position, sich als „Orgelstadt“ zu etablieren, meint der Intendant. Die Besucherresonanz in diesem Jahr gibt ihm Recht, dass das ido-Festival dabei auf einem sehr guten Weg ist. Und das nicht nur bezogen auf die Highlight-Konzerte, sondern auch auf die „klassischen“ Orgelkonzerte. „Hier haben wir in vielen Veranstaltungen erfreulich gute Besucherzahlen. Das zeigt, dass die Menschen sich wieder von dem Instrument Orgel und seinen vielfältigen musikalischen Möglichkeiten ergreifen und begeistern lassen“, sagt Managerin Großmann.
Bis zum Abschlusskonzert finden noch zahlreiche Veranstaltungen statt, unter anderem mit Hans-Jürgen Hufeisen (Fr. 29.10), Big Band CSM feat. Sabine Kühlich & Markus Hinz (Sa. 30.10.), Lydia Dubois (Mo. 1.11.) und viva voce (Di. 2.11.). Infos und Tickets unter www.ido-festival.de.
(3.070 Zeichen, kür/ido-festival)










