(openPR) 32 junge Organisten aus 15 Ländern treten in diesem Jahr beim Internationalen Silbermann-Orgelwettbewerb in Sachsen an. Die Teilnehmer lockt neben dem Preisgeld in Höhe von 11.000 Euro die einmalige Möglichkeit, an historischen Orgeln aus dem 18. Jahrhundert ihr Können unter Beweis zu stellen. Für viele Teilnehmer ist der Wettbewerb ein Karriere-Sprungbrett.
Es ist der einzige Nachwuchswettbewerb für Organisten, der nur auf Originalinstrumenten von Gottfried Silbermann (1683-1753) oder seiner Schüler ausgetragen wird: der Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerb in Mittelsachsen. In diesem Jahr feiert er seine zehnte Auflage. Zum Jubiläum haben sich 59 junge Orgelvirtuosen aus 19 Ländern um die Teilnahme beworben, 32 wurden zur Prüfung zugelassen. Vom 8. bis 17. September haben sie nun bei Prüfungen in Zethau und Freiberg die Chance, eine siebenköpfige Jury mit ihrem Spiel zu überzeugen. Der Sieger erhält neben einem Preisgeld die Möglichkeit, Orgelkonzerte an Silbermann-Orgeln in ganz Sachsen und im Rahmen der ECHO-Konzertreihen zu geben.
„Der Wettbewerb ebnet für die Teilnehmer den Weg zu einer internationalen Musikerkarriere“, hebt Albrecht Koch, künstlerischer Leiter der Silbermann-Tage 2011 und Mitglied der Jury, hervor. Ihren ersten Auftritt haben die Preisträger beim Abschlusskonzert der Silbermann-Tage 2011 am 18. September um 17 Uhr im Freiberger Dom.
Das Prüfungsprogramm des Orgelwettbewerbs reicht in diesem Jahr von barocken Werken, unter anderem von Dietrich Buxtehude und Johann Sebastian Bach, bis zu Kompositionen der Neuen Musik von John Cage. Besucher können die Prüfungen, bei der drei Silbermann-Orgeln und eine Adam-Gottfried-Oehme-Orgel erklingen, live erleben. Eine internationale Jury unter dem Vorsitz von Pieter van Dijk (Niederlande) entscheidet bei zwei Prüfungsrunden, wer am 17. September ins Finale im Freiberger Dom einzieht.
Zusammen mit dem Silbermann-Orgelwettbewerb finden die Silbermann-Tage 2011 vom 7. bis 18. September statt. Beim bedeutendsten Musik- und Orgelfestival Mitteldeutschlands beweisen internationale Musiker und Spitzenensembles, dass sich barocke Instrumente ideal mit Tango und Jazz verbinden lassen. Zu den zwölf historischen Orten im Erzgebirge, an denen während des Festivals 15 Konzerte stattfinden, gehört erstmals auch Schloss und Park Lichtenwalde. Dort feiert am 11. September ein Orgelfest für die ganze Familie seine Premiere. Den Auftakt des Festivals macht am 7. September ein Konzert in der Kirche Reinhardtsgrimma. Auf der dortigen Silbermann-Orgel von 1731 erklingen Werke von Händel und Sammartini. Bundespräsident a.D. Roman Herzog eröffnet in Reinhardsgrimma offiziell das Festival.
Das vollständige Programm der Silbermanntage 2011 mit weiteren Infos unter: www.silbermann.org











